4.1

Der Atlas der besonderen Kinder

von Ransom Riggs

Format:Hardcover

ENDLICH! DIE LANG ERWARTETE FORTSETZUNG VON RANDOM RIGGS' HERAUSRAGENDER BESTSELLER-SERIESie leben sicher im Verborgenen, an Orten außerhalb der Zeit: die Besonderen, Menschen mit faszinierenden, absurden und skurrilen Fähigkeiten.Jacob, Emma und ihre Lehrerin Miss Peregrine sind solche Besonderen. Nachdem sie eine große Bedrohung für ihre Welt ausschalten konnten, sind sie in Jacobs Heimat Florida zurückgekehrt. Dort stoßen sie auf zahllose unerforschte Zeitschleifen, in denen die Besonderen ohne Regeln und ohne Beschützer leben.Als Jacob beginnt, das geheimnisvolle Vermächtnis seines Großvaters Abe zu erforschen, beginnt für ihn, Emma und Miss Peregrine ihr bislang größtes Abenteuer.

Science Fiction & Fantasy
Hardcover
Erschienen an: 2019-03-01

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Aktuelle Rezensionen(3)

4.1(17 ratings)
Lena 🧶Rezension von Lena 🧶

Weiter geht die Reise von Jacob und den besonderen Kindern. Diesmal mit neuen Abenteuern in Amerika. Wo es ganz anders ist in der Besonderen Welt.

Lavendel 🐞Rezension von Lavendel 🐞

Auch das 4. Buch der besonderen Kinder ist so spannend, dass ich es kaum weglegen konnte Es ist in einem richtig guten Stil geschrieben und hat keinerlei langweilige Phasen. Die Kinder habe ich längst lieb gewonnen.

JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/10/13/miss-peregrines-peculiar-children-4-der-atlas-der-besonderen-kinder/ Die Miss-Peregrine-Reihe von Ransom Riggs gehört zu den originellsten Fantasygeschichten der letzten Jahre. Die Kombination aus düsterer Atmosphäre, viktorianischem Grusel und den faszinierenden „Besonderen“ – Kindern mit übernatürlichen Fähigkeiten – machte die Trilogie zu einem echten Kultfavoriten. Nach dem fulminanten Ende der Hauptreihe war die Erwartungshaltung an die Fortsetzung entsprechend hoch. Der Atlas der Besonderen Kinder setzt die Geschichte fort und versucht, das Universum der Besonderen in eine neue Ära zu führen. Handlung Die Geschichte knüpft direkt an die Ereignisse des dritten Bandes (Die Bibliothek der Besonderen Kinder) an. Jacob Portman, unser Protagonist, ist nach seinen Abenteuern in der Welt der Besonderen wieder in der Gegenwart gelandet – in seiner Heimat Florida. Doch statt Frieden zu finden, steht er vor einem neuen Problem: Seine Familie glaubt, er habe den Verstand verloren. Niemand will ihm die unglaublichen Ereignisse glauben, die er erlebt hat, und so droht ihm die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Zum Glück eilen Emma Bloom und die anderen Schützlinge von Miss Peregrine zu seiner Rettung. Gemeinsam verstecken sie sich, um Jacob zu schützen, und entdecken dabei, dass die Bedrohung für die Besonderen längst nicht vorbei ist. Es gibt Hinweise auf ein geheimnisvolles Netzwerk in den Vereinigten Staaten – Spuren, die Jacobs Großvater Abraham hinterlassen hat. Entschlossen, mehr über dessen frühere Missionen und die unbekannten Seiten der besonderen Welt zu erfahren, brechen Jacob und seine Freunde zu einer gefährlichen Reise quer durch die USA auf. Was wie ein aufregendes Roadtrip-Abenteuer beginnt, entwickelt sich jedoch bald zu einer Odyssee voller Zwischenstopps, Verwirrungen und emotionaler Spannungen. Alte Feinde scheinen im Hintergrund die Fäden zu ziehen, doch oft verliert sich die Handlung in langen Passagen ohne echten Fortschritt. Am Ende spitzt sich alles zu – allerdings erst spät und weniger spektakulär, als man es von der Reihe gewohnt ist. Charaktere und Entwicklung Jacob Portman steht erneut im Mittelpunkt, doch seine Entwicklung fällt gemischt aus. Während er in den ersten drei Bänden als sympathischer, neugieriger und mutiger Held wuchs, wirkt er hier häufig orientierungslos und unentschlossen. Seine innere Zerrissenheit ist nachvollziehbar – schließlich hat er zwischen zwei Welten gelebt –, doch sein Verhalten schwankt stark zwischen Trotz, Selbstmitleid und Überforderung. Das erschwert es, sich wirklich mit ihm zu identifizieren. Emma Bloom, Jacobs große Liebe, verliert ebenfalls etwas von der Stärke und Reife, die sie in den früheren Bänden ausgezeichnet haben. Ihre Beziehung zu Jacob wirkt angespannt, manchmal sogar künstlich dramatisch. Wo früher echte Emotionen und Zuneigung spürbar waren, gibt es nun Missverständnisse und Streitereien, die der Geschichte eher schaden als Spannung erzeugen. Die übrigen Besonderen – Bronwyn, Enoch, Millard, Olive und natürlich Miss Peregrine selbst – bleiben leider weitgehend blass. Ihre individuellen Fähigkeiten, die in den ersten Bänden so kreativ in die Handlung eingeflochten waren, spielen hier nur eine untergeordnete Rolle. Man hat das Gefühl, dass sie mehr als Begleitung denn als eigenständige Figuren fungieren. Stärken des Buches Was Ransom Riggs nach wie vor meisterhaft beherrscht, ist die Atmosphäre. Schon ab den ersten Seiten kehrt das Gefühl der Fremdheit, des Geheimnisvollen und leicht Unheimlichen zurück, das die Reihe so besonders macht. Die Mischung aus Magie, alten Fotografien, düsterer Nostalgie und der modernen Welt ist weiterhin einzigartig. Auch die Idee, die Handlung in die Gegenwart zu verlagern und die Besonderen mit der modernen Realität – Smartphones, soziale Medien, Psychiatrie und Geheimhaltung – zu konfrontieren, ist grundsätzlich faszinierend. Es eröffnet spannende Möglichkeiten, die jedoch in diesem Band nur angedeutet werden. Riggs’ Sprache bleibt bildhaft und detailreich, und er schafft es immer wieder, kleine poetische Momente einzuflechten, die das Lesen lohnenswert machen. Schwächen des Buches Der größte Schwachpunkt liegt im Erzähltempo und der Struktur. Der Atlas der Besonderen Kinder fühlt sich über weite Strecken wie ein „Übergangsband“ an – ein Buch, das in erster Linie dazu dient, den Weg für die kommenden Teile zu ebnen. Die Handlung zieht sich, und obwohl die Figuren ständig unterwegs sind, geschieht wenig wirklich Relevantes. Die Spannung entsteht oft erst in den letzten Kapiteln, was den Mittelteil ermüdend wirken lässt. Zudem verliert Riggs hier ein Stück weit das Gefühl für Balance zwischen Magie und Handlung. In der ursprünglichen Trilogie war jedes Rätsel und jede Begegnung bedeutungsvoll; hier hingegen wirken manche Szenen beliebig oder konstruiert. Auch das emotionale Drama zwischen Jacob und Emma nimmt übermäßig viel Raum ein und wirkt an manchen Stellen forciert. Ein weiteres Problem ist die Verwirrung durch unklare Informationen. Statt Neugier zu wecken, sorgen manche Plotpunkte eher für Ratlosigkeit, da sie zu vage bleiben oder sich in Andeutungen verlieren. Das führt dazu, dass der Leser mehr verwirrt als gespannt zurückbleibt. Fazit Der Atlas der Besonderen Kinder ist ein zwiespältiger Auftakt zur neuen Trilogie innerhalb des beliebten Universums der Besonderen. Einerseits ist es schön, in diese seltsam-schöne, düstere Welt zurückzukehren, die von Ransom Riggs’ einzigartiger Bildsprache und Fantasie lebt. Andererseits fehlt dem Buch die Dynamik, das Geheimnisvolle und die emotionale Tiefe, die die ersten drei Teile so besonders gemacht haben. Es ist ein Band, der sich liest wie eine Brücke – notwendig, um die Geschichte weiterzuführen, aber nicht stark genug, um allein zu tragen. Wer die Reihe liebt, wird sich über das Wiedersehen mit den Charakteren freuen und die Atmosphäre genießen können. Doch wer auf die Spannung und das Tempo der Originaltrilogie hofft, könnte enttäuscht werden. Ich persönlich hoffe, dass die folgenden Bände die neuen Handlungsstränge vertiefen und wieder zu der Mischung aus Grusel, Magie und Herz zurückfinden, die Miss Peregrine einst so einzigartig machte. 3 von 5 Sternen!

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