Als Julian Myriam das erste Mal in einer Karaokebar in Marseille sieht, kann er nicht mehr wegschauen. Ein Gespräch, ein Duett und einen illegalen Ausflug auf ein Baugerüst später ist das immer noch so. Auch Myriam fühlt: Das hier ist anders als sonst. Beide sind jung, belesen, kritisch und über allem liegen der Zauber und die Leichtigkeit von Marseille. Und doch bricht der Kontakt ab, als beide in ihre Leben zurückkehren, Myriam nach Paris, Julian nach Berlin. Als Myriam für ihre Promotion nach Berlin kommt, begegnen sie sich wieder. Doch nach dem 7. Oktober teilt sich ihr Umfeld in zwei Seiten – und sie stehen auf der jeweils anderen.   
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Blaue Romanze
von Nora Haddada
Als Julian Myriam das erste Mal in einer Karaokebar in Marseille sieht, kann er nicht mehr wegschauen. Ein Gespräch, ein Duett und einen illegalen Ausflug auf ein Baugerüst später ist das immer noch so. Auch Myriam fühlt: Das hier ist anders als sonst. Beide sind jung, belesen, kritisch und über allem liegen der Zauber und die Leichtigkeit von Marseille. Und doch bricht der Kontakt ab, als beide in ihre Leben zurückkehren, Myriam nach Paris, Julian nach Berlin. Als Myriam für ihre Promotion nach Berlin kommt, begegnen sie sich wieder. Doch nach dem 7. Oktober teilt sich ihr Umfeld in zwei Seiten – und sie stehen auf der jeweils anderen.   
Aktuelle Rezensionen(11)
Recht vorhersehbar und etwas stereotypisch wird hier der Umgang mit dem Nahostkonflikt in Deutschland diskutiert. Ein sehr wichtiges Thema, zu dem es viel zu sagen gäbe, doch die Autorin schafft es nicht wirklich, einen Mehrwert zu schaffen, sondern stellt nur altbekannte Positionen und Ereignisse gegenüber. Es ist nicht wirklich möglich, eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, da diese nur in hochtrabenden Dialogen sprechen und sich hinter Fachliteratur verstecken, was auch nicht gerade zur Zugänglichkeit des Themas beiträgt. Einzig das Ende, wo sich die Autorin zu mehr Emotionalität hat hinreißen lassen, hat mich nachdenklich gemacht und auch etwas bewegt.
Musste leider abbrechen. Obwohl so viele schwierige und emotionale Themen behandelt werden, konnte ich keine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Hatte zwischendurch das Gefühl, die Autorin mag ihre eigenen Charaktere nicht.
Mal was Anderes. Aber Alltägliches, trotzdem Ernstes. Eigentlich ein spannendes Thema und sehr politisches Buch....aber die schwere Sprache und das sehr aufwühlende Thema haben mich genervt. Vor allem genervt haben mich aber die beiden Protagonist*innen.... mit ihrem hin und her die ganze Zeit. Danke für die Empfehlung Chiara aber it's a no for me.
Ansich ein sehr informatives Buch, was die Relevanz der politischen Meinungen der Menschen in der aktuellen Zeit widerspiegelt und zeigt, wie diese Menschen spaltet. Jedoch ist es teils schwer zu verfolgen, da viele sehr komplexe Themen aufgegriffen werden.
Spannende und komplizierte Thematik, leider ist der Argumentation recht einseitig, bzw. Man merkt schnell welchem „Lager“ die Autorin die stärkeren Argumente zuschreibt. Der Konflikt finden außerdem größtenteils nicht zwischen den Protagonisten statt sondern zwischen jeweils einem Protagonisten und dem eigenen Umfeld.