3.7

Das glückliche Leben

von David Foenkinos, Christian Kolb

Format:Hardcover
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Éric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn, und warum wir ihn wagen sollten.Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life – ein Ort, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang. Zurück in Paris kündigt Éric seinen Job, kümmert sich endlich um seinen Sohn, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten, neuen Liebe. Charmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos, dass wir unser Leben jederzeit ändern können – wir müssen uns nur trauen.    

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
224 SeitenHardcover
Erschienen an: September 4, 2025

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.7(26 ratings)
weltundwolken Rezension von weltundwolken

Sowohl die Story selbst als auch der Schreibstil haben mich nicht erreicht. Der Erzählstil machte es nicht möglich nah an die Figuren heran zu kommen. Man blieb immer wie ein weit entfernter Beobachter. Details und Emotionen der Charaktere fehlten mir. Und auch die Geschichte selbst ist sehr flach.

MirjamRezension von Mirjam

Alles hängt miteinander zusammen Beide haben sie eine großartige Karriere hingelegt, bei beiden ist es die Arbeit die ihr Leben definiert. Doch trotz bester Vorraussetzungen sind, die ehemaligen Schulkameraden, Éric und Amélie in ihrem arbeitsreichen Leben nicht glücklich. Schließlich sind es Burn-out, Enttäuschungen, der Wunsch nach innerer Ruhe und nicht zuletzt ein skurriles Ritual aus Korea, bei dem die eigene Beerdigung simuliert wird, die sie dazu bringen, sich neu zu erfinden, einen Neuanfang zu wagen und das Glück zu finden. Das glückliche Leben ist mein erster Roman von David Foenkinos. Wirklich charmant und geschriebener Leichtigkeit, widmet er sich grundlegend dem Thema „Was bedeutet es glücklich zu sein und wie kann ich es erreichen“. Dabei befasst er sich zudem mit den Fragen der Schuld, Identität, Selbstzweifel, Verlust, sowie Versöhnung. Erzählt wird abwechselnd aus Érics und Amélies Perspektive, was die Idee dahinter, bzw. den Lösungsvorschlag „Perspektivwechsel“ nochmals betont und nachdenklich macht. Impulse vermittelt hat der Roman auf jeden Fall, mein Herz berührt leider nicht, dafür war mir der Einstieg schon zu sachlich, zu business-like. Meine anfängliche Antipathie gegenüber den Hauptcharakteren konnte ich zwar, wenn auch schwerlich, revidieren und doch keine rechte Verbundenheit mit ihnen empfinden. Auch das Ende, nachdem alle den Umbruch bringenden Neuanfang gewagt haben und zu der Erkenntnis gelangt sind, dass alles miteinander zusammenhängt, erschien mir ein wenig zu sehr nach „Friede, Freude, Eierkuchen“. Fazit: Für mich ein überaus lesenswerter, wenngleich auch recht kurzweiliger Roman, der mein Herz zwar nicht vollends ergreifen konnte, jedoch über einen tollen Schreibstil, sowie eine grandiose Grundidee verfügt.

LeonieRezension von Leonie

Das glückliche Leben von David Foenkinos hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der Lesefluss ist wunderbar angenehm, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss und wirft gleichzeitig große Fragen des Lebens auf. Besonders eindrucksvoll ist, wie feinfühlig das Thema mentale Gesundheit im Fokus steht. Jede Figur trägt ihre eigenen Kämpfe aus, und genau das macht die Handlung so nahbar. Es wird deutlich, dass jeder Mensch mit Unsicherheiten, Verlusten und inneren Krisen umgehen muss. Trotz schwerer Themen bleibt die Erzählweise nie erdrückend, sondern zeigt immer wieder, dass selbst in schwierigen Zeiten Entwicklung und Hoffnung möglich sind. Schön ist auch die Botschaft, dass vieles im Leben nicht zufällig geschieht, sondern dass alles so kommt, wie es kommen muss. Über Umwege finden Menschen zueinander, Trauer und Tod relativieren vieles, und am Ende spürt man, dass in jeder Veränderung auch ein Sinn liegt. Für mich war dieses Buch ein bewegendes Leseerlebnis mit einer klaren Botschaft: Das Glück liegt oft genau dort, wo wir es am wenigsten erwarten.

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