3.3

Über das Helle

von Stefanie Jaksch

Format:Hardcover
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Stefanie Jaksch, geboren im fränkischen Erlangen, glaubt seit ihrer Kindheit, dass Bücher Nahrungsmittel sind. Sie war als Dramaturgin, Buchhändlerin und Verlagsleiterin für Kremayr & Scheriau tätig. Seit 2024 ist Jaksch, die sich selbst als „Wortarbeiterin“ bezeichnet, als freischaffende Moderatorin, Kuratorin und Autorin unterwegs und hat das Büro für Literatur- und Kulturarbeit „In Worten“ gegründet.

Geschichte, Geistes- & Gesellschaftswissenschaften
216 SeitenHardcover
Erschienen an: August 29, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.3(4 ratings)
nessaboRezension von nessabo

Zugängliche Gedankensammlung, mir fehlte jedoch die versprochene radikale Zuversicht Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und deshalb auch beendet. Hätte ich es aufgrund des Titels und Klappentextes gekauft, hätte ich es wohl sehr enttäuscht abgebrochen - so leid mir das tut, denn die Autorin war mir überaus sympathisch. Stefanie Jaksch schreibt zugänglich und emotional sehr greifbar über die Dinge, die sie in der Welt bewegen. Es sind kleinere und privatere Umstände ebenso wie große globale Krisen. Ich mochte sehr, wie reflektiert und vielseitig Jaksch ihr Buch geschrieben hat. Trotzdem kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben, weil meine Erwartungen massiv enttäuscht wurden. Ich dachte, das Buch kommt nach der Landtagswahl hier gerade zur rechten Zeit. Bei mir machte sich viel Hoffnungslosigkeit breit und die radikale Zuversicht, die mir hier angekündigt wurde, hatte ich bitter nötig. Doch stattdessen war der Text vor allem geprägt vom Dunklen in dieser Welt und die wenigen hoffnungsvollen Impulse konnten mich dann schlicht nicht auffangen. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich das hier so hart bewerten muss, denn ich habe mir lange meine Hoffnung in das Buch bewahrt. Ich bleibe aber sehr verloren und bedrückt zurück. Und das habe ich von diesem Text wirklich nicht erwartet. 💔

FrauE_Rezension von FrauE_

"Ist es naiv, an das Gute zu glauben - aber wer wären wir oder zu wem würden wir, wenn wir das nicht mehr täten?" ❤️ Stefanie Jaksch kann nicht schlafen. Um den "Wolf" nicht zu wecken, steht sie auf und nimmt uns mit. Von 3 bis 8 Uhr verbringen wir nun Zeit zusammen und verfolgen mit, wie Jakschs Gedanken kreisen. Wie sie von "Dunkel" (3 Uhr) zu "Hell" (8 Uhr) wandern. Es geht in diesen Stunden ums Sehen, Glauben, Fürchten und Fühlen. Mittendrin hatte ich einmal geschrieben, dass 5 Uhr (Glauben) meine liebste Stunde sein würde. Am Ende hätte ich das aber nicht mehr festlegen wollen. Denn jede Stunde hat ihre schönen, guten, wichtigen, lehrreichen Stellen. Und auch inhaltlich wird es nach und nach heller. Bei einem kurzen Gespräch auf der letzten Frankfurter Buchmesse sagte jemand aus unseren Booksta-Reihen sinngemäß: Wenn die Welt untergeht und er nur ein Buch mit in den Bunker nehmen könnte, dann wäre es dieses. Und warum auch nicht: Wenn alles um uns herum immer schrecklicher zu werden scheint, warum sich nicht einfach der radikalen Zuversicht verschreiben?  #stefaniejaksch #überdashelle #haymonverlag #whatiread #whatiread2025 #booksofinstagram #bookstagram #bücher #lesen #ausgelesen #selbstgekauft

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