Er hütet Geheimnisse – sie seziert sie: Ein moderner Schauerroman mit Medizinsetting und übernatürlichem Twist.London, Nachkriegszeit: Jane hat ein besonderes Faible für Mathematik. Deshalb rechnet sie sich aus, dass ihre Chancen auf persönliche Unabhängigkeit steigen, wenn sie selbst einen Heiratskandidaten bestimmt. Ihre Wahl fällt auf den in sich gekehrten und an Jane wenig interessierten Doktor Augustin Lawrence. Als dieser in die Ehe einwilligt, ihr aber verbietet, auch nur einen Fuß in sein Anwesen außerhalb der Stadt zu setzen – in dem er jede Nacht verbringt –, wird Jane klar, dass das Erlernen des blutigen Arzthandwerks nichts ist im Vergleich zu dem, was des Nachts auf Lindridge Hall vor sich geht …
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Der Tod der Jane Lawrence
von Caitlin Starling, Charlotte Lungstrass-Kapfer
Er hütet Geheimnisse – sie seziert sie: Ein moderner Schauerroman mit Medizinsetting und übernatürlichem Twist.London, Nachkriegszeit: Jane hat ein besonderes Faible für Mathematik. Deshalb rechnet sie sich aus, dass ihre Chancen auf persönliche Unabhängigkeit steigen, wenn sie selbst einen Heiratskandidaten bestimmt. Ihre Wahl fällt auf den in sich gekehrten und an Jane wenig interessierten Doktor Augustin Lawrence. Als dieser in die Ehe einwilligt, ihr aber verbietet, auch nur einen Fuß in sein Anwesen außerhalb der Stadt zu setzen – in dem er jede Nacht verbringt –, wird Jane klar, dass das Erlernen des blutigen Arzthandwerks nichts ist im Vergleich zu dem, was des Nachts auf Lindridge Hall vor sich geht …
Aktuelle Rezensionen(5)
Das Cover und der Klappentext haben leider etwas anderes erwarten lassen, als geboten wurde. Der Anfang von "Der Tod der Jane Lawrence" hat mich noch absolut überzeugt! Vor allem die erste Begegnung von Jane und Augustin. Auch den Vibe fand ich absolut ansprechend. Selbstständige, logische und starke weibliche Protagonisten trifft auf eine historische Realität, die für Frauen wie sie noch nicht bereit ist. Diese anfängliche Annahme hat sich allerdings schnell verändert. Jane wurde relativ zügig zu einer paranoiden, abhängigen jungen Frau, die ihre logischen Züge nicht aufrechterhalten konnte und ihren Ehemann über alles stellte. Im weiteren Verlauf des Buches werden die Storyline und die Handlungen auch immer verwirrender. Vermutlich ist das so von der Autorin beabsichtigt, allerdings bot der Verlauf nur noch wenig Sinnhaftigkeit. Janes Situation wird immer verzwickter und aussichtsloser, sodass man sich fast selbst in ihrer Realität verloren fühlt. Dahingehend hat Starling ganze Arbeit geleistet! Allerdings fragt man sich doch, was genau jetzt die Handlung ist. So wirklich viel war davon am Ende nicht mehr übrig.
Es ist als Schauerroman ausgeschrieben, die ersten 70 Seiten steht allerdings eher die Romance im Vordergrund. Danach kommt der ,,Schauer", allerdings ohne mir den Rücken hinunterzujagen. Da Augustin Arzt ist, bleiben Blut und Körperteile nicht aus. Je weiter sich das Buch dem Ende entgegen neigt, desto skuriler wird es teilweise. Nichts desto trotz sind immer wieder kleine Wendungen eingebaut, die dem Buch einen frischen Wind verpassen. Wer Gothic Horror mit etwas Romance mag, kann hier fündig werden. Jane ist Buchhalterin und möchte aus pragmatischen Gründen heiraten. Dafür würde sich der zurückhaltende Arzt Augustin sehr gut eignen. Doch im Laufe des Romans bemerkt Jane: Es gibt Geheimnisse und sie muss sich der Frage stellen: Gibt es etwa auch übernatürliche Wesen?
ich bin verwirrt. Anfangs hat mir das Buch noch richtig gut gefallen aber zum Ende hin hab ich kaum noch was verstanden. Soll das so sein? ich hab keine ahnung. das war mir alles zu wirr. obwohl ich gerne so ein Setting mag war das zum schluss sehr abgedreht.
Ich weiß tatsächlich nicht so genau, ob und welche Erwartungen ich genau hatte. Ich weiß nur... sie konnten nicht erfüllt werden. *g* Es fängt sehr atmosphärisch an. Im ersten Moment hatte ich so ein paar "Rebecca" Vibes, aber auch Anklänge an das Blaubart Märchen finden sich. Das alles versprach eine spannende Geschichte zu werden. Doch nach und nach störte mich immer mehr. Auch weil die Autorin sich für ein rein phantastisches Setting entschieden hat, das hat in diesem Kontext für mich nicht funktioniert. Zu Mal vieles auf eine Art zweiter Weltkrieg-Nachkriegszeit hindeutet, das ganze aber in einer Welt spielt, die weder Dystopie noch richtig ausgebautes Fantasyworldbuilding bietet. Magie und Aspekte aus der psychologischen Forschung spielen dann im weiteren Verlauf eine Rolle, allerdings fand ich, das es sich die Autorin mit der Magie dann zu einfach macht. Es wirkte auf mich so, das sie dann nichts erklären muss, und sich ganz und gar auf die Erklärung es ist Magie zurückziehen kann. Was eine schaurige Geistergeschichte mit undurchsichtigen Figuren hätte sein können, verstrickt sich in abstruse Erklärungen. Schade war auch, das die Autorin die Chance vertan hat, das Ehepaar in irgendeiner Form glaubwürdig zusammen zu bringen oder zu entfremden. Stattdessen gibt es im Grunde eine unglaubwürdige Insta-Love, da die Hauptfigur offensichtlich mehr oder weniger A- oder vielleicht auch Demisexuell zu sein scheint. Es gab gute Ideen, aber Caitlin Starling hat diese Möglichkeiten nicht genutzt. Auch die falschen Fährten haben mich eher gelangweilt, das Ganze zog sich immer mehr in die Länge und gute Ideen wurden unter einem Wust an gähnender Langeweile verborgen.
Auf "Der Tod der Jane Lawrence" von Caitin Starling hatte ich sehnsüchtig gewartet, seit es mir zum ersten Mal im Verlagsprogramm aufgefallen war. Allein schon dieses herausragende Cover, auf dem es so viel zu entdecken gibt, wow. Mir war klar, das wird ein Highlight. Und jetzt, wo ich den gesamten Plot inkl. Auflösung kenne, kann ich es umso weniger fassen, dass das nicht der Fall ist. Diese eigentlich total interessante, innovative Storyline hat sich für mich in der Umsetzung leider als richtiger Flop entpuppt. Zu Beginn des Lesens war ich noch auf dem 5-Sterne-Kurs, denn ich mochte sowohl die rationale, taffe Jane als auch den ruhigen, aufopferungsvollen Dr. Augustin Lawrence, den sie sich als Ehemann auserkoren hat. Die Autorin hält sich nicht lange mit den Dingen auf, die man bereits vom Klappentext kennt und trotzdem, dass alles sehr schnell geht mit den beiden, stimmt die Dynamik zwischen den Protagonisten einfach und ich habe ihre Annäherung gerne beobachtet. Doch dann kam alles anders, als erwartet. Durch ziemlich unschöne Umstände erfährt Jane bald von dem Geheimnis um den Doktor und sein mysteriöses Anwesen "Lindridge Hall" und den Großteil des Buches befasst sie sich mit der Lösung der aufgedeckten Problematik. Mir hätte ein längeres Rätseln und eine kürzere Klärung der Sachlage besser gefallen. Je weiter man im Buch voran kommt, desto wirrer und langatmitger wird es und ab etwas über der Hälfte war ich leider richtig genervt. So gut wie alle handelnden Personen empfand ich als nicht mehr nachvollziehbar und die Geschehnisse kamen mir unlogisch vor. Es fällt mir schwer, meine Kritikpunkte zu äußern und gleichzeitig wage zu bleiben, denn ich möchte ja nicht spoilern. Also kommen wir zum Ende der Geschichte. Ein Teil davon kam überraschend, einen anderen Aspekt davon konnte ich meilenweit vorhersehen aber beides gefiel mir dann doch. Leider blieb etwas offen, das ich entweder nicht begriffen habe oder das nicht ordentlich geklärt wurde, da bin ich unsicher. Ich habe lange überlegt, wie ich das Buch bewerten soll, denn die ungewöhnlichen Ideen an sich wären mir fast noch 3 Sterne wert. Allerdings habe ich mich entschlossen, meinem ersten Impuls zu folgen und bei 2 Sternen zu bleiben, weil ich einfach kein angenehmes Leseerlebnis hatte und ich, wenn ich ehrlich bin, das Buch auch nicht weiterempfehlen würde. Schade, dass ich das erhoffte Highlight nicht finden konnte aber ich bedanke mich trotzdem beim Bloggerportal und beim Penhaligon-Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar!