Das wirkliche Leben
von Adeline Dieudonné
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann, allerdings, wenn man zart besaitet ist könnte es einem zu viel werden, also man muss schon ein bisschen dickeres Fell haben, um diesen Roman lesen zu können. Für mich ist es große Literatur.
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Das wirkliche Leben
von Adeline Dieudonné
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann, allerdings, wenn man zart besaitet ist könnte es einem zu viel werden, also man muss schon ein bisschen dickeres Fell haben, um diesen Roman lesen zu können. Für mich ist es große Literatur.
Aktuelle Rezensionen(13)
Eine wichtige Geschichte über das wahre Leben, die sich viele nicht vorstellen können.
Das wirkliche Leben ist ein tief berührender Roman über Verlust, Schmerz aber auch Hoffnung. Die emotionale aber zum Teil auch brutale Geschichte geht unter die Haut, die Schreibweise in der Ich Form ,lässt sich toll lesen,sodass man nicht mehr mehr aufhören kann.Ein kurzes Buch mit starken Inhalt .
So berührend. Ich war von der ersten Seite an von der Geschichte gefesselt
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive eines 10-jährigen Mädchens erzählt, das im Verlauf des gesamten Buches ohne Namen bleibt. Trotz fehlender Namens hat die Ich-Erzählerin sofort mein Mitgefühl und Mitleid geweckt. Von Anfang an spürt man das Bedrohliche und Düstere, das die Erzählung durchzieht. Die Handlung beginnt in einer tristen Reihenhaussiedlung am Waldrand und schildert das Leben eines zehnjährigen Mädchens und ihrer Familie. Der Vater ist ein Tyrann, der die Mutter schlägt und immer wieder Wutanfälle bekommt. Alle im Haus haben Angst vor ihm und bewegen sich auf Zehenspitzen, um ihn nicht zu reizen. Seine drei Leidenschaften sind Fernsehen, Whisky und die Jagd im Rausch. Seine gruseligen Jagdtrophäen hängen im sogenannten Kadaver-Zimmer, das das Mädchen nicht betreten darf. Nach einem traumatischen Unfall, den die Geschwister miterleben, ändert sich ihre Sicht auf die Welt. Während der Bruder immer böser und gehässiger wird und zunehmend seinem Vater ähnelt, beschließt die Erzählerin, dass es nur einen Ausweg gibt, um ihren Bruder zu retten… Die Spannung in der Geschichte ist kaum auszuhalten. Gewalt zieht sich durch die gesamte Erzählung, und das Gefühl der Bedrohung wächst mit jeder Seite. Das Buch hat mich fasziniert und gefesselt, besonders das unerwartete Ende hat mich überrascht und passt perfekt. Die Geschichte liest sich sehr schnell, ist auch emotional sehr aufwühlend und beschäftigt einen noch lange danach. Absolut empfehlenswert, spannend, tiefgründig und unvergesslich. Achtung: Gewalt und Tierquälerei in dem Buch sind schwer zu ertragen.
Gewaltsam gegen Mensch und Tier, verstörend, Thematisch wurde viel angeschnitten aber dafür sehr oberflächlich. Ich hab mich überwältigt gefühlt, geekelt, war wütend, war angespannt und überfordert beim Lesen. Es hat Emotionen in mir geweckt, allerdings nur negative. Ich würde das Buch nur bedingt empfehlen und hätte ich es nicht für den Buchclub gelesen, hätte ich es abgebrochen. Was ist die Message des Buches?