Im Mittelpunkt dieses 1930 entstandenen Romans steht eine Frau, die mit sich uneins ist, eine 'Neurotikerin', die mit jedem Schritt an die ihr auferlegten Begrenzungen stößt: eine unscheinbare und sehr entbehrliche Sekretärin ohne besondere Fähigkeiten, die eines Tages einer erotischen Obsession verfällt. Ein im Gestus des schonungslosen Geständnisses formulierter Roman einer unerhörten Selbsterniedrigung, präzise in der messerscharf geschilderten sozialen Situation der frühen 30er Jahre lokalisiert.
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Bin ich ein überflüssiger Mensch?
von Mela Hartwig, Bettina Fraisl
Im Mittelpunkt dieses 1930 entstandenen Romans steht eine Frau, die mit sich uneins ist, eine 'Neurotikerin', die mit jedem Schritt an die ihr auferlegten Begrenzungen stößt: eine unscheinbare und sehr entbehrliche Sekretärin ohne besondere Fähigkeiten, die eines Tages einer erotischen Obsession verfällt. Ein im Gestus des schonungslosen Geständnisses formulierter Roman einer unerhörten Selbsterniedrigung, präzise in der messerscharf geschilderten sozialen Situation der frühen 30er Jahre lokalisiert.
Aktuelle Rezensionen(1)
Es macht mich traurig daran zu denken, dass es so lange gebraucht hat, bis dieses Buch endlich publiziert wird. Wie kann es sein, dass die Autorin bis heute nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die ihr eigentlich zusteht? Die Antwort ist einfach: Sie gehört nicht zum Kanon und ist eine Frau. Ich habe das Werk sehr gerne gelesen. An vielen Stellen würde es wirklich tiefgründig und man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Es ist ein Buch voller Schmerz, dass einen aber auch zum Nachdenken anregt. Das einzige was mich ein wenig gestört hat war, dass es in einem Stück geschrieben wurde, ohne Absätze oder Kapitel, aber das ist meckern auf hohem Niveau.