Der Junge, der Träume schenkte
von Luca Di Fulvio
New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens - mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag ...
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Der Junge, der Träume schenkte
von Luca Di Fulvio
New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens - mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag ...
Aktuelle Rezensionen(4)
Es ist nichts für schwache Nerven. Man muss bei manchen Szenen schon ganz schön schlucken. Wer Vergewaltigung und Misshandlung nicht lesen kann, sollte die Finger davon lassen. Am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen verdrückt.
Das Buch war recht unterhaltsam, hat mich aber nicht wirklich gefesselt. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, wenn ich es nicht getan hätte. Cetta und Ruth waren Charaktere, die mich am ehesten interessiert haben, die anderen haben mich nicht unbedingt angesprochen. Teilweise ist das Buch außerdem brutaler als für die Entwicklung der Story nötig wäre. Ganz okay, aber kein Muss.
Auch nach fast 800 Seiten, bzw etwas mehr als 23 Stunden Hörbuch, weiß ich nicht wirklich was ich zu diesem Buch sagen soll. Zuallererst möchte ich glaube ich sagen, dass dieses Buch diverse CN haben sollte, nämlich: Ableismus, Antisemitismus, Rassismus, N-Wort, Sexismus, sexuelle Gewalt, Klassismus und wahrscheinlich noch manches mehr, dass mir gerade nicht mehr einfällt. Die Geschichte(n) war durchaus interessant und hat mich zum weiterlesen/-hören animiert, dennoch wurde ich weder mit der Erzählung noch mit den beschriebenen Figuren wirklich warm. Getta und Ruth waren durchaus interessant und ich hätte von ihnen gerne mehr gelesen, aber wirklich mitgefühlt habe ich mit ihnen selten. Christmas hat mich überhaupt nicht angesprochen und von Bill wollte ich einfach nichts wissen. Di Fulvio wollte ein Epos schaffen, doch für mich blieb die Geschichte relativ nichtssagend und auf gewisse Weise beliebig. Ich verstehe einfach immernoch nicht was der Autor mir mit diesen Geschichten sagen will. Dass der Amerikanische Traum eine Lüge ist? Dass das Schicksal allein vom Glück anhängt und davon zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein? Dass dabei weder Talent noch Charakter wirklich eine Rolle spielen? Dass die 20er wirklich eine harte Zeit waren, vor allem für Einwanderer? Und wer hat sich eigentlich den Titel der deutschen Übersetzung ausgedacht? Di Fulvios Buch hat mich durchaus unterhalten, aber ich habe einfach nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, hätte ich es nicht gelesen. Das einzige was in Erinnerung bleibt, ist die viele, sehr explizit geschilderte Gewalt, insbesondere häufige Vergewaltigungen. Mir ist auch nach Beendigung des Buches einfach nicht klar, wofür das alles gut war, zumal die ganzen Geschichten zwar durchaus realistisch anmuten, aber dennoch rein fiktiv sind. Ich werde wohl kein Buch von Di Fulvio mehr lesen und kann zumindest dieses auch nicht empfehlen.
2.5/5.0