Der Fänger im Roggen
von J.D. Salinger
»Mit der Neuübersetzung erlebt man, um wie viel mehr das Deutsche selbst heute imstande ist, eine ebenso lebenssatte wie kunstvolle Alltagsrede darzustellen.«
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Der Fänger im Roggen
von J.D. Salinger
»Mit der Neuübersetzung erlebt man, um wie viel mehr das Deutsche selbst heute imstande ist, eine ebenso lebenssatte wie kunstvolle Alltagsrede darzustellen.«
Aktuelle Rezensionen(12)
Die letzten 80 Seiten waren ganz gut. Der Rest ist einfach nur sowas von off. Kategorie: Bücher die wir im letzten Jahrhundert lassen können…
Der Schreibstil und die Erzählweise hat das Buch interessant gemacht und lädt dazu ein, zwischen den Zeilen zu lesen. Aber die Geschichte war leider kaum spannend.
"Überbewertet", "schwer zugänglich" und "schlecht gealtert" sind nur drei von vielen Aussagen, die aus dem Munde Literaturbegeisterter gespuckt kommen, wenn es um den Klassiker "Der Fänger im Roggen" von J. D. Salinger geht. Doch wie viel Wahrheit hängt an diesem Speichel? Meiner subjektiven Meinung nach nicht besonders viel. Denn trotz des selbst auferlegten Handicaps Salingers, aus der Perspektive sowie in der Sprache des 16-jährigen, nicht sonderlich kultivierten Holden Caulfield mit schmalem Vokabular zu schreiben, entwickelte die Geschichte nebenbei ihren eigenen Strang, welcher ohne viel Mühe geradlinig blieb und der Handlung stets Spannung verlieh. Eben jene Einzigartigkeit liefert uns als Leser einfache, aber zugleich interessante Sichtweisen auf komplexe Themen wie Trauer, Verlust und Einsamkeit, alles im knackig kurzen Rahmen einer rebellischen Coming-of-Age-Story im Nachkriegsamerika der späten 40er-/frühen 50er Jahre. Sicherlich fehlte es der Lektüre bei vielen der angesprochenen Punkte an Tiefe; so streichelt das Geschehen Genanntes (ganz untypisch für einen Klassiker) bloß oberflächlich. Doch tut es dies mit einer so außergewöhnlichen Feder, dass man sich die Rotze aus dem Gesicht wischen und dem Ganzen eine Chance geben sollte. Mag sein, dass vielleicht auch nur die Sterne meines Himmels zu jener Zeit, als ich das Buch las, richtig angeordnet waren, doch ein kleines Wort wie 'subjektiv' trägt ein solches Gewicht, dass es ganze Texte kippen kann.
Das Buch ist zwar angenehm zu lesen, jedoch lässt es mich etwas ratlos zurück. Für mich reißt es verschiedene Themen nur kurz an und bleibt dabei etwas zu sehr an der Oberfläche. Der Einblick in die wenigen Tage des Lebens von Holden gewähren einen Einblick in das Seelenleben eines jungen Menschen, der sich noch nicht gefunden hat. Zudem zeigt sich ein Bild der Gesellschaft, welche von Oberflächlichkeiten und von Statusdenken eingenommen ist.
Ich musste dieses Buch für die Schule lesen, weshalb ich mich nicht aktiv dazu entschieden habe es zu lesen. Deshalb glaube ich auch, dass es mir nicht gefallen hat. Meiner Meinung nach war das Buch extrem langweilig und hatte nicht sehr viel Inhalt. Außerdem finde ich manche Aussagen nicht zeitgemäß was darin liegt, dass das Buch ca 1951 erschienen ist.