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von Julia Shaw

Format:Hardcover
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„Ich möchte die vielfältige Welt der Bisexualität aus dem Schatten holen.“ – Julia Shaw eröffnet neue Wege, über die eigene sexuelle Identität nachzudenken und sie zu finden. Viele Menschen fühlen sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen. Und trotzdem bekennt sich kaum jemand dazu. Julia Shaw widmet sich in ihrem neuen Buch der größten sexuellen Minderheit – bisexuellen Menschen. Sie macht Bisexualität in Geschichte, Kultur und Wissenschaft sichtbar und zeigt anhand ihrer eigenen Identitätssuche, warum Bisexualität nach wie vor gesellschaftlich im Schatten steht. Dabei geht sie von Fragen aus, die sie selbst bewegen: Woher kommt unser Verständnis von Bisexualität? Warum ist es nach wie vor so schwer, sich zu outen? Julia Shaw beantwortet die Frage, wie sexuelle Identität entsteht, neu. Und sie zeigt, warum vielfältige Liebe endlich mehr Raum erhalten muss.

History, Humanities & Society
Hardcover
Erschienen an: May 16, 2022

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.1(25 ratings)
LesezeichnerinRezension von Lesezeichnerin

Übersetzung: Sabine Reinhardus Shaw gibt hier einen guten Überblick über die Forschung zu Bisexualität und das Leben bisexueller Menschen. Der Schreibstil ist dabei locker und verständlich. Ab und an waren mir die persönlichen Kommentare der Autorin sogar eine Spur zu viel. Und das Kapitel über bisexuelle Tiere fand ich leider weder inhaltlich noch vom Aufbau her gut. Aber die historischen, kulturwissenschaftlichen und rechtlichen Kapitel fand ich sehr spannend. Da Bisexuelle sowohl in heteronormativen als auch in queeren Kreisen Diskriminierungen ausgesetzt sind, oder ganz unsichtbar bleiben (auch in der Forschung), ist Shaws Werk ein wichtiges Buch, um mehr Menschen aufzuklären und zu sensibilisieren. Zitat der Autorin aus dem Buch: „Wir müssen exakte Informationen verbreiten und aufklären, damit die Menschen – eingeschlossen die folgenden Generationen – glücklich damit sein können, wer sie sind und wen sie lieben“

Patricia Rezension von Patricia

Ich habe die Autorin nur durch Zufall in einer Bibliothek entdeckt. Habe mich in den Schreibstil verliebt. So viele Informationen, so viele Studien, so viele interessante Zitate und Persönlichkeiten. Es ist immer wieder eine Ehre, ihre Werke zu lesen!

Nele W.Rezension von Nele W.

Ich finde es gibt extrem guten Aufschluss über Bisexualität. Von Geschichte über Forschung bis hin zum gesellschaftskritischen Part ist alles dabei!

ArminRezension von Armin

„Wir sollten jenen, die nicht sprechen können, unsere Stimme leihen. Jede*r, der oder die laut ausspricht, dass er oder sie bisexuell, schwul oder lesbisch ist oder eine andere nicht-heterosexuelle Identität hat, hilft denjenigen, die keine Stimme besitzen.“ In ihrem neuen Sachbuch begibt sich Dr. Julia Shaw auf die Suche nach der Bisexualität. Sie selbst bezeichnet sich als bisexuell, aber merkte sehr schnell, dass es an Informationen zu Bisexualität mangelt - trotz aller Fortschritte für die LGBTQ+-Rechte. Geschickt geht Julia an das Thema ran und stellt sich zunächst alle Fragen, die sie sich selbst zu dem Thema gestellt hat und auch Fragen, die sich die Gesellschaft oft stellt. Auch in der queeren Community wird die Bisexualität nicht ernst genommen, so viel steht fest. Mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, um mehr darüber erfahren zu wollen. Julia Shaw benutzt den Begriff ‚Bisexualität‘ als einen Oberbegriff für alle die sich mehr als zu einem Geschlecht hingezogen fühlen. Zunächst geht sie geschichtlich und dann kulturell an die eigene Analyse ran. Die Studien aus der Biologie zählt Julia auf und erläutert sie verständlich. Interessant finde ich natürlich, dass Lebensrealitäten aus intersektionaler Sicht mit eingebaut werden, weil bekanntlich sind es die Ausnahmen, die die ‚Regeln‘ bestätigen. Klischees wie ‚Sex zu dritt‘ oder ‚man kann ja viele Liebhaber_innen haben‘ versucht sie aufzugreifen und vertieft dieses Thema am meisten. Eigentlich will ich nicht viel sagen, außer dass ihr es kaufen solltet und es unbedingt lesen müsst. Somit bringen wir als Gesellschaft, als eine Allianz die Bisexualität mehr zum Vorschein und weniger Menschen müssten sich davon fürchten sich als bisexuelll zu outen. Denn aus dem Buch wird deutlich, dass bisexuelle Menschen am häufigsten aller LGBT+ Personen unter mentaler Gesundheit leiden. Vor allem werden bisexuelle Frauen hypersexualisiert und erfuhren laut einer Studie der National Intimate Partner Violence Suvery des Centre for Disease Control 61 Prozent der bisexueller Frauen physische Gewalt und/oder Stalking durch ihren Intimpartner (s.143). Lesenswert!

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