Caspar David Friedrich und der weite Horizont
von Kia Vahland
Zu Caspar David Friedrichs 250. Geburtstag lädt die Kunsthistorikerin und Sachbuch-Autorin Kia Vahland ein, seine Meisterwerke neu zu entdecken. Ihr mitreißend erzähltes Buch führt durch Leben, Werk und Zeit des Malers und Zeichners und erklärt die erstaunlichen Ergebnisse der jüngeren Forschung. Caspar David Friedrich macht es seinen Betrachterinnen und Betrachtern nicht leicht. Immer steht dem Blick etwas im Weg: eine Rückenfigur, ein Stein, eine Baumwurzel. Mit seiner Kunst der Gegensätze wurde der Romantiker aus Greifswald zum Sehnsuchtsmaler vor allem vieler Deutscher, etwa mit seinem »Wanderer über dem Nebelmeer« (um 1818). Doch die Malerei dieses eigensinnigen Mannes ist nicht plakativ und düster, sondern subtil, farben- und ideenreich: eine Feier der Natur und innerer Landschaften.
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Caspar David Friedrich und der weite Horizont
von Kia Vahland
Zu Caspar David Friedrichs 250. Geburtstag lädt die Kunsthistorikerin und Sachbuch-Autorin Kia Vahland ein, seine Meisterwerke neu zu entdecken. Ihr mitreißend erzähltes Buch führt durch Leben, Werk und Zeit des Malers und Zeichners und erklärt die erstaunlichen Ergebnisse der jüngeren Forschung. Caspar David Friedrich macht es seinen Betrachterinnen und Betrachtern nicht leicht. Immer steht dem Blick etwas im Weg: eine Rückenfigur, ein Stein, eine Baumwurzel. Mit seiner Kunst der Gegensätze wurde der Romantiker aus Greifswald zum Sehnsuchtsmaler vor allem vieler Deutscher, etwa mit seinem »Wanderer über dem Nebelmeer« (um 1818). Doch die Malerei dieses eigensinnigen Mannes ist nicht plakativ und düster, sondern subtil, farben- und ideenreich: eine Feier der Natur und innerer Landschaften.
Aktuelle Rezensionen(1)
Volle Breitseite Friedrich letztes Wochenende: Den Auftakt bildete die Ausstellung im Albertinum. Das gedämpfte Licht und die dunkelbraunen Wände ließen Caspar David Friedrichs endlose Horizonte in Öl in voller Pracht erstrahlen. Die sehr guten Texte halfen mir, die Bilder im zeitgeschichtlichen Kontext zu verstehen und das revolutionäre Neue, das Friedrich malte. Am nächsten Tag dann die Ausstellung im Kupferstichkabinett, die die künstlerischen Anfänge und das Handwerk hinter dem Gemälde präsentiert, seine Bleistift-, Aquarell- und Gouachezeichnungen. Fantastisch, für mich noch großartiger als die großen Werke. Auf der Rückfahrt im Zug rundete dann dieses schöne Büchlein den Ausflug ab. Zwei sehr schöne Texte, gepaart mit farbigen Abbildungen machen deutlich, dass Friedrich dem Betrachter mit seinem gemalten "Nichts" viel zumutet. Die Bilder werfen einen unweigerlich auf sich selbst zurück und nur wer den Mut hat da, in sich hinein, zu gucken, wird die Bilder zu schätzen wissen, wie Friedrich es beabsichtigte. Ein schönes Werk, wenn man den Künstler kennenlernen will.