Drei junge Frauen arbeiten für einen der führenden Snack-Hersteller Koreas. Doch nicht nur ihre Jobs sind eher mittelmäßig, auch ihre Wohnungen in der Metropole Seoul sind kaum größer als Schuhkartons. Als schließlich eine der Leidensgenossinnen in Kryptowährung investiert, und das ziemlich erfolgreich, steigen auch die anderen beiden ein. Doch wartet am Ende wirklich das große Geld auf die drei und die verlockende Aussicht, ihren öden Bürojob verlassen zu können? »Bis zum Mond« ist eine bittersüße Geschichte über soziale Klasse und Reichtum, über Frauenfreundschaften und darüber, was es bedeutet, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
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Bis zum Mond
von Jang Ryujin, Jan Henrik Dirks
Drei junge Frauen arbeiten für einen der führenden Snack-Hersteller Koreas. Doch nicht nur ihre Jobs sind eher mittelmäßig, auch ihre Wohnungen in der Metropole Seoul sind kaum größer als Schuhkartons. Als schließlich eine der Leidensgenossinnen in Kryptowährung investiert, und das ziemlich erfolgreich, steigen auch die anderen beiden ein. Doch wartet am Ende wirklich das große Geld auf die drei und die verlockende Aussicht, ihren öden Bürojob verlassen zu können? »Bis zum Mond« ist eine bittersüße Geschichte über soziale Klasse und Reichtum, über Frauenfreundschaften und darüber, was es bedeutet, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Aktuelle Rezensionen(4)
Drei Frauen investieren in Kryptowährungen, um ihrem tristen Arbeitsleben zu entfliehen. Aber führt das wirklich zum großen Geld - oder werden sie alles verlieren? Ein cooles, kurzes Buch über ein Thema, mit dem ich mich eher selten beschäftige. Das habe ich so tatsächlich noch nie gelesen. Es war ein eher ruhiges Buch, besonders viel ist nicht passiert. Aber die Frauen-Freundschaften haben das Buch getragen. Es war realistisch, lustig und einfach zu lesen; geht vor allem um Selbstbestimmung und soziale Grenzen. Ich fand es inspirierend zu sehen, wie die Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, selbstständig werden und aus ihrem Gefängnis ausbrechen. Ein tolles, feministisches Buch und ein guter Start ins Lesejahr 2026.
Drei junge Frauen in Südkorea stecken in ihren Arbeitsalltag mit täglichen Überstunden, mit Schulden und zwischen ätzenden Chefs fest. Gemeinsam entscheiden sie sich in Krypto zu investieren. Um falsche Erwartungen vorwegzunehmen: Das Buch eignet sich nicht, um etwas über Kryptowährung zu lernen. Stattdessen dürfen wir mit den Protagonisten mitfiebern, nachdem diese bereits investiert haben. Auch hatte das Buch gar nichts mit Boss Babe oder Feminismus zu tun (was ich aus dem Klappentext erwartet hätte, z.B. "Female Finance" oder "Reiche Männer? Nein, danke! Reiche Frauen? Yes, please!). Abgesehen davon hatte ich sehr Spaß daran, mich in den Seiten zu verlieren. Das Lesen war einfach, die Protagonisten sympathisch, die Arbeitswelt ein wenig zu realistisch und es gab auch hier und da ein wenig Humor. Und das beste: Wir erhalten nervenaufreibende Einblicke in die Gefühlswelt von denen, die sich trauen, alles Ersparte in Krypto zu investieren und wie schnell das eigentlich süchtig machen kann. Ich fand es teils nervenaufreibend, aber im positiven Sinne. Zugegeben, es fehlt an manchen Stellen an mehr Tiefgründigkeit. Aber ich habe es trotzdem sehr gerne gelesen. Deswegen 4,5🌟!
Ein toller Unterhaltungsroman! Ich habe schon einige japanische und südkoreanische Bücher gelesen. Meistens Wohlfühlromane, die poetisch und emotional sind. Bei diesem Roman von Jang Ryujin liegt der Fokus auf dem Alltag in Seoul und den Investitionen in eine Kryptowährung. Das hat mich sehr neugierig gemacht, da ich auch südkoreanische Serien gerne schaue. "Bis zum Mond" hat mich sehr gut unterhalten! Der flüssige Schreibstil konnte mich direkt überzeugen. In der Ich-Form erzählt die Protagonistin Da-hae über das mittelmäßige Leben in Seoul. Ich konnte mich aufgrund der Ich-Form in sie hineinversetzen und hatte Verständnis für ihre Probleme. Wer wünscht sich nicht, wenigstens ein Schlafzimmer, welches getrennt von den anderen Wohnbereichen ist? Außerdem erzählt sie über ihre zwei Arbeitskolleginnen und Freundinnen, die ähnliche Lebensumstände haben. Trotz unterschiedlicher Charaktere mochte ich auch Ji-song und Eun-sang. Aufgrund der ausfürlichen und detaillierten Erzählweise konnte ich sehr gut nachvollziehen, wieso die drei in eine Kryptowährung investiert haben. Kryptowährungen sind für mich ein sehr spannendes Thema. Es hat Spaß gemacht, zu lesen, wie andere Frauen mit diesem Thema umgehen. Da man ein großes Risiko bei einer Investition hat, kann es sehr aufwühlend sein, wenn Kurse steigen oder fallen. Sowohl die Kryptowährung Ethereum als auch die Gefühle bei Investitionen wurden hier gut beschrieben. Ich empfand es als unterhaltsam aber ich habe auch mit allen mitgefiebert. Die Freundinnen haben großen Mut bewiesen und das hat mich sehr gefesselt. Fazit: Ich kann das unterhaltsame Buch nur empfehlen! Es zeigt einen realistischen Einblick in das Leben von jungen Koreanerinnen, die sich im patriarchistischen Arbeitsleben durchkämpfen müssen und mutig werden, in eine Kryptowährung zu investieren. Ich würde mich über ein weiteres Buch von Jang Ryujin freuen!
Die Themen Kryptowährung, Frauenfreundschaft, leben und arbeiten in Korea, berufliche Entwicklung, die alle in der Geschichte abgebildet werden, finde ich super spannend. Die Schriftstellerin hätte Jang Ryujin hatte bei der Themenauswahl eine richtig gute Hand. 👍 Allerdings hätte sie mehr daraus machen können. Nach einem guten Start, ging es in weiten Teilen hauptsächlich um Kursschwankungen und die Frage, wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkaufen. Die Handlungen, Lebensumstände und Beziehungen (unter den Freundinnen, zur Mutter, zum Chef) hätten viel tiefer erzählt werden können. Das Ganze gewürzt mit einer leichten Spannung und schon wäre es ein unterhaltsames Buch geworden. Von mir gibt es daher leider nur 2,5 von 5 Sternen. 😌