Das Tagebuch der Anne Frank
von Anne Frank, David Polonsky, Ari Folman
Die Vielzahl der graphischen Einfälle von Folman und Polonsky ist mitreißend: Aufrisszeichnungen, Bildallegorien [...] – was die Form des Erzählens im Comic hergibt, wird hier auch benutzt.
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Das Tagebuch der Anne Frank
von Anne Frank, David Polonsky, Ari Folman
Die Vielzahl der graphischen Einfälle von Folman und Polonsky ist mitreißend: Aufrisszeichnungen, Bildallegorien [...] – was die Form des Erzählens im Comic hergibt, wird hier auch benutzt.
Aktuelle Rezensionen(3)
Wahnsinnig tolle Bilder, grafisch sehr eindrucksvoll und sensibel umgesetzt. Auch für Kinder gut geeignet: Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 9jährigen, interessierten Sohn gelesen und begleitet. Bewegend, verständlich und absolut empfehlenswert.
Eine unglaublich tolle Graphic Novel, die nicht nur viel Spaß gemacht hat, sondern einen auch bildet UND vor allen Dingen, einem ein dreizehnjähriges Mädchen näherbringt, welches mehr von der Welt und den Menschen verstanden hat, als all die anderen und die Älteren um sie herum. Dazu war Anne eine grandiose Schriftstellerin mit tiefgründigen Gedanken, die sie wunderbar zum Ausdruck bringen konnte. Ein bewundernswertes junges Mädchen, das viel länger hätte leben müssen. Zum Glück hat sie (und auch dank ihrem Vater natürlich) uns mit ihrem Tagebuch so etwas Wunderbares und Großes hinterlassen hat. Diese Graphic Novel ist bisher die beste, die ich las mit richtig tollen Bildern, Textpassagen und viel Anne-Frank-Humor.
Eines der weltweit bekanntesten Bücher, "Das Tagebuch der Anne Frank", erfährt durch diese Graphic Novel eine neue Deutung. Filmemacher Ari Folman, den man vom Libanon-Comic-Film "Waltz with Bashir" kennen könnte und der israelische Illustrator David Polonsky haben sich zusammengetan und die berühmte Geschichte um das jüdische Mädchen Anne Frank, das sich mit seiner Schwester Margot, den Eltern sowie der Familie van Pels und Fritz Pfeffer in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckte, mit einer eigenen Interpretation versehen. Dafür erhielten sie den Preis des NS-Dokumentationszentrums München. Dass bei diesem Textumfang des Originals für eine Adaption auf Passagen und Einträge verzichtet werden muss, ist sicher nachvollziehbar. Den beiden gelingt es, die Wünsche, Sehnsüchte und Tagträume eines Mädchens zu visualisieren, das in den zwei Jahren des Versteckens auch das durchmacht, was Gleichaltrige erleben - seien es Fragen zur Sexualität, Streit mit den Eltern, Zukunftsängste oder eine erste Liebe, die bei näherem Kontakt zu Peter aufflammt. Ein paar Strips nehmen sich zudem Zeit, die historischen Hintergründe zu erläutern, wo es sich anbietet, rückt auch manchmal der reine Text in den Fokus und die Zeichnungen illustrieren diesen diskret. In dieser Graphic Novel liegt auch das Potenzial, Anne Franks Geschichte einem jüngeren Publikum näher zu bringen und davon ausgehend zur Lektüre des Originals einzuladen. Dieses "Graphic Diary" erfuhr eine Fortsetzung mit dem Titel "Wo ist Anne Frank", die auch als Animationsfilm in die Kinos kam.