4.2

Beeren pflücken

von Amanda Peters

Format:Hardcover
2-3 Werktage nach Versand
Gratis Versand

»Ein atemberaubendes Debüt über Liebe, Ethnie, Brutalität und den Balsam der Vergebung.« PeopleJuli 1962. Eine Mi'kmaq-Familie aus Nova Scotia kommt in Maine an, um den Sommer über Blaubeeren zu pflücken. Einige Wochen später ist die vierjährige Ruthie verschwunden. Sie wird zuletzt von ihrem sechsjährigen Bruder Joe gesehen, als sie auf ihrem Lieblingsstein am Rande eines Beerenfeldes sitzt. Ihr Verschwinden wirft Rätsel auf, die Joe und seine Familie verfolgen und fast 50 Jahre lang ungelöst bleiben.In Maine wächst ein Mädchen namens Norma als Einzelkind in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater ist emotional distanziert, ihre Mutter erdrückend überfürsorglich. Norma wird oft von wiederkehrenden Träumen geplagt. Mit zunehmendem Alter ahnt sie, dass ihre Eltern ihr etwas verheimlichen. Da sie nicht bereit ist, von ihrem Gefühl abzulassen, wird sie Jahrzehnte damit verbringen, dieses Geheimnis zu lüften.»Beeren pflücken« ist eine berührende Geschichte über ungebrochene Hoffnung, unerschütterliche Liebe und die Kraft der Familie – selbst im Angesicht von Trauer und Verrat.Der Nr. 1 Bestseller aus Kanada

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: April 15, 2025

Was ist bookie?

  • Gratis Lieferung in Deutschland
  • Finde Bücher die zu dir passen
  • Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
  • Connecte dich mit anderen Leser*innen

Aktuelle Rezensionen(14)

4.2(94 ratings)
Sandy GrotelohRezension von Sandy Groteloh

Beeren pflücken – Amanda Peters Ein leises Epos über den Schmerz des Ungewissen Amanda Peters ist mit ihrem Debüt etwas Seltenes gelungen: Ein Buch, das gleichzeitig das Herz bricht und es wärmt. Beeren pflücken ist kein rasanter Thriller, obwohl ein Verbrechen im Zentrum steht. Es ist vielmehr eine tiefgreifende Meditation über die unsichtbaren Fäden, die uns mit unserer Herkunft verbinden – selbst wenn diese Fäden gewaltsam gekappt wurden. Was dieses Buch so besonders macht: • Die Dualität der Perspektiven: Durch den Wechsel zwischen Joe und Norma erleben wir die Zerstörungskraft einer Lüge von zwei Seiten. Während Joes Leben von einer schmerzhaften Lücke geprägt ist, ist Normas Leben von einer beklemmenden Fülle an Unausgesprochenem gezeichnet. Peters schafft es meisterhaft, die Sehnsucht beider Charaktere spürbar zu machen. • Die Kraft des Schweigens: Das Buch thematisiert eindrucksvoll, wie Rassismus und Vorurteile der 1960er Jahre es möglich machten, dass eine indigene Familie einfach ignoriert wurde. Die Trauer der Mi’kmaq-Familie ist fast physisch greifbar und wird mit einer Würde beschrieben, die tief berührt. • Atmosphäre und Stil: Die Beschreibungen der Beerenfelder in Maine und der rauen Küstenlandschaft Nova Scotias sind so lebendig, dass man den Duft von Kiefern und süßen Blaubeeren fast riechen kann. Der Schreibstil ist klar, schnörkellos und gerade deshalb so effektiv. Fazit Beeren pflücken ist eine bittersüße Erinnerung daran, dass die Wahrheit ihren Weg ans Licht findet, egal wie tief man sie vergräbt. Es ist ein wichtiges Stück Literatur über indigene Identität, aber vor allem ist es eine universelle Geschichte über die unzerstörbare Liebe zwischen Geschwistern.

ZoryaRezension von Zorya

Eine wunderschön erzählte Geschichte, die einen von Anfang an mitnimmt. Die Figuren wirken lebendig und man fühlt richtig mit ihnen mit. Das Buch liest sich leicht und bleibt trotzdem im Kopf. Absolut empfehlenswert!

Helena SophieRezension von Helena Sophie

Wow - endlich mal wieder ein 5 Sterne Buch. Ich fand die Handlung vom Anfang bis zum Ende sehr spannend und mitreißend. Kann ich total weiterempfehlen. Ne richtig interessante Familiengeschichte mit Kanada-Setting.

JuliaRezension von Julia

Was wie ein ganz normaler Sommer beginnt, wird für eine Mi’kmaq-Familie zum traumatischen Wendepunkt – mit Folgen, die noch viele Jahre nachwirken. Joe und seine Familie machen sich wie jedes Jahr auf den Weg nach Maine, um bei der jährlichen Beeren Ernte zu helfen. Für die Kinder ist es eine Zeit der Freiheit, der Natur, der Unbeschwertheit. Doch diesmal ist alles anders: Die jüngste der fünf Geschwister, Ruthie, verschwindet plötzlich spurlos.
Keiner hat etwas gesehen oder gehört, sie scheint einfach verschwunden zu sein. Zunächst glauben alle an einen kindlichen Streich oder vielleicht hatte sie sich beim Spielen im Wald verirrt. Doch die Wahrheit ist viel erschütternder: Ruthie wurde von einer weißen Familie entführt. Diese Geschichte ist zutiefst bewegend und verdient es, von vielen gelesen zu werden. Sie ist tragisch, schockierend und gleichzeitig fesselnd – beim Lesen dachte ich oft: Schlimmer kann es nicht kommen. Und doch kam es schlimmer. Ein unglaublich gut recherchiertes und wichtiges Buch über Verlust, Identität und Ungerechtigkeit. Es liest sich spannend, manchmal atemlos, aber ist auch emotional sehr fordernd. Ich hätte mir eine Triggerwarnung am Anfang gewünscht, denn manche Passagen sind wirklich schwer zu verkraften.

RobinRezension von Robin

CN: Tod, Trauer, Alkoholismus, Fehlgeburt, Gewalt, I-Wort – Inhalt: die vierjährige Ruthie, Tochter einer Mi’kmaq-Familie, verschwindet spurlos – 2 Perspektiven: Norma und Joe • Normas Geschichte ist sehr bewegend und spannend • Joes Geschichte hat mich leider ab einem gewissen Punkt verloren, weil er mich nur noch wütend gemacht hat – angenehme Sprecher*innenstimmen im Hörbuch – manchmal zu langsames Erzähltempo – das I-Wort wird in der Übersetzung mehrmals genutzt

Ähnliche Bücher

Charlotte McConaghy

Katharina Köller

Elisa Hoven

Anne Freytag

Sarah Kuttner

Hannah Häffner