Das Theaterstück »Der lebende Leichnam« von Lew Tolstoi (1828 – 1910) basiert auf realen Geschehnissen aus dem Jahre 1900, wurde jedoch erst 1913 postum veröffentlicht und erlangte rasch einen immensen Bekanntheitsgrad. Der Protagonist des Dramas, Fedor Protasow, erkennt die Sinnlosigkeit seiner verlotterten Existenz, trennt sich von seiner Frau und täuscht einen Selbstmord vor, um ihr eine neue Ehe zu ermöglichen. Als der wohlmeinende Schwindel des »lebenden Leichnams« auffliegt, greift Fedor zu einem radikalen Mittel, um seine Frau und deren neuen Mann aus ihrer unhaltbaren Situation zu befreien. Vermutlich wurde Tolstoi zu dem Stück durch seine eigene angespannte Ehesituation inspiriert, aus der er sich erst unmittelbar vor seinem Tod lösen konnte.
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Der lebende Leichnam Drama
von Lew Tolstoi
Das Theaterstück »Der lebende Leichnam« von Lew Tolstoi (1828 – 1910) basiert auf realen Geschehnissen aus dem Jahre 1900, wurde jedoch erst 1913 postum veröffentlicht und erlangte rasch einen immensen Bekanntheitsgrad. Der Protagonist des Dramas, Fedor Protasow, erkennt die Sinnlosigkeit seiner verlotterten Existenz, trennt sich von seiner Frau und täuscht einen Selbstmord vor, um ihr eine neue Ehe zu ermöglichen. Als der wohlmeinende Schwindel des »lebenden Leichnams« auffliegt, greift Fedor zu einem radikalen Mittel, um seine Frau und deren neuen Mann aus ihrer unhaltbaren Situation zu befreien. Vermutlich wurde Tolstoi zu dem Stück durch seine eigene angespannte Ehesituation inspiriert, aus der er sich erst unmittelbar vor seinem Tod lösen konnte.
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