3.9

Das Dorf in den roten Wäldern

von Louise Penny

Format:Hardcover
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In dem charmanten Dorf Three Pines mitten in den kanadischen Wäldern kennt jeder jeden, und man kann auf seine Nachbarn zählen. Die Idylle wird jäh zerstört, als an einem leuchtend klaren Herbsttag die Leiche von Jane Neal gefunden wird – getötet durch einen Pfeil. Es kann sich nur um einen Jagdunfall handeln, denn wer hätte einen Grund gehabt, die pensionierte Lehrerin umzubringen? Armand Gamache, Chef der Mordkommission von Montréal, muss die Sache aufklären, damit der Dorffrieden wiederhergestellt wird. Dabei wird er nicht nur den Mörder finden, sondern auch Freunde: die Buchhändlerin Myrna, die schrullige Dichterin Ruth oder Gabri und Olivier, die die Pension im Dorf führen. Und Gamache schließt Three Pines bei seinen Ermittlungen so sehr ins Herz, dass aus dem Tatort ein Sehnsuchtsort wird.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Hardcover
Erschienen an: November 11, 2025

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.9(23 ratings)
MaiganRezension von Maigan

Liebevoll. Das "Gilmore Girls" unter den Krimis.

HeikeRezension von Heike

Ich mag die Figuren und wie das Dorf und seine Bewohner beschrieben werden. Hab inzwischen mehr als eines der Bücher gelesen und kann sie (leider) teilweise kaum aus der Hand legen. In jedem Band gab es bisher ein paar Stellen, die mich persönlich sehr ansprachen und zum Nachdenken brachten. Bspw der Hinweis "Wir entscheiden, was wir denken. Wir entscheiden, was wir wahrnehmen. Wir entscheiden, welche Haltung wir einnehmen. Das mag uns nicht bewusst sein, und vielleicht glauben wir nicht daran, aber es ist so." oder auch "Wenn Sie vorgeben, alles zu wissen, dann werden Sie bestimmt nichts lernen." Beides für mich im Rahmen der Geschichte sinnig und im Grunde etwas, woran ich mich gerne auch mal selber erinnere.

JuliaRezension von Julia

Krimi-Wohlfühl-Set: schrulliges Dorfleben, französisches Bistro mit Kaminfeuer und frischem Briocheduft, exzentrisch-liebenswerter Kommissar. Bereits bei der zweiten Begegnung im Buch schließt man Armande Gamache ins Herz, weil er auf eine warme, schöne Art mit und über seine Frau spricht und den Fall überhaupt nur mitbekommt, da er schnell noch mal ins Badezimmer verschwinden muss, bevor sie endlich zum Familienfest aufbrechen können. Besonders angenehm fand ich, dass dies kein A läuft nach B, um mit C zu sprechen und dann D zu finden-Krimi ist. Diese Storyline ermüdet mich schnell. Stattdessen werden Geselligkeiten, Details und Beziehungen kurzweilig geschildert. Perfekt für Herbstwetter- und Quebec-Fans. „Er empfand immer einen gewissen Schmerz, wenn er die Hände eine kürzlich Verstorbenen ansah und sich vorstellte, welche Dinge und Menschen diese Hände angefasst hatten. […] Am schlimmsten waren die Hände von jungen Menschen, die sich damit später niemals gedankenverloren eine Strähne ihres ergrauten Haars aus der Stirn streichen würden.“ „Stattdessen stand er barfuß Said dem kalten Küchenfußboden und schwenkte hinter Claras Rücken ein Baguette wie einen Zauberstab. Er mochte das Bild mit dem Zauberstab nicht. Vielleicht ein Schwert. Aber war das passend? Mit einem Schwert hinter dem Rücken seiner Frau zu stehen? Er ließ es ein paar Mal durch die Luft sausen, und das knusprige Brot zerbrach. Auch gut, dachte er. Die Bilder wurden allmählich doch zu verwirrend.“ „Er war erschöpft. Schlechte Kunst hatte immer diese Wirkung auf ihn. Wenn er ehrlich war, musste er zugeben, dass nicht nur Kunst diese Wirkung auf ihn hatte. Schlechter Wein, stinkender Käse und fade Kunstwerke entzogen ihm ganz allgemein jede Lebensenergie.“

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