Kommissar Staves erster Fall Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.
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Der Trümmermörder
von Cay Rademacher
Kommissar Staves erster Fall Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.
Aktuelle Rezensionen(4)
Eiskalte Morde im eisigen Hamburger Nachkriegswinter 1947, ich fand das Buch spannend.
Bis kurz vor knapp war ich bereit, dank gepflegt unterkühlter Atmosphäre und storydienlich knappem Erzählstil 4 Sterne zu zücken - und dann kam dieser dämliche Schluß, in dem alle vorher elegant vermiedenen Klischees auf einen großen Haufen geworfen wurden. Das gibt derben Punktabzug in der B-Note!
Ich habe das Buch im Rahmen einer Themen-Challenge zum Thema Nachkriegsdeutschland gelesen. Da ich selber 25 Jahre in Hamburg gewohnt habe, haben mir die Beschreibungen des Nachkriegs-Hamburgs sehr gut gefallen. Vor meinen inneren Auge konnte ich die Strassen sehen und zum Teil habe ich sie mir auch über Google Maps und Street View angesehen. Welche Gebäude zerstört wurden, welche Geschäfte es schon damals gab und heute an der gleichen Stelle sind, wie C&A. Das war für mich faszinierend. Der harte Winter von 1946/47. Ich konnte mir gut vorstellen, wie hart die Zeit damals war mit Ausgangssperre, britischer Besetzung. Die geschilderten Mordfälle hat es tatsächlich gegeben, jedoch wurden sie nie aufgeklärt. Eine wichtige Fragestellung beschäftigt sich damit, wo die ganzen ehemaligen Nazis, SS-Männer und andere "gelandet" sind. Oft beschäftigen wir uns mit dem Krieg und vergessen ein bisschen die Zeit danach. Ich fand es sehr interessant und werde wahrscheinlich die anderen beiden Bücher zu dieser Zeit von Cay Rademacher lesen.
Ich habe das Buch verschlungen und konnte es kaum erwarten weiter zu lesen: super spannend!!!<br/>Der Schreibstil war sehr angenehm und deshalb ließ sich das Buch flüssig lesen. Nicht nur der Kriminalfall war spannend, sondern auch die Lebensumstände im kalten Winter des zerbombten Hamburg. Schade, dass ich Hamburg nicht kenne. Die Beschreibungen wären sonst sicher noch eindrucksvoller!<br/>Ich freue mich jetzt auf den zweiten Fall von Herrn Stave. Der liegt auch schon bereit :)