Ein Mensch? Ein Tier? Oder irgendetwas dazwischen? Neben Kaspar Hauser war Victor von Aveyron der beruhmteste Fall eines "Wolfskinds". Eine nackte Kreatur, die sich, in Sudfrankreich von Jagern entdeckt, auf einem Baum versteckt. Er kann nicht sprechen, isst Nusse und Wurzeln und verabscheut gekochte Speisen. Ist sein merkwurdiges Verhalten kulturell oder biologisch bedingt? Ist der Mensch - frei nach Rousseau - von Natur aus gut, oder pragt erst die Erziehung sein Wesen? Boyle, der in den USA lebende Autor, hat sich des Falles Victor von Aveyron angenommen. In seinem zutiefst ergreifenden Portrat eines Wolfskindes geht er der subtilen Grenze nach, an der sich entscheidet, wer Mensch und wer Tier ist.
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Das wilde Kind
Ein Mensch? Ein Tier? Oder irgendetwas dazwischen? Neben Kaspar Hauser war Victor von Aveyron der beruhmteste Fall eines "Wolfskinds". Eine nackte Kreatur, die sich, in Sudfrankreich von Jagern entdeckt, auf einem Baum versteckt. Er kann nicht sprechen, isst Nusse und Wurzeln und verabscheut gekochte Speisen. Ist sein merkwurdiges Verhalten kulturell oder biologisch bedingt? Ist der Mensch - frei nach Rousseau - von Natur aus gut, oder pragt erst die Erziehung sein Wesen? Boyle, der in den USA lebende Autor, hat sich des Falles Victor von Aveyron angenommen. In seinem zutiefst ergreifenden Portrat eines Wolfskindes geht er der subtilen Grenze nach, an der sich entscheidet, wer Mensch und wer Tier ist.
Aktuelle Rezensionen(1)
3 sterne ☀️☀️☀️☁️☁️ T. C. Boyle gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsautoren und dieses Buch hat das auch nicht geändert. Relativ trockene Novelle über den echten Fall des Wolfskindes „Victor“ in Frankreich, im 19. Jahrhundert. Der Klappentext lässt auf eine spannende mysteriöse kurze Geschichte hoffen, die sich eigentlich nur als Tatsachen Bericht herausstellt. Obwohl T. C. Boyle selbst im Klappentext schreibt es sei eine „ins Mysthische überhöhte Geschichte von Victor“ würde ich sie eher in‘s Genre der Sachbücher als Fiktion einordnen. Jedoch konnte man sich im Schreibstil Boyle‘s die Szenen sehr gut vorstellen und das Thema „Wolfskind“ ist im Allgmeinen und besonden im Bezug zum echten Fal von „Victor“ natülich sehr interessant.