Empfehlungen basierend auf "Der Mann, der niemals lebte"

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von Jörg Diehl

Der SPIEGEL-Bestseller zur Rockerszene: Endlich wieder lieferbar!Hells Angels, Bandidos, Outlaws, Mongols oder Gremium – die Motorradclubs, die sich hinter diesen Namen verbergen, haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Dieses Buch ist das Standardwerk zur Rockerszene! Furchtlos recherchiert und packend erzählt von den Kultautoren Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer, die auf YouTube und mit ihrem SPIEGEL-Podcast "Im Verhör" Millionen Fans erreichen. Rocker sind längst nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, führen Unternehmen und profitieren massiv von der Vermarktung ihres Lifestyles. Sie sind Teil der organisierten Kriminalität in Deutschland und liefern sich einen Krieg um Macht und Einfluss – untereinander und gegen den Staat. Auch wenn es immer wieder zu Verhaftungen, Razzien und Vereinsverboten kommt: Reichen diese Maßnahmen aus? Auf vielfachen Wunsch der Fans jetzt wieder verfügbar!

von Andrea Stumpf

Am Tag des großen Börsenkrachs 1929 trifft Joseph Mitchell in New York ein. Er ist ganze einundzwanzig Jahre alt. Als Reporter für The Herald Tribune und The World-Telegram berichtet er bald über Sportereignisse, Mordprozesse, Unfälle, Trivialitäten – und über seine Lieblingsthemen: Randexistenzen, Spinner, Exzentriker. Ob es eine Preisboxerin ist, ein hochintelligenter Gangster oder ein Voodoo-Zauberer, die Ausläufer der italienischen Anarchistenbewegung, der Lindbergh-Prozess oder Burlesque-Clubs: Sie alle schildert Joseph Mitchell mit Enthusiasmus, Empathie, einer ordentlichen Portion Humor und großer Detailfreude. So entsteht ein vielstimmiges Panorama des New Yorker Stadtlebens aus der Zeit der Großen Depression. In den frühen Kurzreportagen und Kolumnen der Reporterlegende Joseph Mitchell zeigt sich »die größte Stadt der Welt« en miniature. Ein weiterer Band mit schnurgerader Prosa von »Amerikas größtem Reporter« (WDR 5).

von Susan Eloise Hinton

Ponyboy, der 14-jährige Ich-Erzähler, ist unter seiner rauhen Schale in Wirklichkeit ein sensibler Junge. Seine Loyalität gilt seiner Straßenbande, den Greasers. Als sein bester Freund jedoch ein Mitglied der rivalisierenden Bande tötet, bricht für ihn eine Welt zusammen. S.E. Hinton schrieb diesen Klassiker, als sie 16 Jahre alt war.

von Raphael Ragucci

Zwei Jahre nach dem Höhepunkt seiner Karriere und dem gleichzeitigen Ende dieser, hat Raphael “RAF Camora” Ragucci noch bei weitem nicht alles mit seinen Fans geteilt was ihm auf der Seele liegt. Mit seiner Musiker Laufbahn abgeschlossen und völlig in sich gekehrt verfasste er seine Autobiographie „Der Pakt“. Das Buch bietet einen noch nie zuvor dagewesenen, schonungslos ehrlichen Einblick hinter die Kulissen und wirft ein Licht auf die Schattenseiten seines Weges zum Erfolg.

von John Carreyrou

Elizabeth Holmes, die Gründerin von Theranos, galt lange als der weibliche Steve Jobs. Das 19-jährige Start-up-Wunderkind versprach, mit ihrer Firma die Medizinindustrie zu revolutionieren. Ein einziger Tropfen Blut sollte reichen, um Blutbilder zu erstellen und Therapien zu steuern – eine Riesenhoffnung für Millionen Menschen und ein extrem lukratives Geschäft. Namhafte Investoren steckten Unsummen in das junge Unternehmen, bis es mit neun Milliarden Dollar am Markt kapitalisiert war. Es gab nur ein einziges Problem: Die Technologie hinter den schicken Apparaturen hat nie funktioniert. Pulitzer-Preisträger John Carreyrou kam diesem gigantischen Betrug auf die Spur und erzählt in seinem preisgekrönten Buch die packende Geschichte seiner Enthüllung.

von Hasnain Kazim

Spannende und gleichzeitig aufschlussreiche Reportage aus einem Land der Widersprüche, des Terrors, der politischen Willkür und des starken (Über- )Lebenswillens der Bewohner dieses riesigen Landes, die versuchen, für sich ein Stück Glück zu erreichen

von William Boyd

»Das Erste, was ich tat, als ich diese Welt betrat, war meine Mutter zu töten.« So beginnt die Lebensgeschichte des John James Todd, geboren 1899, die fast ein ganzes Jahrhundert umspannt und einmal rund um die Welt führt: von Edinburgh in die Schützengräben des Ersten Weltkriegs und weiter ins Berlin der wilden Zwanziger, wo Todd Rousseaus Bekenntnisse verfilmen will. Die Wirtschaftskrise macht seine Pläne zunichte, und er zieht weiter nach Hollywood, hofft auf seinen Durchbruch und landet in der McCarthy- Ära schließlich auf der Schwarzen Liste der Hollywood Ten, als Nummer Elf. Ein rasanter Roman über einen unwiderstehlichen, vom Pech verfolgten Lebenskünstler und eine Tour de Force durch das 20. Jahrhundert.

von Jeremy Renner

Der gefeierte Schauspieler und Marvel-Superheld Jeremy Renner über den brutalen Unfall, der ihn fast das Leben kostete - und die beeindruckende Geschichte, wie er sich zurück ins Leben kämpft: »Ich hoffe, dass ich mit meiner Geschichte allen helfen kann, die gerade das Gefühl haben, dass die Chancen gegen sie stehen.«Jeremy Renner, zweimal für den Oscar nominiert, war die am zweithäufigsten gegoogelte Person 2023 – allerdings nicht nur wegen seiner eindrucksvollen Filmografie. Der beliebte Star des Marvel-Universums, der als Bogenschütze Hawkeye die Herzen der Fans eroberte, geriet am Neujahrstag 2023 unter eine sechs Tonnen schwere Pistenraupe und überlebte wie durch ein Wunder. Hier erzählt er von seinem Unfall, vor allem aber von seiner Genesung, von Verletzlichkeit und Stärke, Verzweiflung und Hoffnung, Rettung und Durchhalten. Mit seiner Geschichte macht er Mut, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen, Herausforderungen anzunehmen und gestärkt daraus hervorzugehen. »Ich muss es für den Rest meines Lebens akzeptieren. Nichts wird mehr normal sein oder so, wie es vor dem Unfall war. Im Übrigen habe ich kein Problem damit. Es macht mein Leben besser. Ich bin gesünder dadurch.«Ausstattung: mit Bildteil

von Philippe Sands

[...] Sands, als Anwalt 1998 an der Anklage gegen Pinochet beteiligt, folgt einer Geschichte von Gewalt und Mord durch ein halbes Jahrhundert. Und erzählt sie glänzend.

von Toluse Olorunnipa

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2023 in der Kategorie »General Nonfiction« Am 25. Mai 2020 ging ein Video um die Welt, das den Mord an George Floyd zufällig festhielt: Ein Polizist kniet neun Minuten und 29 Sekunden auf Floyds Hals und lässt auch nicht davon ab, als Floyd mehrmals ruft: »I can't breathe« – »Ich kann nicht atmen!« Der Mord an George Floyd hat die Welt erschüttert und globale Black-Lives-Matter-Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. In der ersten Biographie Floyds rekonstruieren die preisgekrönten Reporter Robert Samuels und Toluse Olorunnipa von der »Washington Post« die großen Zusammenhänge: Die Lebensgeschichte von George Floyd zeigt exemplarisch, wie Rassismus unsere Gesellschaften durchdringt und sein tödliches Gift entfaltet. Floyds Familie war schon seit Generationen Opfer von Rassismus. Und auch er selbst hatte mit den typischen Problemen eines Schwarzen in den USA zu kämpfen: ein Schulsystem, das Schwarze systematisch benachteiligt, die Hoffnung, durch den Sport dem Elend zu entkommen, die alltägliche Drangsalierung der Polizei, Erfahrungen im Gefängnis, Opioid-Sucht und die verzweifelten Versuche, ein normales Leben zu führen. Samuels und Olorunnipa haben für ihre Biographie mit mehr als 150 Menschen Interviews geführt, darunter Floyds Geschwister, erweiterte Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, Beamte, Wissenschaftler und Aktivisten. Differenziert, breit recherchiert und packend erzählt, macht dieses Buch deutlich, wie tief die Probleme liegen und was auf dem Weg zu wahrer Gleichberechtigung zu tun bleibt.