Empfehlungen basierend auf "Der Ekel"

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von Salman Rushdie

Salman Rushdie erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2023 »für seine Unbeugsamkeit, seine Lebensbejahung und dafür, dass er mit seiner Erzählfreude die Welt bereichert.« (Aus der Begründung der Jury)Die Geschichte beginnt mit einem Knall: Ein von Terroristen entführtes Flugzeug wird über der englischen Küste gesprengt. Wie durch ein Wunder überleben zwei Insassen den Sturz zur Erde: Gibril, ein in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsener Muslim, der es mit Starrollen in Bollywoodfilmen zum Frauenschwarm gebracht hat, und Saladin, der aus reichen Verhältnissen stammt und als Stimmenimitator arbeitet. Schon während sie aneinandergeklammert dem Boden entgegenfallen, spüren sie eine seltsame Veränderung an sich vorgehen, an deren Ende sie sich in lebende Symbole für Gut und Böse verwandelt haben. Doch dies ist nur der erste Akt einer überbordenden Odyssee, in der Realität und Traum irgendwann kaum noch voneinander zu trennen sind.Einer der gefeiertsten und umstrittensten Romane unserer Zeit, mit dem sich Salman Rushdie als großer Verfechter der Meinungsfreiheit etabliert hat. Ein Buch wie ein Paukenschlag!»Ein Weltereignis und episches Meisterwerk.« (Süddeutsche Zeitung)

von Siegfried Lenz

Hamburger Ausgabe der Werke. Eine lesefreundliche Studienausgabe, alle Texte durchgesehen und mit den Originaltyposkripten und Erstdrucken verglichen. Jeder Band erhält einen ausführlichen Kommentar zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte.Siegfried Lenz’ berühmtester Roman, sein Opus magnum über Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, seinen Aufsatz über die »Freuden der Pflicht« und seine Abrechnung mit dem Vater, dem Dorfpolizisten und dessen unrühmlicher Rolle in Nazideutschland gegenüber seinem Malerfreund Nansen. 1968 erschienen, ist die »Deutschstunde«, in mehr als 20 Sprachen übersetzt und über 2,2 Millionen Mal verkauft, ein Meilenstein der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.

von undefined Dante Alighieri

Dante schuf mit seiner Göttlichen Komödie eine innovative, ja gewagte künstlerische Reise in die von mittelalterlicher göttlicher Ordnung durchzogenen Jenseitsreiche von Inferno (Die Hölle), Purgatorio (Der Läuterungsberg) und Paradiso (Das Paradies). Der Dichter sieht die Qualen der Hölle, geht durch das Fegefeuer und gelangt am Ende in den höchsten Himmel, ins Empyreum – der dichterische Höhepunkt der siebentägigen Reise. Hartmut Köhlers Neuübersetzung von Dantes »Divina Commedia« sorgte für Aufsehen. Köhler wurde dafür mit dem deutsch-italienischen Übersetzerpreis 2013 ausgezeichnet. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

von Stefan Zweig

»Viel mußte sich ereignen, unendlich viel mehr, als sonst einer einzelnen Generation an Geschehnissen, Katastrophen und Prüfungen zugeteilt ist, ehe ich den Mut fand, ein Buch zu beginnen, das mein Ich zur Hauptperson hat.« Es ist eine »Welt von Gestern«, die Stefan Zweig heraufbeschwört: das Wien der 1920er Jahre, das »goldene Zeitalter der Sicherheit«, das von einer Stimmung des Aufbruchs und der kulturellen Freiheit beflügelt war. Diese Zeit endete, als sich in den 1930er Jahren die Schatten des Faschismus über Europa legten. Zweig ging ins Exil, doch seine Erinnerung an die »Welt von Gestern« blieb.

von Thomas Mann

Thomas Mann, 1875–1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb. Ruprecht Wimmer ist Professor für Neuere deutsche Literatur und war langjähriger Präsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Einen wissenschaftlichen Schwerpunkt bildete das Leben und Werk von Thomas Mann. Er ist Mitherausgeber der »Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe« der Werke Thomas Manns.

von Chinua Achebe

Hauptwerk des preisgekrönten afrikanischen Autors aus dem Jahr 1958 in neuer Übersetzung. Okonkwo kehrt nach 7-jähriger Verbannung in sein Dorf zurück und verteidigt die Würde seiner Gemeinschaft gegen die Machenschaften der Missionare und die Übermacht der englischen Kolonialherren.

von Gabriel García Márquez

von Fjodor Dostojewskij

Swetlana Geier (1923–2010) hat u. a. Sinjawskij, Tolstoi, Solschenizyn, Belyi und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihr Werk, das sie mit der Dostojewskij-Neuübersetzung krönte, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. – In der Reihe Fischer Klassik liegen sämtliche ihrer im Ammann Verlag erschienenen Dostojewskij-Übersetzungen vor: ›Verbrechen und Strafe‹ (Bd. 90010), ›Der Spieler‹ (Bd. 90446), ›Der Idiot‹ (Bd. 90186), ›Böse Geister‹ (Bd. 90245), ›Ein grüner Junge‹ (Bd. 90333), ›Die Brüder Karamasow‹ (Bd. 90114) sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ (Bd. 90102). Über ihr Leben und ihre Arbeit gibt Swetlana Geier Auskunft in dem von Taja Gut aufgezeichneten Buch ›Swetlana Geier. Ein Leben zwischen den Sprachen‹ (Bd. 19221). Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im S. FISCHER Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor.

von Niccolò Machiavelli

Ein Blick hinter die Kulissen der Macht – über politische Realität und Staatsräson Wie erlangt man Macht – und wie behält man sie? Machiavellis legendäres Werk gibt darauf Antworten, die bis heute ihre Schlagkraft beweisen. Mit klarem Blick und scharfem Verstand beschreibt Machiavelli, wie Herrscher zu Macht gelangen, sie sichern und ausbauen können – ohne Rücksicht auf Moral, dafür mit realistischem Gespür für Menschen und Politik. Seit seiner Entstehung im 16. Jahrhundert fasziniert und provoziert Der Fürst gleichermaßen: als Leitfaden für Machthaber, als Spiegel politischer Realität und als Schlüsseltext, der Begriffe wie »Machiavellismus« prägt. Ein Blick hinter die Kulissen der Politik – voller überraschender Einsichten, die bis in unsere Gegenwart reichen und uns die Augen für die Mechanismen der Macht öffnen. Wie Macht entsteht, warum sie zerbricht und welche Dynamiken in Gruppen, Beziehungen und Systemen immer wieder gleich funktionieren – damals wie heute.