Wenn Tempo und Ungeduld, mit denen man einen Roman verschlingt, Gradmesser für dessen Qualität sind, dann gehört Andreas Winkelmanns Thriller „Das Letzte, was Du hörst“ zum derzeit Besten in der deutschsprachigen Spannungsliteratur.
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Das Letzte, was du hörst
Wenn Tempo und Ungeduld, mit denen man einen Roman verschlingt, Gradmesser für dessen Qualität sind, dann gehört Andreas Winkelmanns Thriller „Das Letzte, was Du hörst“ zum derzeit Besten in der deutschsprachigen Spannungsliteratur.
Aktuelle Rezensionen(10)
Ich mag es total, dass man in Geschichten von Andreas Winkelmann direkt im Geschehen ist. Es fühlt sich so natürlich an, das man durch die Seiten fliegt ! Man denkt man hat den Plot und dann kommt doch noch ein unerwartetes Puzzlestück und rückt die ganze Geschichte in ein neues Licht.
Winkelmann verfasste mal wieder einen spannenden Thriller, in welchem man als Leser*in oft auf die falsche Fährte gelockt wird. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte und hatte keinerlei Schwierigkeiten, in die Handlung einzutauchen. Besonders gut haben mir wieder die verschiedenen Sichtweisen und kurzen Kapitel gefallen. Besonders beeindruckend ist, wie alle Handlungsstränge am Ende gekonnt zusammengeführt werden. Die Spannung bleibt bis kurz vor Schluss aufrecht, was nicht zuletzt den Wendepunkten zu verdanken ist, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Insgesamt ein zeitlich aktueller Thriller rund um das Thema „Podcast“, mit authentischen, gut ausgearbeiteten Charakteren und einer charakterstarken Kommissarin. Einen Stern Abzug gibt es von mir allerdings für das Ende. Auf mich wirkte es insgesamt etwas konstruiert, und einige Aspekte waren für mich nicht vollständig nachvollziehbar beziehungsweise schlüssig.
Das Buch hatte einen echt krassen Plottwist und die vielen spannenden Stellen waren sehr gut geschrieben. Sehr empfehlenswert
👌🏽
Im Vordergrund steht der angesagte Mental Health Podcast von Marc Maria Hagen, dem viele Hörenden aufgrund seiner Stimme und Präsenz verfallen sind. Er gerät ins Visier von Kommissarin Barreis, da er das Bindeglied zwischen verschiedenen Mordfällen ist. Doch am Ende kommt alles ganz anders als man denkt. Kommissarin Barreis ist definitiv eine Klasse für sich. Ich entwickelte eine kleine Hass-Liebe zu dieser sehr charakterstarken Frau, die oft durch ihre Art ein wenig ekpathisch wirkte. Das war aber in Kombination mit diesem sehr einnehmenden Podcaster ein kluger Schachzug, um den Lesenden mal eine andere und innovative Charaktervielfalt zu präsentieren. Die Geschichte ist in der dritten Person aus verschiedenen Sichten dargestellt, die sich am Ende zusammenfügen. Teilweise konnten mich die Wendungen überraschen, manche Stellen waren vorhersehbar. Trotzdem blieb es immer super spannend, bis zum Schluss wirklich alle Fragen gelöst wurden. Besonders stilistisch hat Andreas richtig was rausgeholt. Thriller sind ja selten blumig geschrieben, oder fallen einfach durch Sprache auf. Dank des Podcasts und des Mental Health Themas war ich regelrecht überrascht, was sprachlich da alles rausgeholt wurde. Auch die Kritik zu diesen Themen las sich sehr gut heraus und hat neue Blickwinkel eröffnet, über die man oft gar nicht nachdenkt. Absolute Unterhaltungsgarantie für Thriller Fans mit überraschenden und auch weniger überraschenden Wendungen.