Empfehlungen basierend auf "Déjame que te cuente... Selección de textos"

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von George Orwell

In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. »Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage« (Stern, Hamburg).

von Georges Perec

Vom leeren Blatt Papier über das Bett, die Treppe, die Wand, das Mietshaus, die Straße über das Land und die Welt ins Universum: Träume von Räumen durchmisst spielerisch Raum und Räume, vom Allernächsten bis hin ins Fernste. Sogenannte praktische Übungen (»Durchqueren Sie Paris, aber nur durch Straßen, in deren Name ein C vorkommt!«) unterbrechen die Anordnung mit federleichter Konkretheit, und sehr persönliche Miniaturen sorgen dafür, dass das Spiel niemals im Unverbindlichen verbleibt. Kein anderes Buch kann wohl als so typisch für Perecs Werk bezeichnet werden: ein Panorama literarischer Schnipsel, Sprachspiele, Kurzessays, Glossen und Experimentalanordnungen. Lange vergriffen, ist einer der programmatischsten und wirkmächtigsten Texte des großen Experimentators Georges Perec in einer neuen Ausgabe endlich wieder auf Deutsch zugänglich. Ein idealer Einstieg in die Lektüre Georges Perecs.

von Umberto Eco

Nachschrift zum "Namen der Rose" - bk2022; DTV Verlag; Umberto Eco; pocket_book; 1987

von Anton Cechov

»Die Steppe erzählt die Geschichte des neunjährigen Egoruska, der von seiner Mutter ans ferne Gymnasium geschickt wird. Was als alltägliche Reise fahrender Händler über Hügel und langgestreckte Weiten beginnt, das verdichtet Cechov zu einer Hymne auf den Menschen im Angesicht von Flora und Fauna zu einem stimmgewaltigen Hohen Lied auf Werden und Vergehen. Ein in seinem erzählerischen Reichtum mitreißendes Prosa-Poem.«

von Bachtyar Ali

Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr Klänge, die alle verzaubern. Im Krieg muss er in einer namenlosen Stadt der Bordelle all seine Kunst wieder verlernen. Ein rätselhaftes Mädchen beschützt ihn und führt ihn auf einen Weg in die Tiefen seines Landes, der unsere Vorstellungskraft übersteigt.

von AA.VV.

Nach Der Ältesten Arabischen Handschrift In Der Ausgabe Von Muhsin Mahdi Erstmals Ins Deutsche Übertragen Von Claudia Ott. In German; Originally In Arabic.

von Umberto Eco

Anno Domini 1327, letzte Novemberwoche, in einer reichen Cluniazenserabtei an den Hängen des Apennin: Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England, kommt als Sonderbotschafter des Kaisers in delikater Mission: Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen der Ketzerei verdächtigen Minoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Doch bald erweist sich sein Aufenthalt in der Abtei als apokalyptische Schreckenszeit: In den sieben Tagen und Nächten werden William und sein Gehilfe Adson Zeugen der wundersamsten und für eine Abtei höchst befremdlichen Begebenheiten: Ein Mönch ist im Schweineblut-Bottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, weil er die Liebe eines Mitbruders nicht ertrug, ein dritter liegt tot im Badehaus. Gerüchte schwirren durch dieAbtei, und nicht nur der Abt hat etwas zu verbergen. Überall sind fromme Spurenverwischer und Vertuscher am Werk.William, der Exinquisitor, wird vom Untersuchungsfıeber gepackt: Weit mehr als der Streit zwischen Kaiser und Papst interessiert ihn die Entlarvung des Mörders. Er sammelt Indizien, entziffert geheime Schriften, Zeichen und verschlüsselte Manuskripte, erforscht ein gespenstisches Labyrinth, dringt immer tiefer ein in die Geheimnisse der Abtei, doch als er den Mörder schließlich findet, ist es zu spät. Da die Welt keine Ordnung hat, kann die Klärung des Falles nur eine scheinbare (literarische) Ordnung vorspiegeln, jedenfalls nicht verhindern, daß trotz der Aufklärung (oder als ihre Folge?) am siebten Tage, wie geweissagt, der Antichrist kommt mit Feuer und Rauch, und »dank allzuviel Tugend siegen die Kräfte der Hölle«. Wer ein Auge blinzelnd zukneift und in das Buch schaut wie in einen fernen Spiegel, wird die Mönchskutten und Kardinalshüte aus Williams Tagen leicht mit den Parteiabzeichen und Obristenuniformen neueren Datums verwechseln.

von Rafik Schami

Bunt wie ein orientalischer Teppich sind die kuriosen Geschichten, die Sadik seinen staunenden Zuhörern erzählt.

von Carlos Ruiz Zafon

Das Spiel des Engels - bk283; Fischer Verlag; Carlos Ruiz Zafon; Paperback; 2008

Diese Neuübersetzung Von Tausendundeine Nacht Macht Erstmals Die älteste Arabische Fassung Der Berühmten Orientalischen Erzählsammlung Auch Deutschen Lesern Zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott Führt Uns Mit Einer Frische Und Ungezwungenheit Durch Das Labyrinth Der Kunstvoll Verwobenen Erzählfäden, Daß Man Meint, Schahrasad Selbst Zu Hören. Nicht Mehr Ein Europäischer Orientalismus Spricht Durch Tausendundeine Nacht Zu Uns, Sondern Endlich Der Orient Selbst.die Nächtlichen Erzählungen Von Schahrasad, Mit Denen Sie Ihren Königlichen Gatten Verzaubert Und So Ihre Tötung Immer Wieder Aufschiebt, Entführen Den Leser In Die Welt Der Basare Und Karawansereien, Der Weisen Kalifen Und Verschlagenen Händler, Der Vornehmen Damen Und Klugen Ehefrauen, Der Mächtigen Zauberinnen, Dschinnen Und Bösen Dämonen. Sie Berichten Von Erotischen Vergnügen Und Harten Schicksalsschlägen. Wie Kein Anderes Werk Ist Tausendundeine Nacht Inbegriff Eines Romantischen, Exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild Geht Allerdings Nicht Unmittelbar Auf Tausendundeine Nacht Zurück, Sondern Wurde Seit Dem 18. Jahrhundert Von Europäern In Die Verschiedenen Übersetzungen Und Sammlungen Hineingetragen. Zudem Wurden Die Erzählungen Dem Europäischen Geschmack Angepaßt, Indem Die Zuweilen Derbe Ausdrucksweise Und Unverblümte Erotik Des Originals Durch Einen Biederen Märchenstil Ersetzt Wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 Die Weitaus älteste Handschrift Aus Dem 14./15. Jahrhundert Ediert Hat, Ist Es Jedoch Möglich, Die Geschichten Aus Tausendundeiner Nacht In Einer Von Allen Übermalungen, Ausschmückungen Und Prüderien Der Letzten Jahrhunderte Freien Form Kennenzulernen.