Empfehlungen basierend auf "Der Fall Charles Dexter Ward"

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von Oscar Wilde

Das Leben des Dorian Gray ist mehr als die Biographie eines Einzelwesens, es ist die Geschichte einer ganzen verderbten Gesellschaft, die ihr höchstes Ziel im Genuss sucht, die fühlt, dass sie dem Verfall preisgegeben ist und gewissermaßen im Todeskampf die üppigsten Blüten der Gefallsucht und eines übertriebenen Protzentums treibt. Und gerade darum verdient dieses Werk Oscar Wildes auch heute gelesen zu werden, weil wohl selten die Verfallserscheinungen einer überlebten Gesellschaft deutlicher gegeißelt wurden und weil es den Menschen unserer Tage gut tut, wenn ihnen die Augen geöffnet werden. Die reife Übersetzung von Peter Rauhof hat die Eigentümlichkeiten der Wildeschen Ausdrucksweise ins Deutsche übertragen und kommt damit dem Geiste des Originals so nahe, wie man das von einer Übersetzung nur verlangen kann.

von F. Scott Fitzgerald, Johanna Ellsworth

Ein Meisterwerk der amerikanischen Literatur in neuer Übersetzung. Der große Gatsby ist ein gesellschaftskritischer Roman, der im New York der 1920er Jahre spielt. Im Mittelpunkt steht die Verkörperung des amerikanischen Traums, das Streben nach Geld, Macht und Liebe, und schließlich dessen Scheitern.

von Robert Louis Stevenson

»Dr. Jekyll und Mr. Hyde«, erstmals 1886 erschienen, ist eine Schauernovelle von Robert Louis Stevenson, die als Vorläufer die Thematik der Persönlichkeitsstörung aufgreift. Der hochangesehene Londoner Arzt Dr. Jekyll hat einen Weg gefunden, sich mit Hilfe einer selbstgebrauten Droge in eine andere Persönlichkeit zu verwandeln. Im Laufe seiner Studien und Experimente hat er erfahren, dass der Mensch nicht nur aus einer einzigen, ihm gegebenen Natur besteht, sondern ein Vielfaches an Persönlichkeiten in einem einzigen Körper beherbergt. Mittels der Droge gelingt es ihm, einer dieser Persönlichkeiten Gestalt zu verleihen und als Mr. Hyde durch London zu streifen und Unheil anzurichten.

von Hanya Yanagihara

Das TikTok-Phänomen. Sie werden über dieses Buch sprechen wollen: "Ein wenig Leben" ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe. "Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

von George Orwell

Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuellGeorge Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolut autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.London 1984: Winston Smith ist Geschichtsfälscher im Staatsdienst. Als Mitarbeiter des Ministeriums für Wahrheit verbringt er seine Tage damit, die Fakten zugunsten der regierenden Partei umzuschreiben. Als er sich verbotenerweise in seine schöne und geheimnisvolle Kollegin Julia verliebt, beginnen die beiden gemeinsam und trotz aller Gefahren, die totalitäre Welt, in der sie bislang als Marionetten gelebt haben, infrage zu stellen. Als sie versuchen, sich einen Rest von persönlicher Freiheit zu bewahren, hat das fatale Folgen.George Orwells dystopischer Roman - die düstere Vision eines totalitären Überwachungsstaates, der jegliche Individualität zerstört - ist längst zum Klassiker geworden und gewinnt täglich an Aktualität.Sein geniales Meisterwerk und Vermächtnis erscheint in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Paul Düring. »Alles, was man über Politik wissen muss, steht meiner Ansicht nach bei George Orwell.« Harald Martenstein

von Bram Stoker

Pappe; mit Spotlack

von Virginia Woolf