Dazuzugehören ist ein menschliches Grundbedürfnis. Zugehörigkeit sichert schon beim Neugeborenen das Überleben, aber auch in allen weiteren Lebensphasen ist Verbundenheit mit anderen die Voraussetzung für Identität. Umgekehrt sind auch Abgrenzung, Freisein und Autonomie existenzielle Bedürfnisse. Das Spannungsfeld von Zugehörigkeit und Abgrenzung betrifft aber nicht nur das Individuum, sondern auch die Gesellschaft, wie die Beiträge in diesem Band deutlich machen: Die Probleme von Flüchtlingen werden ebenso in den Blick genommen wie das Thema Ausgrenzung oder interkulturelle Aspekte im Bereich von Religion und Psychotherapie
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Dazugehören und sich abgrenzen
von Brigitte Dorst, Christiane Neuen, Wolfgang Teichert
Dazuzugehören ist ein menschliches Grundbedürfnis. Zugehörigkeit sichert schon beim Neugeborenen das Überleben, aber auch in allen weiteren Lebensphasen ist Verbundenheit mit anderen die Voraussetzung für Identität. Umgekehrt sind auch Abgrenzung, Freisein und Autonomie existenzielle Bedürfnisse. Das Spannungsfeld von Zugehörigkeit und Abgrenzung betrifft aber nicht nur das Individuum, sondern auch die Gesellschaft, wie die Beiträge in diesem Band deutlich machen: Die Probleme von Flüchtlingen werden ebenso in den Blick genommen wie das Thema Ausgrenzung oder interkulturelle Aspekte im Bereich von Religion und Psychotherapie
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