Empfehlungen basierend auf "Der perfekte Mann"
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von Jörg Fauser
»In diesem Sommer waren Drogen billiger als Bücher, es sei denn, man schrieb sie selbst.«
von Philippe Sands
Eine Empfehlung für alle Leser, die sich für die Grautöne im Schwarz-Weiß der Geschichte interessieren.
von Willi Fährmann
Auf der Flucht: 1943. Deutsche Kinder werden mit der "Kinderlandverschickung" in vermeintlich sichere Gebiete gebracht. Über hundert Mädchen und ihre Lehrer versuchen in einem kleinen Ort in Österreich ein geordnetes Leben aufrechtzuerhalten. Doch der Krieg rückt immer näher. Im März 45 müssen Kinder und Lehrer vor den anrückenden Russen fliehen. Auf ihrem abenteuerlichen Weg nach Hause erleben die Mädchen Hunger und Hartherzigkeit, aber auch viele hilfsbereite Menschen, die mit dazu beitragen, das fast alle Kinder glücklich zu Hause ankommen. Millionen Kinder und Jugendliche wurden im zweiten Weltkrieg von der Familie weggebracht, als die Bombardierung in den Städten zunahm. Mir ist jedoch kein anderes Buch bekannt, das das Thema Kinderlandverschickung so eindrücklich aufgreift. Subtil schildert der Autor, wie sehr die Kinder durch Erziehung und Propaganda manipuliert wurden, wie erst langsam, oft durch eigene schlimme Erlebnisse, durchsickert, was in Deutschland in diesen Schreckensjahren passiert ist. Ab 12 Jahren, ****, Irene Beglinger-Flückiger.
von Wilfried Meichtry
»Es ist kein Unglück, hier geboren zu sein. Ein besonderes Glück ist es aber auch nicht.«Dieser Roman erzählt von einem fantasievollen Jugendlichen, der an der rohen Enge der katholischen Dorfwelt der 1970er und 1980er Jahre leidet und gegen eine unnahbare Erwachsenenwelt ankämpft, die vor lauter Schweigen die Worte vergessen hat. Immer mehr zieht sich der Junge, der nach Nähe und Zuneigung sucht, in die Welt seiner Fantasie zurück und wird zum Außenseiter im Dorf. Als er zufällig entdeckt, dass er einen Onkel hat, der vor Jahrzehnten spurlos verschwunden ist, ist er überzeugt, in diesem seinen einzig wahren Verwandten gefunden zu haben. Bei seinen Nachforschungen allerdings rennt er erneut gegen eine Mauer des Schweigens an.
von Wolf Haas
Am Anfang sieht es so aus, als hätte Brenners ewiges Herumzigeunern nun ein Ende. Wo könnte der Privatdetektiv besser eine ruhige Kugel schieben als in seiner Heimatstadt Graz?
von Georgi Gospodinov
Der melancholisch-irrwitzigste Roman des Bookerpreisträgers Ein Erzähler, dessen Einfühlungsvermögen keine Grenzen kennt: Sei es mit dem ewig weggesperrten Minotaurus im Labyrinth der griechischen Antike, mit einer gewöhnlichen Gartenschnecke oder mit dem eigenen Großvater. Der Erzähler bebildert ein Museum der Zeit, mit allem, was fürs Heute wichtig ist – und bietet uns ein Zeitengewitter von der griechischen Antike über den Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu den heutigen Ausläufern des bulgarischen Kommunismus. Das Festhalten verdeutlicht auch immer die Vergänglichkeit – doch was heißt leben, als diese Arbeit des Erinnerns zu leisten?
von Martin Panchaud
Eine formal aussergewöhnliche Graphic Novel: Die Lesenden verfolgen die Geschichte aus der Vogelperspektive, die Protagonist*innen sind nur Punkte von oben.