Christof Hamann: Gehen, Stolpern, Schreiben
von Andreas Erb, Christof Hamann, Susanne Catrein, Alexander Honold, Rolf Parr, Thomas Küpper, Christof Cox, Ansgar Mohnkern, Daniela Hahn, Filippo Smerilli, Marcel Beyer, Gunther Geltinger, Felicitas Hoppe, Tom Schulz, Thomas Meinecke, Jessica Ullrich, Johanna Oechsle, Theresa Müller, Nicolas Pethes, Peter Riek, Hermann Kinder, Stephanie Catani, Julia Schöll, Christopher Quadt
Gehen, Stolpern, Schreiben Die Vorlesungen stellen einen Zusammenhang her zwischen dem Er-Schreiben von Welt und Formen willensschwacher Fortbewegung in ihr. Dabei entsprechen Gehen, Stolpern und Zaudern drei unterschiedlichen Modi des Schriftverkehrs mit Landschafts- und Stadt-, ebenso wie mit Innenräumen – kein fließender, sondern eher ein umständlicher, stockender, von Unfällen gezeichneter. So gilt mein Interesse weniger dem zielgerichteten als vielmehr dem ziellosen, dem sich verlierenden oder zumindest dem sich Umwege leistenden und gerade deshalb artistischen Gehen und ihm korrespondierenden Denk- und Schreibformen. Es gilt unerwarteten Stolpersteinen, die Gehenden und Schreibenden einen kleinen, wenngleich energischen Schock versetzen. Und es gilt einer Haltung des Zauderns, die durch Unentschlossenheit, Grübeln, Erstarren Zonen produktiver Unbestimmtheit eröffnet.
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Christof Hamann: Gehen, Stolpern, Schreiben
von Andreas Erb, Christof Hamann, Susanne Catrein, Alexander Honold, Rolf Parr, Thomas Küpper, Christof Cox, Ansgar Mohnkern, Daniela Hahn, Filippo Smerilli, Marcel Beyer, Gunther Geltinger, Felicitas Hoppe, Tom Schulz, Thomas Meinecke, Jessica Ullrich, Johanna Oechsle, Theresa Müller, Nicolas Pethes, Peter Riek, Hermann Kinder, Stephanie Catani, Julia Schöll, Christopher Quadt
Gehen, Stolpern, Schreiben Die Vorlesungen stellen einen Zusammenhang her zwischen dem Er-Schreiben von Welt und Formen willensschwacher Fortbewegung in ihr. Dabei entsprechen Gehen, Stolpern und Zaudern drei unterschiedlichen Modi des Schriftverkehrs mit Landschafts- und Stadt-, ebenso wie mit Innenräumen – kein fließender, sondern eher ein umständlicher, stockender, von Unfällen gezeichneter. So gilt mein Interesse weniger dem zielgerichteten als vielmehr dem ziellosen, dem sich verlierenden oder zumindest dem sich Umwege leistenden und gerade deshalb artistischen Gehen und ihm korrespondierenden Denk- und Schreibformen. Es gilt unerwarteten Stolpersteinen, die Gehenden und Schreibenden einen kleinen, wenngleich energischen Schock versetzen. Und es gilt einer Haltung des Zauderns, die durch Unentschlossenheit, Grübeln, Erstarren Zonen produktiver Unbestimmtheit eröffnet.
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