4.0

Der Steppenwolf

von Hermann Hesse

Format:Hardcover

Steppenwolf is a poetical self-portrait of a man who felt himself to be half-human and half-wolf. This Faust-like and magical story is evidence of Hesse's searching philosophy and extraordinary sense of humanity as he tells of the humanization of a middle-aged misanthrope. Yet this novel can also be seen as a plea for rigorous self-examination and an indictment of the intellectual hypocrisy of the period. As Hesse himself remarked, "Of all my books Steppenwolf is the one that was more often and more violently misunderstood than any other".

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
189 SeitenHardcover
Erschienen an: 1981

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Aktuelle Rezensionen(21)

4.0(174 ratings)
Nikole Rezension von Nikole

Ein unglaublich faszinierendes Buch über innere Widersprüche, Selbstsuche und die Frage, wie vielschichtig ein Mensch eigentlich sein kann. Ich glaube, dass Jeder etwas im Steppenwolf findet, dass eine persönliche Relevanz hat. Wunderbar.

NancyRezension von Nancy

Ich empfand das Buch bis über die Hälfte hinaus als anstrengend und trotzdem konnte ich es nicht ungelesen lassen. Was es für mich so anstrengend machte: Es gibt keine Kapitel in diesem Buch und zum Teil wirklich sehr lange Sätze - so dass es manchmal schwierig für mich war zu verstehen, was genau ich da gerade gelesen habe. Einige Passagen musste ich mehrmals lesen und mich darauf konzentrieren, die gedankliche Betonung richtig zu setzen - um die Worte zu begreifen, statt in meine eigenen Gedanken abzuschweifen. Trotzdem, gab es gerade im ersten Drittel ab und zu diese Stellen, die ich auch nach der Wiederholung, noch nicht ganz verstand und irgendwann einfach Schulterzuckend hingenommen habe. Da weiß ich allerdings nicht mehr, ob es an meiner Müdigkeit, einem veraltetem Wort, den ellenlangen Sätzen, oder an meinem Leseort lag - denn, ich habe erst recht spät eingesehen, dass dieses Buch keines ist, das man mal eben nebenbei in der Pause oder in der Bahn liest - weiß ich nicht ob daran Hermann Hesse oder ich selbst Schuld bin. Aber vielleicht muss man auch nicht alles verstehen oder durchschauen, sondern fühlen? Zumindest sagte das mal jemand, als wir über dieses Buch sprachen. Denn was mir an dem Buch sehr gefiel: Die Beschreibungen, die Umschreibungen und Ausdruck von Gefühlen - die Traurigkeit, die Einsamkeit, das „sich fehl am Platz fühlen“ und der Wiederentdeckung von Freuden. Ich mochte das Vermischen von Realität, Wahn, Angst, Rausch & Wunsch - das Spiel von dem was ist und dem was könnte. Und irgendwie gab es zum Ende hin so etwas wie Hoffnung, oder? Ich habe, was das Buch angeht, gemischte Gefühle… Zeitweise hat es mich eher negativ berührt und in meiner eigenen Unzufriedenheit bestärkt und weiter hinunter gezogen. Zum letzten Drittel hin fand ich jedoch immer mehr Freude an ihm und trotzdem hat es mich unzufrieden zurückgelassen und ich persönlich habe als Leserin noch keine Heilung finden können. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich noch immer zu viele Ängste und Wünsche habe.

AnnaRezension von Anna

Wie gerne würde ich nochmal im Deutschunterricht sitzen und jedes Detail besprechen. Der Steppenwolf ist der nachvollziehbarste Fiebertraum jemals.

ChristianRezension von Christian

inhaltlich super, erzählerisch anstrengend

voidethRezension von voideth

literarisch ich

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