Bestie
von Joana June
Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen - und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann.
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Bestie
von Joana June
Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen - und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann.
Aktuelle Rezensionen(75)
Bestie von Joana June blieb leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Stellenweise waren interessante Parts vorhanden. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen war teilweise auch spannend zu betrachten. Insgesamt blieb der Roman aber leider etwas flach und man weiß nicht so richtig, was der Roman überhaupt will
Bestie hat mich relativ schnell in seinen Bann gezogen. Besonders der Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonistinnen hat der Geschichte eine spannende Struktur verliehen und für Dynamik gesorgt. Dennoch wirkten einige Kapitel auf mich etwas verwirrend, da mir stellenweise der klare Bezug zur übergeordneten Handlung gefehlt hat. Die beiden Hauptfiguren sind teils sehr überspitzt dargestellt. Gleichzeitig liegt genau darin auch eine gewisse Faszination: Ihre wahnhafte, obsessive Art und die toxische Dynamik zwischen ihnen haben etwas gleichermaßen Abstoßendes wie Fesselndes. Der Schreibstil zeigt deutliches Potenzial und ich bin neugierig darauf, weitere Werke der Autorin zu lesen. In Bestie wirkte er jedoch stellenweise etwas zu plakativ und gelegentlich fast gewollt poetisch. Inhaltlich greift der Roman ein sehr aktuelles und relevantes Thema auf. Die Geschichte hätte viel Raum für mehr Tiefgang und eine stärkere Botschaft geboten – Möglichkeiten, die meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurden. Zwar regt das Buch an einigen Stellen zum Nachdenken an, doch bleibt dieser Eindruck leider nicht nachhaltig. Insgesamt ein Buch mit starken Ansätzen und spannenden Ideen, das mich zwischen Faszination und leichter Ernüchterung zurücklässt.
Hmmm ich weiß nicht so recht. Ich hatte hohe Ansprüche an die Autorin, weil ich auf einer Lesung von ihr war. Tatsächlich habe ich aber gemerkt, dass ich mit ihrem Schreibstil nicht so gut klarkomme. Ich finde, dass es sehr „gewollt“ wirkt & dass sie sich etwas zu viel in Metaphern verliert. Manche Kapitel zwischen drin habe ich leider auch nicht gecheckt. Auch zu den Protas konnte ich keine Verbindung aufbauen und fand die Storyline unverständlich, obwohl das Thema an sich sehr aktuell ist.Trotzdem hat mich die Idee an sich gecatcht, und konnte es irgendwie aber nicht aus der Hand legen! Bin mir unsicher , was ich wirklich von dem Buch halte 🙃 Bisschen mehr Tiefe bei den Charakteren, bisschen weniger gewollte Poetik !
Die Grundidee fand ich super und total interessant. Allerdings habe ich bis zum Schluss nicht richtig erkannt, worauf das Buch hinauslaufen soll.
hab es geliebt