Empfehlungen basierend auf "Da sind wir"

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von Usama Al Shahmani

Dafer Schiehan hat es geschafft. Trotz negativen Asyl­bescheids hat er Deutsch gelernt, eine Arbeit gefunden, eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Er hat eine kleine Wohnung am Rande von Weinfelden und eine Arbeit in Kreuzlingen als Tellerwäscher. Aber eigentlich ist er Akademiker. Eigentlich ist er ein poli­tischer Flüchtling, geflohen vor Saddams Schergen wegen eines missliebigen Theaterstücks. Hals über Kopf geflohen, mit der finanziellen Unterstützung seiner Familie. Als der Betrieb ihm Ferien verordnet wegen Umbaus, sitzt er in seiner Wohnung, schaut aus dem Fenster und grübelt. Seinen Eltern hat er nie gesagt, was er arbeitet. Auch als er es nicht mehr aus­ gehalten hat in seinem Exil und zurückgereist ist zu seiner Familie in den Irak, ist er im Vagen geblieben. Warum hat er ein schlechtes Gewissen? Wovor hat er Angst? Wie soll es weitergehen? Auf der Flucht vor seiner inneren Unruhe findet er sich wieder im Wald. In seinem neuen Roman erzählt Usama Al Shahmani von den Verwüstungen einer Kindheit und Jugend in Diktatur und Krieg und dem Versuch, traumatische Erlebnisse hinter sich zu lassen.

von Julian Schmidli

»Ein Roman, der genug aufwühlt, um einen die Aussenwelt für einige Stunden vergessen zu lassen (…) Julian Schmidli formuliert präzise und sicher.« Anton Beck, NZZ Bücher am Sonntag, 24.09.23

von Luca Di Fulvio

DER NEUE ROMAN VON BESTSELLERAUTOR LUCA DI FULVIO. Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt. Bei einem Massaker werden Marcus' Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit...

von Max Porter

»Ein aufwühlender, spannender, stilistisch beeindruckender Roman.« Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt, 31.10.2020

von Silvia Tschui

Die junge Magd Elsie träumt von einer Karriere als Musikerin. Kein leichtes Unterfangen in der Schweiz im 19. Jahrhundert, in dem neben der festen sozialen Ordnung auch Gewalt und Aberglaube herrschen. Der Hausherr fördert das Talent der Magd auf seine Weise; und als Elsie von ihm schwanger wird, erhält der Rossknecht Jakob sie zur Frau. Elsie fügt sich ihrem Schicksal – bis ein Fahrender auftaucht, der sich für ihre Musik begeistert. Ihre heimliche Liebe kostet seiner gesamten Sippe das Leben. Und Elsie kommt beim Kampf um ihre Selbstbestimmung beinahe selber um. Mit ungeheurer Wucht erzählt Tschuis Debüt eine Gotthelfsche Geschichte voller Magie und unbändiger Lebenskraft.

von AlanLahutsky John Philps, John Lahutsky

Tatsachenbericht Eines Heute 18-jährigen Jungen über Die Unmenschlichen Bedingungen In Russischen Waisenheimen.

von John Vermeulen

Ein Roman, der fundiert und ungemein anschaulich mitten hineinführt in das Leben und Werk des Pieter Bruegel - und in die turbulenteste und grausamste Epoche der niederländischen Geschichte.

von Simon Jarr

Zwei Zeitungsimperien mit einem Geheimnis. Ein Verlagserbe auf der Suche nach der Wahrheit. Ein Anwalt, dem die Kontrolle entgleitet. Und er - JASPER FIELD, der alles ins Rollen brachte. Die Begegnung mit dem geheimnisvollen JASPER FIELD stellt das Leben des jungen Verlagserben Max Sandberg komplett auf den Kopf. Max ignoriert die Warnungen seines Umfelds, vertraut diesem Fremden und folgt ihm auf eine nervenaufreibende Suche nach der Wahrheit. Lügen kommen ans Licht, ein altes Verbrechen, geheime Machenschaften und Jaspers verstörende Vergangenheit. Doch als sie erkennen, dass alles miteinander zusammenhängt, befinden sie sich bereits mittendrin in einer Verschwörung, deren Aufdeckung die gesamte Welt ins Chaos stürzen könnte. Ein aufwühlender Debütroman über die ungewöhnliche Verbindung zweier junger Männer, über Vertrauen, über Familie, wahre Freundschaft und die Frage, wie weit wir gehen würden für die ultimative Wahrheit.

von Wladimir Medwedew

»Der Bürgerkrieg dauerte Jahre, Armut prägt noch heute das Land, an der Geringschätzung von Frauen hat sich nicht viel geändert. Als Hoffnung bleibt nur: Das Leid ist nun bezeugt in einem wirklich großen Roman.«

von Daniel Grey Marshall

Amerikanischer Autor der Gegenwart. - Jim verkraftet den Selbstmord seiner Schwester nicht und gerät immer mehr unter die Räder. Drogen und Gewalt bestimmen seinen Alltag.