4.1

Der andere Arthur

von Liz Moore

Format:Hardcover
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Wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann In ihrem eindringlichen Roman Der andere Arthur macht Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden. Mit feinem Gespür erzählt sie von zerbrochenen Lebensentwürfen, echter Freundschaft und unvorhergesehenen Neuanfängen. Arthur Opp, einst Literaturprofessor, wiegt mittlerweile 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der siebzehnjährige Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch etwas Entscheidendes teilen: ihre Einsamkeit. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an ihn wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: January 30, 2026

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Aktuelle Rezensionen(19)

4.1(123 ratings)
DanielaRezension von Daniela

Ein tiefgreifendes Buch, das von Melancholie, Traurigkeit und Einsamkeit durchzogen ist. Es handelt von verpassten Chancen und dem Timing im Leben, das - einmal verpasst oder verändert - zu völlig anderen Lebensentwürfen führen kann. Leider lässt es mich mit vielen offenen Fragen zurück, was ich immer nicht so gern mag. Da kann das Buch aber nichts zu. Es ist wunderbar geschrieben und gut zu lesen. Im Ergebnis kein leichtes Buch, aber dennoch absolut empfehlenswert.

AnnikaRezension von Annika

Wie sehr beeinflussen unsere Eltern unser Leben? Dieses Buch hat mich total gefesselt und ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen, da ich wissen musste, wie die beiden Protagonisten entwickeln. In der Geschichte geht es um Arthur und um Kel. Arthur ist ein Mann in der Mitte seinen Lebens, aber hat seit Jahren nicht mehr sein Haus verlassen, weil er sich für sein Aussehen schämt und zudem hat er keine Freunde mehr. Kel ist ein junger Mann, welcher kurz vor seinem Abschluss steht und mit seiner kranken Mutter zusammen wohnt. Auf den ersten Blick haben die beiden also nichts miteinander zu tun, was aber nicht stimmt, denn sie haben eine Verbindung, von der beide zu Beginn keine Ahnung haben und welche erst im Laufe des Buches klar wird (nein, ich Spoiler hier nicht, ihr dürft selber lesen^^). Es ist kein Buch, welches durch seine Echtheit einen in den Bann zieht, da man mit beiden Figuren irgendwann total mitfühlen kann, auch wenn man sich nicht in deren Lage befindet. Es regt einen zum Nachdenken an: Bin ich mit meinem Leben? Wie sehr beeinflussen muss mich äußere Umstände? Was ist eigentlich mir wichtig (unabhängig von der Meinung anderer)? Den halben Stern Abzug gab es, weil es im Mittelteil etwas langatmig war.

LivRezension von Liv

Nach Der andere Arthur war ich leider echt enttäuscht. Sehr zäh erzählt, kaum Spannung und irgendwie hat sich alles gezogen. Schade, weil ich Der Gott des Waldes richtig mochte und daher viel mehr erwartet hatte. Für mich leider kein Mehrwert.

GönülRezension von Gönül

Der andere Arthur hat mich leider nicht überzeugen können. Besonders die Kapitel rund um Kel zogen sich für mich sehr in die Länge und wirkten oft langatmig. Seine Story war zudem sehr gewöhnlich und erinnerte stark an typische Highschool-Filme ohne großen Mehrwert. Auch zu Arthur Opp habe ich keinen richtigen Draht gefunden und wurde mit ihm emotional nicht wirklich warm. Insgesamt hat mir einfach der Sog in die Geschichte gefehlt

chiara 🌼Rezension von chiara 🌼

eine geschichte, die ich niemals so gern gelesen hätte, wäre sie nicht von liz moore geschrieben worden.

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