Der dunkle Schwarm
von Marie Graßhoff
Im Jahr 2100 verbinden die Menschen ihr Bewusstsein über Implantate zu sogenannten "Hive-Minds". Die junge Atlas profitiert davon gleich doppelt: Tagsüber arbeitet sie als Programmiererin für den größten Hive-Entwickler. Nachts betreibt sie unter dem Decknamen Oracle einen lukrativen Handel mit Erinnerungen, die sie aus Hive-Implantaten stiehlt. Eines Nachts berichtet ihr ein Kunde namens Noah von dem Mord an einem ganzen Hive - eigentlich eine technische Unmöglichkeit. Er bietet ihr eine horrende Summe dafür an, den Täter zu finden. Atlas lässt sich auf den Deal ein - und ist bald auf der Flucht vor der Polizei, Umweltterroristen und Auftragsmördern ...
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Der dunkle Schwarm
von Marie Graßhoff
Im Jahr 2100 verbinden die Menschen ihr Bewusstsein über Implantate zu sogenannten "Hive-Minds". Die junge Atlas profitiert davon gleich doppelt: Tagsüber arbeitet sie als Programmiererin für den größten Hive-Entwickler. Nachts betreibt sie unter dem Decknamen Oracle einen lukrativen Handel mit Erinnerungen, die sie aus Hive-Implantaten stiehlt. Eines Nachts berichtet ihr ein Kunde namens Noah von dem Mord an einem ganzen Hive - eigentlich eine technische Unmöglichkeit. Er bietet ihr eine horrende Summe dafür an, den Täter zu finden. Atlas lässt sich auf den Deal ein - und ist bald auf der Flucht vor der Polizei, Umweltterroristen und Auftragsmördern ...
Aktuelle Rezensionen(3)
Marie hat dieses Talent, mich für Scifi zu begeistern, obwohl mir das Genre wirklich schwer fällt. Einzig aufgrund meiner schlechten Vorstellungskraft auf diesem Gebiet. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Dank Maries einfachen, aber tollen Stil hab auch ich die Zusammenhänge fast immer nachvollziehen können und hatte tolle actionreichen Bilder im Kopf. Es gibt allerdings viel Technologie, zu der meine Gehirnknospen nicht immer ein Bild oder eine Vorstellung senden konnten. Atlas aka Oracle ist eine tolle Protagonistin mit Ecken, Kanten und Vorbildpotential. Durch verschiedenste Plottwists erfährt sie eine interessante Entwicklung, die mich auf Band 2 hibbeln lässt. Die Charaktere sind sehr vielschichtig. Noah, Oracles Auftraggeber, ist das Gegenteil von ihr. Sehr ruhig, aber intelligent und sympathisch. Ruhige Charaktere neigen dazu etwas unterzugehen neben dem starken Charakter und auch das habe ich hier so empfunden. Android Julien, rechte Hand von Oracle, war richtig cool. Unheimlich lieb, gar väterlich unterstützt er Atlas aka Oracle. Die kurzen Kapitel waren angenehm zu lesen und alles in allem hatte ich viel Spaß in der Zukunft, zusammen mit Atlas und Co. Wie ihr wisst, stehe ich total auf erste Sätze und Marie hat sich nach sehr weit oben katapultiert. "Kurz bevor ich sterbe, sehe ich die Sterne."
Spannende Story mit wichtiger Message! 5/5⭐️ Marie Grasshoffs Storys sind immer so genial, dass man nicht denkt man liest ein Buch, sondern schaut nen Film!! War bereits nach den ersten 45 Seiten hin und weg von der Story und ihren Charakteren. Vor allem aber von der Message hinter dem World Building. Und einfach f***ing spannend von Seite 1 an!!!! "Der Dunkle Schwarm" ist nicht nur super actionmäßig spannend, sonder zeigt auch immer wieder wie wunderschön und Schützenswert unser Planet ist! Vor allem auf den letzten Seiten hat Graßhoff so inspirende Worte gefunden, dass ich doch tatsächlichen den Tränen nahe war.🌎
Nachdem ich die Neon Birds Reihe der Autorin gelesen habe, war mir klar, dass ich auch "Der dunkle Schwarm" lesen möchte. Der Schreibstil hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen und ich konnte leicht in die Geschichte eintauchen. Sci-Fi ist eigentlich nicht so mein Genre, aber dennoch konnte dieses Buch mich überzeugen. Ich fand den Aspekt des Aufklärens eines Mysteriums sehr interessant. Manchmal fiel es mir etwas schwer, die Welt zu verstehen, weil ich teils etwas gebraucht habe, um die technischen Neuerungen zu verstehen und die Zusammenhänge sehen zu können, aber das hat sich meist nach ein paar Seiten gegeben. Atlas ist ein sehr interessanter Charakter. Ich mag ihre Art und ihre Weise zu Denken. Auch wenn ihr Denken mit ihrer Fähigkeit zusammenhängt. Sie ist selbstsicher und weiß eigentlich immer, was sie tut. Noah spielt zwar in diesem Buch eine große Rolle, war mir aber an vielen Stellen etwas zu blass. Ich kann nicht wirklich sagen, was er für einen Charakter hat, außer dass er sich viel zurückhält, aber viele Zusammenhänge schnell sieht und versteht. Zwischen den beiden hätte ich mir – auch wenn es keine Liebesbeziehung ist – mehr Dynamik gewünscht. Diese Dynamik war dafür umso mehr bei Julien und Atlas vorhanden. Wie das Ende gekommen ist, habe ich leider auch nicht so ganz nachvollziehen können, weil mir Atlas' Verhalten in Verbindung mit ihrem vorherigen Verhalten nicht so ganz stimmig vorkam. Wer Science-Fiction mag oder es mal probieren möchte, ist hier auf jeden Fall richtig. Mit knapp 350 Seiten ist es eines der kürzeren Bücher und es lässt sich leicht weglesen. Außerdem ist der Fokus definitiv auf der Technik und dem Geschehen und weniger auf den Beziehungen zwischen den Protagonist*innen.