Belial 2: Seelenfrieden
von Julia Dippel
Das unvergessliche Finale der Bestseller-Serie!Nach 2000 Jahren hat Bel endlich Cassias Seele gefunden. Doch während er noch darum bangt, ob seine große Liebe die Rückkehr verkraftet, droht bereits eine neue Gefahr. In der Schlacht gegen die Hexenkönigin sind etliche Primus aus den Stillen Wassern entkommen – darunter auch Ianus, der einst Cassias Schicksal besiegelt hatte. Nun muss sich Cassia aus dem Alten Rom nicht nur der modernen Welt, sondern auch den Dämonen stellen, die Anspruch auf ihre Seele und ihr Herz erheben.
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Belial 2: Seelenfrieden
von Julia Dippel
Das unvergessliche Finale der Bestseller-Serie!Nach 2000 Jahren hat Bel endlich Cassias Seele gefunden. Doch während er noch darum bangt, ob seine große Liebe die Rückkehr verkraftet, droht bereits eine neue Gefahr. In der Schlacht gegen die Hexenkönigin sind etliche Primus aus den Stillen Wassern entkommen – darunter auch Ianus, der einst Cassias Schicksal besiegelt hatte. Nun muss sich Cassia aus dem Alten Rom nicht nur der modernen Welt, sondern auch den Dämonen stellen, die Anspruch auf ihre Seele und ihr Herz erheben.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich habe es einfach geliebt! Für mich ist dieses Buch der Beweis, dass eine gute Love-Story keine Spicy Szenen haben muss! Es war sehr erfrischend, dass Cassia nicht blind vor Liebe war sondern auch mal ihr Hirn eingeschalten hat als es Toxisch wurde! Bin Traurig dass es jetzt vorbei ist. 🥲
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/05/09/izara-6-belial-seelenfrieden/ Leider konnte mich dieses Buch – genau wie der andere Belial Band – überhaupt nicht überzeugen. Im Vergleich zu den bisherigen Bänden aus dem Izara-Universum wirkt diese Fortsetzung wie ein Bruch mit dem, was die Reihe bisher ausgemacht hat. Schon bei den Figuren zeigt sich, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Charaktere, die man über vier Bände hinweg liebgewonnen hat, scheinen plötzlich kaum wiederzuerkennen. Besonders bei Ari, Lucian und Tristan hatte ich häufig das Gefühl, dass sie völlig anders agieren und denken als bisher – beinahe so, als hätte man es mit anderen Personen zu tun. Bis zu einem gewissen Punkt kann man die Veränderungen auf die wechselnden Perspektiven zurückführen, aber in diesem Ausmaß wirkt es eher wie ein Stilbruch als eine bewusste Weiterentwicklung. Besonders enttäuschend war für mich Bel, der in den bisherigen Bänden zu den beliebtesten Figuren zählte – nicht nur bei vielen Leser:innen, sondern offenbar auch bei der Autorin selbst. Umso unverständlicher ist es, dass sein Charakter hier so negativ dargestellt wird. Seine sympathischen, charmanten Seiten, die ihn früher auszeichneten, sind kaum noch erkennbar. Stattdessen wirkt er häufig unbeherrscht und verliert mehrfach die Kontrolle. Natürlich ist nachvollziehbar, dass Bel sich in einer extrem emotionalen Situation befindet – schließlich steht er nach 2000 Jahren endlich Cassia wieder gegenüber – doch die Art und Weise, wie diese Konflikte dargestellt werden, ist überzogen und teilweise schlicht unangenehm zu lesen. Auch der Konflikt mit Cassia hätte Tiefe und emotionale Wucht entfalten können, stattdessen artet er in ein destruktives Machtspiel aus, das den Figuren mehr schadet als nützt. Die Handlung selbst schwankt zwischen vorhersehbar und völlig absurd. Während sich viele Wendungen leicht erahnen lassen, nimmt die Geschichte gegen Ende zwar nochmal Fahrt auf, doch das reicht nicht, um die Schwächen auszugleichen. Einzelne Ereignisse – wie die Anklage gegen Bel oder die Anschuldigung, er sei für die gestohlenen Seelen verantwortlich – wirken konstruiert und unglaubwürdig. Es fehlt an innerer Logik und erzählerischer Konsequenz, sodass selbst dramatische Momente kaum berühren oder mitreißen können. Tristan, der in den vorherigen Bänden als einer der komplexesten und interessantesten Charaktere galt, wird hier fast schon entstellt. Seine Persönlichkeit wirkt stark verändert, und man fragt sich beim Lesen mehr als einmal, wo der Tristan geblieben ist, den man zuvor so faszinierend fand. Obwohl er eine größere Rolle im Verlauf des Buches spielt, bleibt kaum etwas von seiner ursprünglichen Tiefe oder Vielschichtigkeit übrig. Das ist besonders schade, weil gerade sein innerer Konflikt immer eine der spannendsten Erzählebenen der Izara-Reihe war. Auch Ari und Lucian, das zentrale Paar der Reihe, wirken in dieser Fortsetzung ungewohnt distanziert und blass. Ihre Dynamik, die in den vorherigen Bänden so gut funktionierte, scheint hier aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Statt emotionaler Tiefe und Entwicklung erhält man ein merkwürdiges Verhalten, das nicht recht zur bisherigen Geschichte passen will. Die Nähe, die man als Leserin zu den Figuren aufgebaut hat, geht dadurch leider fast vollständig verloren. Trotz aller Kritik bleibt festzuhalten, dass die Rückkehr ins Izara-Universum grundsätzlich ein schöner Gedanke war. Der emotionale Bezug zur Reihe ist bei vielen Fans stark, und auch ich hatte mich zunächst gefreut, die bekannten Figuren wiederzutreffen. Doch das, was das Buch letztlich daraus gemacht hat, passt einfach nicht mehr zur Essenz der Reihe. Es fühlt sich eher wie ein unglücklicher Nachtrag an, nicht wie eine durchdachte, erzählerisch notwendige Fortsetzung. Fazit: So sehr ich die Welt von Izara auch mag – dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die Charaktere wirken fremd, die Handlung ist stellenweise absurd, und die emotionale Tiefe der Vorgänger fehlt fast vollständig. Für mich ist es der schwächste Band des Universums. 2 von 5 Sternen!