Der Herr des Wüstenplaneten
von Frank Herbert
Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren?Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist in der extrem menschenfeindlichen Wüste Arrakis‘ aufgewachsen und durch die harte Schule der Fremen gegangen. Die Wüstenbewohner haben ihn zu ihrem Propheten ernannt und folgen ihm bedingungslos. Sein Kampf um den Planeten entzündete den Djihad, der jetzt wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle rufen Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …
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Der Herr des Wüstenplaneten
von Frank Herbert
Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren?Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist in der extrem menschenfeindlichen Wüste Arrakis‘ aufgewachsen und durch die harte Schule der Fremen gegangen. Die Wüstenbewohner haben ihn zu ihrem Propheten ernannt und folgen ihm bedingungslos. Sein Kampf um den Planeten entzündete den Djihad, der jetzt wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle rufen Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …
Aktuelle Rezensionen(7)
Gnadenlos enttäuschend nach Band 1. Das Buch wirkt eher wie ein trockenes Theaterstück: Jedes Kapitel spielt in exakt einer Szene und die Figuren drehen sich ständig zum Zuschauer um, um ihre Gedanken zu erklären. Langweilige Handlung, es passiert kaum was und der Großteil des Plots wird stumpf über wörtliche Rede transportiert. Null Bildgewalt – ich konnte mich überhaupt nicht in die Szenen reinversetzen, wie ich es von Red Rising, Herr der Ringe oder Erdsee gewohnt bin. Am Ende fühlt sich das Ganze wie eine zähe Nebengeschichte an, mit der gewohnt ernüchternden Auflösung. Jegliche Dynamik stirbt komplett, weil durch ständige Visionen eh alles vorherbestimmt ist und überhaupt niemand mehr echten Einfluss auf die Handlung hat.
Der Herr des Wüstenplaneten hat mir wirklich richtig gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass es stellenweise schon deutlich philosophischer war, als ich eigentlich erwartet hatte. Gerade da hätte ich mir manchmal gewünscht, dass stattdessen noch etwas mehr Fokus auf die eigentliche Verschwörung gelegt wird. Besonders am Anfang fand ich diesen Part nämlich extrem spannend – zu sehen, dass im Hintergrund etwas geplant wird und wie sich alles langsam zusammenzieht, ähnlich zu Band 1. Da hätten auch ein paar Seiten mehr nicht schaden können. Am Anfang musste ich mich außerdem echt konzentrieren. Es kommen wieder so viele Begriffe, neue Konzepte und Dinge innerhalb dieser Welt dazu, dass ich erstmal wieder komplett reinkommen musste. Sobald ich aber drin war, hatte das Buch für mich eine richtig starke Sogwirkung. Man hatte permanent das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und sich alles immer weiter zuspitzt. Dieses Gefühl von Ausgeliefertsein hat sich eigentlich durch das komplette Buch gezogen und mich ziemlich gepackt. Ich mochte auch, dass selbst ruhigere Szenen oft unterschwellig angespannt waren. Man wusste die ganze Zeit, dass irgendetwas im Hintergrund läuft und irgendwann eskalieren muss. ACHTUNG SPOILER ‼️ Und dieses Ende… …damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass es mit Paul scheinbar so schnell zu Ende geht. Ich bin ehrlich gesagt immer noch unsicher, ob das jetzt wirklich schon alles gewesen sein soll oder ob da in den nächsten Bänden noch mehr kommt. Gerade deshalb bin ich jetzt aber extrem gespannt darauf, wie die Reihe weitergeht. Insgesamt für mich ein sehr intensiver zweiter Band mit einer ganz eigenen Atmosphäre, auch wenn ich mir stellenweise etwas weniger Philosophie und dafür noch mehr politische Intrigen gewünscht hätte.
Leichter zu verdauen als sein grundlegender Vorgänger und in weiten Teilen mehr ein Thriller als eine bloße Science-Fiction Geschichte. Viel von dem, was Paul beschäftigt, wird vermutlich erst beim zweiten Lesen klar. Fest steht, es ist eine wunderbare Vorlage für einen noch viel wunderbareren Film.
Etwas schwächer als der erste Teil von Frank Herberts Dune Saga! Jedoch absolut wichtig für die gesamte Reihe.
Im vergleich zum ersten träge, weniger spannung overall. Einige spannende abschnitte