Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.
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Der Markisenmann
von Jan Weiler
Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.
Aktuelle Rezensionen(32)
Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Das Setting ist teilweise fast filmisch beschrieben, was die Orte bildlich vorstellbar werden lässt. Dem Autor scheint viel dran gelegen, „Wokeness“ abzustrafen. Es wirkt so, als seien einige Begriffe jeweils vor allem genutzt worden, um Kritik an diskriminierender Sprache etwas entgegen zu setzen und sie für albern und überzogen zu framen. Ich frage mich, welche jugendlichen Mädchen ihre Periode mit dem rassistischen Fremdbegriff für indigene Menschen benennen. Der Verzicht auf dieses und weitere Wörter hätte dem Buch nicht geschadet, was ansonsten auf jeden Fall 5 Sterne von mir bekommen hätte.
Witzig und humorvoll aber auch zart und voller Liebe. Ein unerhört wunderbares Buch.
Für mich ein rundum tolles und herzerwärmendes Buch, welches vor allem von den Charakteren und ihren Geschichten lebt. Das setting hab ich von Anfang an gefühlt. Was ich gut fand, dass man an den ein oder anderen Stellen gemerkt hat, dass es die Geschichte einer Teenagerin ist. Das wurde aber von der Erzählstimme eingeordnet, so hat mich das Verhalten nicht zu sehr gestört (das passiert dann manchmal, auch wenn ich weiß dass es in dem Alter völlig normal ist suboptimale Entscheidungen zu treffen). Alles in allem eine wunderbare Geschichte, die ich mir sehr gut als Film vorstellen kann!
Das war eigentlich ein tolles Buch mit so viel Humor und lustigen Ideen, das aber auch viel zum Nachdenken mitbrachte, besonders was das Familiengefüge anbelangt. Auch die etwas schrulligen und skurrilen Charaktere fand ich witzig und gut gelungen! Leider fand ich das Ende wirklich nicht gut. ACHTUNG SPOILER Das ein 17 jähriges Mädchen, das unter ihrem Stiefvater wirklich gelitten hat, einfach alles vergisst und vergibt um zu entscheiden in Frieden zu leben, das ist nicht nur derart aus der Märchenwelt entsprungen, sondern kam noch mit soviel Hollywoodpathos daher, das ich es wirklich schade fand.
ich brauchte etwas um reinzukommen, war danm aber irgendwie begeistert. Ein guten Humor, toll gezeichnete Charaktere und eine Geschichte, die einen auf ne trockene Art mitreisst.