Von A wie atemberaubend bis Z wie Zenit – was liegt näher, als die Liebe enzyklopädisch zu erzählen? Diese poetische Manhattan-Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Lexikon-Form ist ein Herzensbuch für jeden, der verliebt ist oder sich verlieben möchte. Hast du gemerkt, dass ich mich in meinem Internet-Profil zwei Jahre jünger gemacht habe? - Welch pure Seligkeit, als wir den Küchentisch unter den bestirnten Himmel stellten, um alfresco zu essen. - Ob es eine gute Idee ist, zusammenzuziehen? Sollen nicht wenigstens unsere Bücher eigene Regale behalten? - Du wirst doch nicht etwa Doisneaus Kuss aufhängen. Ich will es nicht wissen, wenn du mir sagst, du hättest mir etwas zu sagen… Ein Wörterbuch der anderen Art: Jeder Eintrag erzählt einen Schritt der Annäherung, der immer größer werdenden Nähe, aber damit auch der Verletzlichkeit. Literarisch raffiniert und romantisch, frisch und modern fängt es die beinahe alltäglichen Gefühlsstürme der Liebe ein: Momente des größten Glücks und des Genervtseins, großer Erwartung und kleiner Ernüchterung, und der einzigen Gewissheit, dass Liebe nun mal das Flüchtigste auf der Welt ist.
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Das Wörterbuch der Liebenden
von David Levithan, Andreas Steinhöfel
Von A wie atemberaubend bis Z wie Zenit – was liegt näher, als die Liebe enzyklopädisch zu erzählen? Diese poetische Manhattan-Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Lexikon-Form ist ein Herzensbuch für jeden, der verliebt ist oder sich verlieben möchte. Hast du gemerkt, dass ich mich in meinem Internet-Profil zwei Jahre jünger gemacht habe? - Welch pure Seligkeit, als wir den Küchentisch unter den bestirnten Himmel stellten, um alfresco zu essen. - Ob es eine gute Idee ist, zusammenzuziehen? Sollen nicht wenigstens unsere Bücher eigene Regale behalten? - Du wirst doch nicht etwa Doisneaus Kuss aufhängen. Ich will es nicht wissen, wenn du mir sagst, du hättest mir etwas zu sagen… Ein Wörterbuch der anderen Art: Jeder Eintrag erzählt einen Schritt der Annäherung, der immer größer werdenden Nähe, aber damit auch der Verletzlichkeit. Literarisch raffiniert und romantisch, frisch und modern fängt es die beinahe alltäglichen Gefühlsstürme der Liebe ein: Momente des größten Glücks und des Genervtseins, großer Erwartung und kleiner Ernüchterung, und der einzigen Gewissheit, dass Liebe nun mal das Flüchtigste auf der Welt ist.
Aktuelle Rezensionen(2)
Eine kreative Liebesgeschichte in komplett anderer Form. Diese Liebesgeschichte ist tatsächlich aufgebaut wie ein Wörterbuch und zu jedem von dem Autor ausgesuchtem Wort, gibt es eine kleine Story aus der Liebe der beiden Personen, um die es in diesem Buch geht. Da in der Geschichte Namen wirklich keine große Rolle spielen, könnte man ab und an vielleicht sogar denken, man liest etwas über sich selbst. Jeder, der eine lange Beziehung hinter sich hat oder gerade in ihr lebt, wird sich früher oder später in irgendeiner Passage wiederfinden und entweder darüber schmunzeln, seufzen oder ein wenig traurig die Mundwinkel sinken lassen. David Levithan hat hier eine außergewöhnliche aber nicht weniger intensive Liebesgeschichte geschrieben, als alle anderen davor. Im Gegenteil, er beschreibt die Liebe, wie sie ist. Denn niemals ist zwischen zwei Menschen - so groß die Liebe auch ist - alles in Ordnung. Die Liebe bringt ihre negativen Seiten mit sich und weil wir lieben und auch lieben wollen, tun wir alles dafür, um das Beste daraus zu machen. Wir versuchen gemeinsam zu leben, gemeinsame Standpunkte zu finden und zusammen vorwärts zu gehen und sehen zu, dass keiner von beiden auf der Strecke bleibt. Wir lachen zusammen, wir weinen zusammen und schreien uns an und vertragen uns wieder. Wir können manchmal nicht miteinander und nicht ohne einander und auch wenn wir uns an manchen Tagen kaum ertragen, könnten wir doch niemals gehen, bevor es wirklich vorbei ist. Wir kämpfen, manchmal miteinander, manchmal gegeneinander, aber letzten Endes doch immer füreinander, weil wir eine Liebe, die wir haben, meist nicht freiwillig wieder loslassen wollen. Es ist ein verzwicktes Spiel und eins, bei dem die Karten immer wieder neu gemischt werden, Tag für Tag muss man zusehen, dass man aus seinem Blatt das Beste herausholt. Oft sind Paare wie Pokerpartner. Nur weil der eine weiterkommt, als der andere, teilt man sich den Erfolg danach und sollten einmal beide verlieren, dann zieht man sich gegenseitig wieder nach oben. Aber irgendwann kommt vielleicht der Punkt, an dem das nicht mehr geht. Denn wenn jemand immer nur verliert, sucht er sich womöglich einen neuen Partner, mit dem er spielen kann. Einer, der das Glück auf seiner Seite hat und es gerne mit jemandem teilt, der davon weniger hat. Die Liebe ist ein seltsames Spiel, wurde schon sehr früh erkannt und obwohl wir alle Angst davor haben, lassen wir uns immer wieder darauf ein. Ein bisschen Drama braucht eben jeder einmal. Der Autor hat es geschafft all die Gefühlsebenen der Liebe in ein kleines Buch zu verpacken, in kurze Geschichten, die meist viel mehr ausgesagt haben, als ein dicker Liebesschmöker, der alles lange und breit umschreibt. Wie auf dem Buchrücken bereits vom Focus gesagt wurde: Es ist skeptisch, sehnsüchtig und poetisch. Und selbst ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Diese drei Worte beschreiben dieses Werk wohl am Besten. Und nun lasst euch davon überzeugen.
Tolle Idee! Man braucht dazu eigentlich nichts sagen. Gute Umsetzung und schöne Beschreibungen zu allen möglichen Wörtern, wo man den Zusammenhang zur Liebe nicht immer direkt sieht. Trotzdem finde ich es etwas überteuert, aber zum Glück hab ichs mir ja ausgeliehen ;) ubiquitous, adj. // allgegenwärtig, Adj. Wenn es gut läuft, macht es sich überall bemerkbar. In dem Lied, das sich in dein Gehör drängt. In dem Buch, das du gerade liest. Vor dem Regal im Kaufhaus, wo du nach einem Handtuch greifst und das Handtuch vergisst. Wenn du die Tür öffnest. Du siehst es vor dir, wenn du in der U-Bahn blicklos vor dich hin starrst. Du trägst es im Innensaum deines Huts. Es füllt deine Hosentaschen. Es ist wie das Wetter. Der Haken daran ist, dass es natürlich genauso allgegenwärtig ist, wenn es schlecht läuft.