Der geteilte Himmel
von Christa Wolf
Berlin Ende August 1961: Die Studentin Rita Seidel befindet sich in einer tiefen Krise.Ihr Freund Manfred ist von einem Chemikerkongress in Westberlin nicht zurückgekehrt, Sie muss sich entscheiden...Christa Wolfs Erzählung ist die einzig gültige Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
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Der geteilte Himmel
von Christa Wolf
Berlin Ende August 1961: Die Studentin Rita Seidel befindet sich in einer tiefen Krise.Ihr Freund Manfred ist von einem Chemikerkongress in Westberlin nicht zurückgekehrt, Sie muss sich entscheiden...Christa Wolfs Erzählung ist die einzig gültige Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ein Meisterwerk der Literatur? Vielleicht. Eine interessante Metapher über die Zeit der Teilung Deutschlands. Definitiv. Zugegeben, leicht liest sich die Geschichte nicht. Aber Christa Wolf hat eine interessante Geschichte erzählt, über die Tragik eines Paares, über die Tragik der sich entwickelnden DDR, über den kommenden Mauerbau und die Grenzen. Auch setzt sie das Gefühl sich in den Schoß des Staates zurück zu lehnen gut in den Gegensatz zur Freiheitsliebe. Man spürt schon die ersten Anzeichen der Verschwiegenheit, verpackt in die Naivität einer jungen Frau. Das Ende, ein bisschen überraschend, ein bisschen vorhersehbar. Die Charaktere, wunderbar in ihrer Einzigartigkeit. Dialoge sehr gut. Man spürt den Zeitgeist Anfang der 1960er Jahre. Manchem Leser wird die Erzählung ein wenig fad, oder langweilig daher kommen. Ich persönlich empfinde Sie als spannende Erzählung über den Umbruch einer Zeit, die so noch viele Jahrzehnte die Menschen prägte. Eine Geschichte, authentisch aus der Zeit, geschrieben von einer erfolgreichen Autorin der DDR die hier auch Autobiographisch gearbeitet hat.
„Wir gewöhnen uns wieder, ruhig zu schlafen. Wir leben aus dem vollen, als gäbe es Überhebung von diesem seltsamen Stoff Leben, als könnte er nie zu Ende gehen.“ Natürlich geht es in diesem Buch um die deutsche Teilung; um die uneingelösten Versprechen der DDR und die Konflikte zwischen jungen Sozialist*innen, die sich daraus ergaben. Den Rahmen für dies alles aber bietet eine Liebesgeschichte, wie sie klassischer nicht sein könnte: gegenseitiges Erkennen, Lieben, gemeinsames Gehen und schließlich die Trennung. Am Ende steht zwischen Rita und Manfred nicht die Mauer aus Stacheldraht und Tod, sondern ein unterschiedliches Maß an Energie, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen. Eine traurige Liebeserklärung an diejenigen, die es versuchen wollten mit der besseren Welt.