4.1

Das erste Licht des Sommers

von Daniela Raimondi, Judith Schwaab

Format:Hardcover

»Unsentimental, nachdenklich und getränkt von Erfahrungen, die selbst, wenn sie etwas trivial geraten, zu diesem sympathisch geerdeten Buch passen.«

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
432 SeitenHardcover
Erschienen an: June 27, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.1(6 ratings)
Madame RivkeleRezension von Madame Rivkele

Es fällt mir nicht leicht, die Geschichte, die in „Das erste Licht des Sommers“ erzählt wird, in wenigen Sätzen wiederzugeben. Es geht um die Familie Casadios, um Norma Casadios Leben vor allem - aber auch um so viel mehr. Es geht um die Geschichte Italiens, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in das neue Jahrtausend hinein; es geht um Liebe, um verpasste Möglichkeiten und um die Chance, etwas nachzuholen. Daniela Raimondi schreibt in einer wunderschönen Sprache von alledem, verwebt Magisches in Realistisches und Realistisches in Magisches. Besonders gut gefallen haben mir die historischen Bezüge, vor allem, aber nicht nur, auf die italienische Kultur und Politik. Ein einziger Wermutstropfen liegt vielleicht in der Darstellung der romantischen Liebesbeziehungen, die als etwas dargestellt werden, was von Ewigkeit gezeichnet ist, allen Widrigkeiten zum Trotz. Und meistens sind es die Männer, die diese Widrigkeiten verursachen… Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr war ich von der Sprache und der Geschichte begeistert. Von meiner Seite eine ganz klare Leseempfehlung!

AnnaRezension von Anna

Das Buch ist so schwer zu bewerten, weil die ersten 100 Seiten sich so gezogen haben und sich so ziellos angefühlt haben. Von Anfang an waren einige Charaktere sehr interessant, aber es wurde so ausschweifend von so vielen erzählt, dass es alles verschwommen ist. Zum Glück wird es ab Seite 200 richtig spannend und es werden elementare Fragen gestellt, was ist Liebe, wann verzeiht man, wie geht man mit dem Schmerz um. Schicksal und eine gewisse Spiritualität spielen eine große Rolle, aber auf die un-nervigste Art möglich. Ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht dass Elia und Norma nichtmehr zusammen finden am Ende. Insgesamt könnte man das Buch um ca 80 Seiten kürzen und besonders der erste Teil ist super ermüdend, abgesehen davon, poetisch geschrieben und eine tolle Geschichte.

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