Als sie Erik in einer Bar kennenlernt, glaubt Anna an einen harmlosen Flirt. Und so geht sie, anfangs zwar zögerlich, dann aber zunehmend interessiert, auf seine Avancen ein. Erik sieht sehr gut aus, und es schmeichelt ihr, dass er um sie wirbt. Aber Anna ist verheiratet, und sie hat ein Kind. Trotzdem landet sie in Eriks Bett. Als sie sich am nächsten Morgen verabschieden, ist Anna sicher, Erik nie wiederzusehen. Darin irrt sie gewaltig. Anna, Redakteurin bei einer Familienzeitschrift, steht ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Trude und Sissela quartiert sie sich in einem Hotel ein, um Konzept und Ausrichtung der Zeitschrift zu diskutieren. Abends in der Bar lernen sie Erik kennen. Trude ist fasziniert von dem jungen, durchtrainierten Mann und könnte sich durchaus vorstellen, die Nacht mit ihm zu verbringen. Auch Sissela flirtet, was das Zeug hält. Aber es ist Anna, die schließlich in Eriks Bett landet. Ohne jede Verpflichtung, wie sie sich gegenseitig beteuern. Kaum zurück im Büro, findet Anna eine Mail von Erik. Er will sie unbedingt wiedersehen. Anna lässt sich darauf ein. Wieder haben sie Sex, und wieder will Anna einen Schlussstrich ziehen. Aber Erik lässt sich nicht abservieren. Er ruft an. Schreibt Mails. Taucht vor ihrem Haus auf. Drückt auf die Tränendrüse. Droht ihr. Entschuldigt sich dann tausendmal. Anna bekommt Angst. Kriegt Panik, dass ihr Fehltritt auf fliegt. Und trifft eine Entscheidung, die ihr Leben zerstört.
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Bedroht
von Hans Koppel
Als sie Erik in einer Bar kennenlernt, glaubt Anna an einen harmlosen Flirt. Und so geht sie, anfangs zwar zögerlich, dann aber zunehmend interessiert, auf seine Avancen ein. Erik sieht sehr gut aus, und es schmeichelt ihr, dass er um sie wirbt. Aber Anna ist verheiratet, und sie hat ein Kind. Trotzdem landet sie in Eriks Bett. Als sie sich am nächsten Morgen verabschieden, ist Anna sicher, Erik nie wiederzusehen. Darin irrt sie gewaltig. Anna, Redakteurin bei einer Familienzeitschrift, steht ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Trude und Sissela quartiert sie sich in einem Hotel ein, um Konzept und Ausrichtung der Zeitschrift zu diskutieren. Abends in der Bar lernen sie Erik kennen. Trude ist fasziniert von dem jungen, durchtrainierten Mann und könnte sich durchaus vorstellen, die Nacht mit ihm zu verbringen. Auch Sissela flirtet, was das Zeug hält. Aber es ist Anna, die schließlich in Eriks Bett landet. Ohne jede Verpflichtung, wie sie sich gegenseitig beteuern. Kaum zurück im Büro, findet Anna eine Mail von Erik. Er will sie unbedingt wiedersehen. Anna lässt sich darauf ein. Wieder haben sie Sex, und wieder will Anna einen Schlussstrich ziehen. Aber Erik lässt sich nicht abservieren. Er ruft an. Schreibt Mails. Taucht vor ihrem Haus auf. Drückt auf die Tränendrüse. Droht ihr. Entschuldigt sich dann tausendmal. Anna bekommt Angst. Kriegt Panik, dass ihr Fehltritt auf fliegt. Und trifft eine Entscheidung, die ihr Leben zerstört.
Aktuelle Rezensionen(1)
Achtung: Kann Spoiler enthalten, die ich nicht als solche markiert habe. Als Erstes fällt einem die, im Gegensatz zu den meisten Büchern, sehr große Schrift auf. Das ist im ersten Moment erstmal ungewöhnlich, aber man stellt sich tatsächlich relativ schnell darauf ein und man liest dann dementsprechend auch viel schneller. Am Anfang störten mich die extrem seichten, an der Oberfläche schwimmenden Gespräche. Es klingt teilweise wie in einem typischen Rosamunde-Pilcher-Film, denn es war einfach keine Tiefe vorhanden. Außerdem gab es teilweise komische Ansichten vom Leben, finde ich. <spoiler> Im Buch steht z. B., dass das Beichten von Affären gegenüber dem/der Partner/-in schwach ist, weil man selbst nicht mit der Situation klarkommt und sich davon erleichtern möchte. Man sollte es, laut Buch, für sich behalten und mit den Gewissensbissen klarkommen. Das sehe ich nicht so. Ehrlichkeit ist das Wichtigste überhaupt und man ist eher stark, wenn man dazu steht und dem/der Partner/-in es erzählt.</spoiler> Durch den Klappentext und die ersten paar Seiten lernt man den Stalker direkt zum Anfang kennen und dass das Buch in eine Stalking-Thematik führt, ist jetzt auch nicht unerwartet. Erik ist ein sehr facettenreicher Mensch und man lernt ihn und seine Art relativ schnell kennen. Er ist ein Psychopath, sieht aber nicht ein, dass er krank ist, und das zeigt ziemlich gut seinen Charakter, finde ich. Gerade, wenn die Sichtweise von Anna in seine wechselt, kommt sein zerrütteter und verdorbener Charakter zum Vorschein. Das liegt daran, dass seine Sichtweise immer sehr nüchtern und neutral beschrieben ist, obwohl es sich meist nicht um Dinge handelt in dem ein normaler Mensch so neutral davon berichten würde. Das war teilweise ziemlich abgefahren. <spoiler>Ich fand das Zerteilen des Körpers ziemlich widerlich, gerade weil es so neutral beschrieben wurde, als würde man einen Gegenstand zerschneiden. Und dass er sich danach in der nicht gesäuberten Dusche duscht, in der gerade noch eine Leiche lag.. Irgs.. Aber gut. Diese Person hat sowieso jeden Ekel verloren und sieht die Dinge nicht normal und emotional. Und ich fand es sehr schade, dass manche Dinge einfach nicht komplett aufgeklärt wurden. Wie zum Beispiel den Hintergrund des Todes seiner Mutter.</spoiler> Anna, als Protagonistin, hat mich teilweise ziemlich genervt. Sie ist so naiv. Außerdem bricht sie ständig ihre Prinzipien und hält ihre eigenen Vorsätze nicht ein. Und dann fragt sie sich, warum sie es getan hat - und tut es wieder. Und dann möchte sie es mehrmals ihrem Partner erzählen und tut es ebenfalls nicht und das fand ich insgesamt einfach rückgratlos. Insgesamt war das Buch okay. Hat mich leider nicht wirklich vom Hocker gerissen, aber das lag hauptsächlich an Anna und dem Schreibstil des Buches, denn mit diesem kam ich leider gar nicht zurecht. Und ein paar kleinere Fragen und Aufreger und große Spoiler:: <spoiler>Wer hat denn bitte noch als Privatperson ohne Gewerbe seine Hausadresse im Internet? Am Anfang hat es mich wahnsinnig aufgeregt, dass alle Frauen über 40 gefühlt notgeil waren. Und was kriegt man denn bitte alles für Informationen in dem Finanz- und Einwohnermeldeamt Helsingborg heraus? Datenschutz ade. Vor allem einfach gefühlt die komplette Lebensgeschichte von irgendwelchen fremden Menschen ohne Nachfrage, ohne gerichtlichen Beschluss, einfach so als Otto Normalverbraucher. Sie fühlt sich von einem Stalker seit längerer Zeit bedrängt, hat einiges gesehen und er hat einiges gemacht, sie kennt ihre eigene Mutter sehr gut und macht sich in allen Dingen über alles Sorgen und denkt nicht sofort an ein Verbrechen? Obwohl sie die ganze Zeit Angst um alles hat? Okay..</spoiler>