Der Steppenwolf.
von Hermann Hesse
Steppenwolf is a poetical self-portrait of a man who felt himself to be half-human and half-wolf. This Faust-like and magical story is evidence of Hesse's searching philosophy and extraordinary sense of humanity as he tells of the humanization of a middle-aged misanthrope. Yet this novel can also be seen as a plea for rigorous self-examination and an indictment of the intellectual hypocrisy of the period. As Hesse himself remarked, "Of all my books Steppenwolf is the one that was more often and more violently misunderstood than any other".
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Der Steppenwolf.
von Hermann Hesse
Steppenwolf is a poetical self-portrait of a man who felt himself to be half-human and half-wolf. This Faust-like and magical story is evidence of Hesse's searching philosophy and extraordinary sense of humanity as he tells of the humanization of a middle-aged misanthrope. Yet this novel can also be seen as a plea for rigorous self-examination and an indictment of the intellectual hypocrisy of the period. As Hesse himself remarked, "Of all my books Steppenwolf is the one that was more often and more violently misunderstood than any other".
Aktuelle Rezensionen(16)
Bei der zweiten Lektüre hat es mir noch besser gefallen. Schöne Staats- und Gesellschaftskritik, wirklich tolles Mantra fürs Leben und sprachlich ein echter Genuss. Und... ab und an auch sehr ästhetisch ansprechende Lustszenen. 🤭 (Soll was heißen, wenn es in den 50ern von nem Kerl geschrieben wurde.)
"Steppenwolf" ist ein anspruchsvolles Buch. Es ist sehr dicht geschrieben und bietet wenig Denkpausen. Es hat keine Kapitel und zieht sich einfach durch. Manche Stellen musste ich auch zweimal lesen, um ihre Bedeutung wirklich zu verstehen. Die Geschichte über den Steppenwolf ist sehr kryptisch und surreal. Man weiß nicht so wirklich, was wirklich passiert, was nur Einbildungen des Protagonisten sind oder was vielleicht nur eine Beschreibung seiner Psyche ist. Harry Haller hasst sich selbst und die Welt. Er fühlt sich deshalb als halb Mensch, halb Wolf - zwar zivilisiert, aber nirgends zuhause. Er denkt ernsthaft über Selbstmord nach. Im Laufe des Buches hat er dann mehrere Begegnungen, die ihn verändern. Er lernt das Leben zu genießen, ist aber immer noch hin- und hergerissen und wünscht sich teilweise wieder zu leiden. Durch die Geschichte wird klar, dass man nicht alles zu ernst nehmen darf. Wir selbst machen das Leben zu dem, was es ist. Leiden entsteht dadurch, dass wir daran festhalten. Wer nicht sterben kann, kann nicht richtig leben. Jeder hat viele hunderte Persönlichkeiten, die uns zu dem machen, was wir sind. Man muss nicht allem einen Namen geben oder in Schubladen denken. Insgesamt war es zwar sehr anstrengend zu lesen, hat mir aber sehr gut gefallen. Trotz der eher düsteren Geschichte ist die Philosophie dahinter eigentlich sehr locker und aufmunternd.
Ein Muss in Findungsphasen 🤝
Harry Haller zeigt uns die innere Zerissenheit eines Mannes zwischen Anpassung und Individualität und in Folge dessen seinen Weg zur Selbstfindung. Ganz klare Empfehlung!
Ein "must-read" für jeden! Die Erzählung lässt 1000 Interpretation zu und jeder wird sich in dem Buch entdecken. Das ihn Nietzsche und Jung geprägt haben und dieses Buch schon fast biographisch zu lesen ist, ist offensichtlich. Die Spaltung, die Heilung und seine eigene Geisteswelten sind dagegen versteckter, aber sehr spannend zu begreifen.