Hell und leuchtend, getragen von einer zarten Fröhlichkeit, von witzigen Dialogen, bei denen man in sich hineinlacht.
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Der Bademeister ohne Himmel
von Petra Pellini
Hell und leuchtend, getragen von einer zarten Fröhlichkeit, von witzigen Dialogen, bei denen man in sich hineinlacht.
Aktuelle Rezensionen(35)
Linda ist fünfzehn und denkt an Suizid. Doch da ist ihr einziger Freund Kevin, der momentan völlig daran verzweifelt, dass die Welt den Bach runter geht. Und dann ist da noch der dementkranken Hubert, früher Bademeister, um den sie sich zusammen mit der polnischen Pflegerin Ewa tagtäglich hingebungsvoll kümmert. Stück für Stück erfahren wir mehr über die Lebensgeschichte der einzelnen Figuren und Stück für Stück schreitet auch Huberts Demenz voran... Petra Pellini schafft es, schwere Themen wie Tod, Altern und Krankheit mit einem feinem Humor zu erzählen, ohne dabei flach zu werden oder zu banalisieren. Das Buch ist oft melancholisch traurig, dann plötzich wieder schräg witzig und ich mochte vor allem Linda sehr! Auch mit dem Plot-Twist am Ende habe ich tatsächlich nicht gerechnet! Der Bademeister ohne Himmerl ist für mich ein lebenbejahndes Buch über den Tod. Ich kann das Buch sehr empfehlen, es war auf jeden Fall meine Sommerlektüre 2026!
Ein Buch, was ich nur aufgrund einer Lesechallenge gefunden habe. Es ist ein Meisterwerk: unverblümt, menschlich, berührend und doch lebendig.
Großartig! Aus Erzählperspektive der Protagonistin entfaltet sich eine tiefe Geschichte über echte Verbindungen und deren Bedeutsamkeit. Das Ende war nicht überraschend, sondern eigentlich von Beginn an das einzig Logische. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade deswegen) hat es mich sehr bewegt. Nicht unwichtig: Der Roman stellt das Thema Sterben (wollen und müssen) in den Fokus. Auf eine - wie ich finde - sehr ehrliche und unaufgeregte Weise. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für einige durchaus auch ein belastender Roman sein könnte.
Der Blick auf eine Krankheit, wie nur Liebende ihn werfen können. Zutiefst bewegend, schön und leicht.
Ich liebe Ewa und Hubert und finde den Humor von Linda großartig. Ein tolles Buch, mit viel Liebe, Wehmut und Themen die nicht gern angesprochen werden. Es geht um Suizidale Gedanken, Demenz, Gewalt in der Familie- aber auch um außergewöhnliche Freundschaften.