Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021»Salam, hier schreibt Ali-Reza. Ich kannte ihre Mutter gut und verfüge über einen Brief, den ich Ihnen überreichen soll. Es ist wichtig. Für Sie mindestens so sehr wie für mich.«Ali Najjar glaubt, seine Vergangenheit weit hinter sich gelassen zu haben. Er ist längst in Deutschland angekommen, als Produktdesigner erfolgreich. Der Iran, Teheran, seine Familie sind für ihn eine fremde Welt. Dann erreicht ihn die Nachricht eines Unbekannten. Und alles, woran er bislang festgehalten hat, gerät ins Wanken. »Du trägst keine Schuld, und du trägst sie doch. Ich schätze, das heißt es, zu leben.« Eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur.Über das Fremde in uns selbst und über die Verantwortung, die wir für andere haben. Vielfach preisgekrönte Autorin: zuletzt Debütpreis/Österreichischer Buchpreis.
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Das Paradies meines Nachbarn
von Nava Ebrahimi
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021»Salam, hier schreibt Ali-Reza. Ich kannte ihre Mutter gut und verfüge über einen Brief, den ich Ihnen überreichen soll. Es ist wichtig. Für Sie mindestens so sehr wie für mich.«Ali Najjar glaubt, seine Vergangenheit weit hinter sich gelassen zu haben. Er ist längst in Deutschland angekommen, als Produktdesigner erfolgreich. Der Iran, Teheran, seine Familie sind für ihn eine fremde Welt. Dann erreicht ihn die Nachricht eines Unbekannten. Und alles, woran er bislang festgehalten hat, gerät ins Wanken. »Du trägst keine Schuld, und du trägst sie doch. Ich schätze, das heißt es, zu leben.« Eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur.Über das Fremde in uns selbst und über die Verantwortung, die wir für andere haben. Vielfach preisgekrönte Autorin: zuletzt Debütpreis/Österreichischer Buchpreis.
Aktuelle Rezensionen(2)
Das Paradies meines Nachbarn hat bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Einstieg fiel mir schwer und ich brauchte lange, um überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Auch später kam kein richtiger Lesefluss auf, da sich viele Passagen für mein Empfinden gezogen haben. Die Themen sind ernst und stellenweise traurig, aber nicht durchgehend überwältigend. Eher lag eine konstante Schwere über dem Text, die mich emotional auf Distanz gehalten hat. Statt berührt zu sein, blieb ich oft beobachtend und ein wenig unbeteiligt. Das Buch tat nicht wirklich weh, hinterliess aber auch keine starke emotionale Wirkung. Ich sehe die literarische Qualität und verstehe, weshalb der Roman Anklang findet. Für mich persönlich fehlte jedoch die Tiefe oder Spannung, die mich wirklich hätte mitnehmen können. Am Ende blieb ein respektabler, aber eher zäher Leseeindruck.
Hab den Faden einfach nicht gefunden.