Der Buchhändler und Antiquar Giacomo lebt zurückgezogen in einer stillen Gasse in Barcelona. Seine Liebe gilt allein den Büchern. Er berauscht sich am Geruch ihres Papiers, dem Einband, der Vergoldung der Lettern und der Druckerschwärze. Sein Traum: der Aufbau einer eigenen Bibliothek. Bei dem Erwerb bibliophiler Schätze steht ihm allerdings sein Rivale Baptisto im Weg, der Buchhändler vom Königsplatz. Allmählich steigert sich Giacomos Leidenschaft zum verbrecherischen Wahn ...
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Bibliomanie
von Gustave Flaubert, Burkhard Neie, Erwin Rieger, Barbara Vinken
Der Buchhändler und Antiquar Giacomo lebt zurückgezogen in einer stillen Gasse in Barcelona. Seine Liebe gilt allein den Büchern. Er berauscht sich am Geruch ihres Papiers, dem Einband, der Vergoldung der Lettern und der Druckerschwärze. Sein Traum: der Aufbau einer eigenen Bibliothek. Bei dem Erwerb bibliophiler Schätze steht ihm allerdings sein Rivale Baptisto im Weg, der Buchhändler vom Königsplatz. Allmählich steigert sich Giacomos Leidenschaft zum verbrecherischen Wahn ...
Aktuelle Rezensionen(2)
Der kurze Text an sich ist gut geschrieben, im Nachwort erfährt man, dass Flaubert ihn bereits im Alter von 15 Jahren schrieb. Zusammen mit der wunderschönen Ausstattung des Buches und vor allem Dank der beeindruckenden Illustrationen lohnt es sich, diese Lektüre zu lesen.
Flauberts erstes publiziertes Werk über einen Büchernarren und vielleicht viel mehr noch eine Parabel über den Glauben. Auf wenigen Seiten das Spektrum des späteren Werkes Flauberts in Nuancen zusammengefasst. Liebe zum Leben, oder um dafür zu sterben. Liebe, trotz Widrigkeiten. Habgier und Neid um Sehnsucht zu befüllen und darüber der Schleier der Sucht, der zwanghaften Erfüllung. Viel Inhalt - wenig Text - viel Flaubert.