Bestsellerautor Pascal Mercier, der Meister des philosophischen Erzählens, über Loslassen, Freiheit, Erinnerung und die Erfahrung von Vergänglichkeit und Zeit Die Romane »Nachtzug nach Lissabon« und »Das Gewicht der Worte« verführten ein Millionenpublikum dazu, über große Themen wie Identität, Freiheit, Zeit oder den Sinn des Lebens nachzudenken. Nun ist Pascal Mercier in fünf bisher unveröffentlichten Erzählungen auch als Meister der kurzen Form zu entdecken: Kann ein Mann auf dem Höhepunkt seiner Jahre noch einmal die Zeit seines Aufbruchs ins Leben heraufbeschwören? Wann beschädigt Großzügigkeit die Würde eines Künstlers? Gibt es Emotionen, die unser Verstand nicht mehr erreicht? Noch einmal lernen wir mit Pascal Mercier unvergessliche Figuren kennen, die uns mit ihren Gefühlen und Gedanken sehr nahekommen – und dabei unverhofft Einblicke in unser eigenes Selbst eröffnen.
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Der Fluss der Zeit
von Pascal Mercier
Bestsellerautor Pascal Mercier, der Meister des philosophischen Erzählens, über Loslassen, Freiheit, Erinnerung und die Erfahrung von Vergänglichkeit und Zeit Die Romane »Nachtzug nach Lissabon« und »Das Gewicht der Worte« verführten ein Millionenpublikum dazu, über große Themen wie Identität, Freiheit, Zeit oder den Sinn des Lebens nachzudenken. Nun ist Pascal Mercier in fünf bisher unveröffentlichten Erzählungen auch als Meister der kurzen Form zu entdecken: Kann ein Mann auf dem Höhepunkt seiner Jahre noch einmal die Zeit seines Aufbruchs ins Leben heraufbeschwören? Wann beschädigt Großzügigkeit die Würde eines Künstlers? Gibt es Emotionen, die unser Verstand nicht mehr erreicht? Noch einmal lernen wir mit Pascal Mercier unvergessliche Figuren kennen, die uns mit ihren Gefühlen und Gedanken sehr nahekommen – und dabei unverhofft Einblicke in unser eigenes Selbst eröffnen.
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In fünf Kurzgeschichten lädt Mercier dazu ein, über die kleinen, oft übersehenen Dinge des Lebens nachzudenken. Was ist uns wirklich wichtig? Worauf sollten wir achtgeben? Und wem vertrauen wir uns an? Die Geschichten erzählen von einem Hausbesitzer, der nicht loslassen kann, weil seine ganze Seele in den vertrauten vier Wänden verankert ist; von einer Wohnung, die beinahe drei Freunde entzweit hätte; von einem Husten und der quälenden Ungewissheit beim Warten auf Untersuchungsergebnisse; von einem tragischen Familiendrama, ausgelöst durch den allgegenwärtigen Lärm der Welt; und vom Empfinden von Zeit, die alles verändern kann und doch manchmal stillzustehen scheint. Poetisch, literarisch, sprachgewaltig – Pascal Mercier bringt mich bereits nach wenigen Seiten zum Nachdenken. Jede Geschichte benötigt kaum mehr als eine halbe Stunde, um mich mit dem Schicksal der handelnden Figuren zu verbinden. Eine halbe Stunde am Tag. Mehr braucht es nicht, um den eigenen Alltag bewusster wahrzunehmen. Mit den Worten von Christian Morgenstern: „Über jedem guten Buch muss das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden.“