Empfehlungen basierend auf "Cold"

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von Barbara Kingsolver

Kingsolvers Roman, für den sie den Pulitzer-Preis für Belletristik erhielt, ist trotz seiner Länge von mehr als 800 Seiten konstant fesselnd, so witzig wie erschütternd. Man teilt mit Demon Schmerzen und Einsamkeit, aber auch Mikroglücksmomente, wie in ein Erdnussbuttersandwich zu beißen oder einem Lächeln zu verfallen.

von Christopher Paul Curtis

Eine furiose (Reise-)Geschichte.

von John Williams

Es war um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer "ursprünglichen Beziehung zur Natur". In Butcher's Crossing, einem kleinen Städtchen in Kansas, am Rande von Nirgendwo, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht werden sie von Gier ergriffen - und entfesseln eine Tragödie. Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dabei gewinnt. (Quelle: buchkatalog.de).

von Cormac McCarthy

Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Die Welt liegt in Trümmern, überall Ruinen und Staub, nur Reste von Vegetation. Die Sonne sieht man kaum, nachts herrscht völlige Finsternis. Nur wenige haben überlebt. In dieser untergegangenen Welt kämpfen ein Vater und sein kleiner Sohn ums Überleben, versuchen Nahrung aufzutreiben, neue Kleidung und nicht selbst zum Opfer zu werden. Eine düstere Utopie, für die McCarthy 2007 den Pulitzer-Preis erhielt. Englische Lektüre: Niveau B2–C1 (GER)

von John Jakes

Letzter Band der Fackeln-im-Sturm-Trilogie. Roman um eine grausame wie faszinierende Epoche der amerikan. Geschichte: die Eroberung des Wilden Westens. Im Mittelpunkt stehen wieder die Familie Hazard und Main.

von Patricia Shaw, Susanne Goga-Klinkenberg

Glück und ohnmächtige Wut, stürmische Leidenschaft und skrupelloser Ehrgeiz prägen das Leben des Aborigine-Mischlings Ben, das auf eine unaufhaltsame Katastrophe zuzutreiben scheint. Patricia Shaws neues Australien-Epos ist von großer Kraft, engagiert schildert es das Antlitz des fünften Kontinents um die Jahrhundertwende, ein Land im Umbruch.

von Kent Nerburn

Der Theologe Kent Nerburn wird von dem Lakota Dan gebeten, seine Geschichte aufzuschreiben. Er trifft sich mit Dan, nimmt seine Aufzeichnungen mit und beginnt mit der Arbeit. Doch Dan gefällt Kents Ansatz nicht. Er verbrennt seine Unterlagen und fängt an, ihm seine Weltsicht zu erklären. Später gehen die beiden auf eine Reise, die sie bis zum Wounded Knee führt. Während der Fahrt erfährt Kent viel über die Geschichte und die Spiritualität der Lakota. Kent Nerburn (zuletzt "Von Mann zu Mann", ID-G 39/01) hat schon viele Bücher über die Native Americans geschrieben. Sein Buch "Nicht Wolf nicht Hund" erschien im Original 1994, in Deutschland 1997 unter dem Titel "Die letzten heiligen Dinge" (hier nicht besprochen). Leider macht der Autor aus meiner Sicht den Fehler, den er unbedingt vermeiden wollte: Statt einfach Dans Leben und Denken wiederzugeben, fällt er schnell in die Sicht des Weissen, der voller Ehrfurcht auf die Weisheit des Lakota blickt und Negatives ausblendet. Das auf dem Cover erwähnte Vorwort von Robert Plant besteht lediglich aus einem kurzen Gedicht. Möglich in Grossstadtbibliotheken

von Joseph Wambaugh

Sie sind die Chorknaben. Fünf Polizistenduos auf Nachtstreife, Männer unterschiedlicher Herkunft und Temperaments, auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden durch ihren Job. Sie verbringen die Stunden vor Tagesanbruch im MacArthur Park und erholen sich mit Trink- und Sex-Gelagen, die sie │Chorrituale╩ nennen. Diese außerdienstlichen Vergnügen stellen sich jedoch als gefährlicher haraus als ihr Job ... Hart, ohne Illusionen, aber mit beißendem Humor schildert der ehemalige Sergeant Joseph Wambaugh, was es heißt, ein normaler Polizist in einer wahnwitzigen Welt zu sein. Die Chorknaben ist einer der besten Romane von Kult-Autor Wambaugh - bis heute. 1975 das erste Mal in den USA veröffentlicht, gehört dieser Titel heute zu den Klassikern der Kriminalliteratur.

von Tony Hillerman

Lieutenant Joe Leaphorn entgeht nur knapp einem tödlichen Angriff, und kurz darauf wird er zu einem Doppelmord gerufen. Die Zeugin: die alte Margaret Cigaret, die den Mord in einer Vision vorhergesehen hat. Leaphorn folgt den Hinweisen tief ins Monument Valley und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Täuschungen und Geheimnissen.