Empfehlungen basierend auf "Das Archiv der Herzschläge"
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von John Ironmonger
Ein kleiner Ort in Cornwall und eine grosse Geschichte über die Menschlichkeit.”Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.“Stern”Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.“Elle Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt. John Ironmonger erzählt eine mitreissende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht? (Quelle: buch.ch).
von Sayaka Murata
Keiko Furukawa ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Ladenhilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraba dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.
von Min Jin Lee
Min Jin Lee erzählt die fünf Generationen umfassende Familiengeschichte aus einer allwissenden Perspektive, die etwas Bergendes hat und an die grossen bürgerlichen Romane des 19. Jahrhunderts erinnert.
von Alena Schröder
Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.
von Makoto Shinkai
Gefühle, Momente und Begegnungen werden filigran hervorgehoben. Es entsteht eine Magie durch die Wortwahl, mit der die Emotionen zum Ausdruck kommen.
von Han Kang
Eines Tages verschwindet der Bildhauer Jang Unhyong beinahe spurlos. Er hinterlässt seine faszinierenden Gipsabdrücke von Händen und Körpern - und ein bewegendes Tagebuch, das seine lebenslange Suche nach Nähe und Wahrhaftigkeit in aller Welt voller Masken schildert. (Quelle: buch.ch).
von Emilia Hart
Schwestern, getrennt durch Jahrhunderte. Stimmen, die nicht unterdrückt werden können2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste, doch diese ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, erfährt sie von seltsamen Ereignissen in der Kleinstadt: Männer sind verschwunden, ein Baby wurde in einer Höhle gefunden, und Seeleute hören Frauenstimmen auf den Wellen.1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt in der Mitte des Kontinents. Mit einer seltenen Wasserallergie diagnostiziert, hat sie sich schon immer anders gefühlt, bis ihre junge, charmante Kunstlehrerin sich für ihre Zeichnungen interessiert.1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza wurden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Reise beginnen sie, seltsame Veränderungen an sich zu bemerken und spüren, wie das Meer sie zu rufen scheint...
von Hayley Gelfuso
Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere ErinnerungAn einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit konserviert oder unwiederbringlich ausgelöscht werden. Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln. Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft. Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...
von Jochen Gutsch
»Plötzlich war ich wahnsinnig froh, wie die Sterne da am Himmel hingen. So wie immer nämlich, da hatte sich nix geändert. Und ich dachte, so `n Stern hat’s wirklich gut, der weiß einfach, wo er hingehört.«Im Grunde hat Frankie alles, was ein Kater braucht: Riesen-Fernseher, Riesen-Bett, Futter mit viel Soße. Nur sein Menschenfreund Gold fehlt ihm, der seit Monaten in der Klapse sitzt. Eines Tages gerät Frankie nach einem nächtlichen Streifzug in ein Müllauto, das mit ihm davonfährt. Weit weg von seinem Zuhause. Von allem, was er kannte. Verzweifelt sucht Frankie nach einem Weg zurück. Dabei trifft er auf ein Mädchen, die rätselhafte Shattab. Sie ist allein, schmutzig und abgehauen aus der »Kanakensammelstelle«, wie sie sagt. Und so beginnt ein großes Abenteuer und die Reise durch ein Land, in dem beide Fremde sind. Zusammen begegnen sie den unterschiedlichsten Gestalten, Menschen wie Tieren. Einer alten Frau, die vielleicht mal die Fotografin von John Lennon war, zwei belesenen Aaskrähen, brutalen Jugendlichen ohne Herz. Frankie und Shattab rauben moralisch eine Tankstelle aus, sie fliehen auf eine Hühnermastfarm, sie treiben auf einem Fluss Richtung »Arsch der Welt«. Und die ganze Zeit über ist ein Sheriff auf der Jagd nach dem Mädchen. Die unvergessliche Geschichte einer zarten Freundschaft. Ein mitreißender Roman darüber, was es bedeutet, sein Zuhause zu verlieren. Witzig, klug und zutiefst bewegend.