Empfehlungen basierend auf "Bertolt Brecht. (German Edition)"
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von Walter Benjamin
Benjamins Prosa ist nicht etikettierbar, auf keine Formel zu bringen: sie umgreift alle literarischen Formen, von der profunden wissenschaftlichen Abhandlung bis zum »Denkbild« und zum geschliffenen Aphorismus. Die Auswahl aus den von Adorno 1955 herausgegebenen Schriften faßt Arbeiten zusammen, die für das Denken Benjamins charakteristisch sind.
von T. S. Eliot
T. S. Eliot, geboren am 26. September 1888 in St. Louis (Missouri), starb am 4. Januar 1965 in London. An der Harvard-Universität, an der Sorbonne und in Oxford studierte er Philosophie und Philologie. Seit 1913 war er in London als Redakteur und Verleger tätig. Außer durch seine Dramen wurde Eliot durch seine Lyrik und seine Essays berühmt. Er erhielt 1948 den Nobelpreis für Literatur, 1954 den Hansischen Goethe-Preis.Ob als Dichter des epochemachenden Langgedichts Das wüste Land oder als Autor der in ihrer Art nicht weniger berühmten Katzen-Gedichte - T.S. Eliot ist mit seiner Lyrik weit über seine eigene Zeit hinaus von irritierender oder belebender Unausschöpflichkeit geblieben. Lyriker der Gegenwart, und nicht nur englische, leben und »arbeiten« mit den Versen Eliots, wie es - über Generations- und Sprachgrenzen hinweg - nur mit einem großen Werk geschieht.Die zweisprachig präsentierten Gedichte dieser Ausgabe wurden übertragen von Christian Enzensberger, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Hans-Jürgen Heise, Hans Hennecke, Eva Hesse, Klaus Günther Just, Erich Kästner, Wrener Peterich, Friedrich Podszus, Alexander Schmitz, Rudolf Alexander Schröder, Annemarie Seidel, Hedda Söllner, Peter Suhrkamp, Siegfried Unseld, Nora Wydenbruck, Carl Zuckmayer.Anläßlich des 100. Geburtstages von Eliot am 26. 9. 1988 hat die Herausgeberin Eva Hesse diese Ausgabe revidiert und mit einem neuen Nachwort versehen. Werke I. Die Dramen (st 1561)Inhalt: Sweeney Agonistes, Mord im Dom, Der Familientag, Die Cocktail Party, Der Privatsekretär, Ein verdienter StaatsmannWerke II. Essays I (st 1562)Inhalt: Essays über Kultur und Religion, Bildung und Erziehung, Gesellschaft, Literatur und KritikWerke III. Essays 2 (st 1562)Inhalt: Essays zu konkreten Fragen der Literatur sowie zu einzelnen Autoren und WerkenWerke IV. Gesammelte Gedichte (st 1567)Revidierte Ausgabe mit einem neuen Nachwort
von Georges Perec
Dreh- und Angelpunkt von Georges Perecs Kultklassiker ist ein Pariser Mietshaus, das in 99 Kapiteln ebenso viele Zimmer vorstellt, und deren exakt 1467 Figuren zählendes Personal (Bewohner und Besucher, Vorgänger und Liebhaber, Verwandte und Verflossene…) an einem Roman sondergleichen weben, an Romanen im Plural. Unwiderstehlich hineingezogen in ergreifende, tragische, witzige, unwahrscheinliche, verrückte Erzählungen lesen wir von Einsamkeit und Verstrickung, Scheitern und Glück und dabei stets große Literatur. Das Leben. Gebrauchsanweisung entwirft ein kaleidoskopisches Panorama, ein kunstvoll gestaltetes Puzzle der menschlichen Existenz.
von Peter Weiss
Sein neues Theaterstück, das sich eng an historische Fakten hält, auf authentisches Material sich gründet und doch von einem historischen Stück so weit wie nur irgend möglich entfernt ist. Leben und Tod Jean Paul Marats werden als Spiel im Spiel, als Theater im Theater, dreizehn Jahre nach seinem Tode im Irrenhaus von Charenton dargestellt. Regie führt der Marquis de Sade.
von Elias Canetti
Elias Canetti. Includes Bibliographical References ( 351-364) And Index. Alphabetical List Of Canetti's Works: P. 365-387. Essays Primarily In German; One Also In English Translation.
von Jean-Paul Sartre
In these four plays, Jean-Paul Sartre, the great existentialist novelist and philosopher, displays his mastery of drama. NO EXIT is an unforgettable portrayal of hell. THE FLIES is a modern reworking of the Electra-Orestes story. DIRTY HANDS is about a young intellectual torn between theory and praxis. THE RESPECTFUL PROSTITUTE is a scathing attack on American racism.-from the back cover
von Rüdiger Safranski
Having previously tackled Nietzsche and Schiller, renowned biographer Rüdiger Safranski sets his sights on the writer considered the Shakespeare of German literature. Goethe (1749–1832), a remarkably prolific poet, playwright, novelist, and, as Safranksi emphasizes, a statesman and naturalist, first awakened not only a burgeoning German nation but also the European continent with his electrifying novel The Sorrows of Young Werther. Safranski has scoured Goethe’s entire oeuvre, relying on primary sources as well as Goethe's correspondence with contemporaries and their comments to one another, to produce an illuminating portrait of the avatar of the Romantic era. Set against the cultural and political turmoil of Europe in the late eighteenth and early nineteenth centuries, Goethe, who intersected with almost every great figure of his age, is thrillingly re-created in this monumental biography. As Safranski ultimately shows, Goethe’s greatest creation, even in comparison to his masterpiece Faust, was his own life.
von Jean-Paul Sartre
Die Fliegen/Die schmutzigen Hände - 2 Dramen - bk2066; Rowohlt Verlag; Jean Paul Satre; pocket_book; 1970
von Raymond Queneau
In einem Pariser Bus der Linie S beschimpft ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setzt sich dann auf einen freien Platz und taucht zwei Stunden später an der Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig. Die Stilübungen bilden das Kunststück, diese Alltagsepisode in über hundert Varianten zu präsentieren – ob als Komödie, Sonett, Haiku, Traum, Amtsschreiben oder Verhör, in Alexandrinern oder Jugendstil, ob kulinarisch, mengenmathematisch, lautmalerisch, weiblich oder reaktionär. Raymond Queneaus populärer Klassiker ist ein fintenreiches erkenntnistheoretisches Sprachspiel und ein überbordendes Lesevergnügen. Ein geradezu diabolisch hintersinniges Buch.
von Charles Baudelaire
Charles Baudelaire (9.4.1821 Paris – 31.8.1867 Paris) ist einer der berühmtesten französischen Schriftsteller. Baudelaire, der bereits mit fünf Jahren seinen leiblichen Vater verliert, wächst in einem gestörten Verhältnis zu seinem Stiefvater auf – einem ehrgeizigen Offizier und späteren Admiral. Wegen eines vorangegangenen Schulverweises muss Baudelaire das Baccalauréat als Externer abschließen. Anstatt dem begonnenen Jura-Studium nachzugehen, gibt sich Baudelaire einem ausschweifenden Leben in der Pariser Literaten- und Künstlerszene hin. Bei einer Prostituierten steckt er sich mit Syphilis an. Während der Revolution 1848 ist er Teil der Aufstände in Paris. Sein Leben ist bis zum Schluss von finanziellen wie gesundheitlichen Problemen geprägt. Charles Baudelaires einziger Gedichtband »Les Fleurs du Mal« (»Blumen des Bösen«) ist Ausdruck seiner morbiden Faszination für das Hässliche und den Verfall, was ihn zu einem Vorläufer der Dekadenz-Dichtung macht. Der Band brachte ihm einen Strafprozess wegen ›Beleidigung der öffentlichen Moral‹ ein. Bekannt war Baudelaire seinen Zeitgenossen als Kunstkenner, Wagner-Enthusiast und Übersetzer der Schauerliteratur Edgar Allan Poes, den er als einen Bruder im Geiste ansah. Mit dem posthum erschienenen »Le Spleen de Paris« (dt. »Der Spleen von Paris«) erschuf Baudelaire eine neue literarische Gattung: das Prosagedicht.