Nathanael dient als Zauberlehrling seinem Lehrmeister Underwood. Dieser ist, wie andere erfolgreiche Zauberer auch, Mitglied der Regierung. Als eines Tages Nathanael von dem arroganten Zauberer und Minister Simon Lovelace gedemütigt wird, sinnt er auf Rache. Er beschwört einen 5.000 Jahre alten Dschinn herbei, den Dämon Bartimäus, der widerstrebend seinen Befehlen gehorchen muss, Lovelace ausspioniert und bestiehlt. Unversehens geraten die beiden dabei in einen Strudel von politischen Intrigen, angezettelt von machthungrigen Zauberern. Nach dem gleichnamigen Buch (BA 9/04): "Mit viel Fantasie und vor allem Humor schildert der Autor aus der Sicht des Dämons Bartimäus die ungewöhnliche Beziehung zwischen ihm und Nathanael." Man kann sich für diese Geschichte kaum einen besseren Sprecher vorstellen als Martin Semmelrogge, der schelmischpfiffig von den Abenteuern des ungleichen Paares erzählt. Jugendliche ab 12 wie auch Erwachsene werden Spaß an den lässigschnoddrigen Dialogen haben und mühelos der spannend in Szene gesetzten Handlung von immerhin 430 Min. folgen. Breite Empfehlung. Zauberlehrling Nathanael will sich an den bösen Zauberer Simon Lovelace rächen. Er ruft den Dämon Bartimäus herbei, der widerwilig gehorchen muss, und beide geraten unversehens in gefährliche Abenteuer. (ab 12)
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Bartimäus
von Jonathan Stroud
Nathanael dient als Zauberlehrling seinem Lehrmeister Underwood. Dieser ist, wie andere erfolgreiche Zauberer auch, Mitglied der Regierung. Als eines Tages Nathanael von dem arroganten Zauberer und Minister Simon Lovelace gedemütigt wird, sinnt er auf Rache. Er beschwört einen 5.000 Jahre alten Dschinn herbei, den Dämon Bartimäus, der widerstrebend seinen Befehlen gehorchen muss, Lovelace ausspioniert und bestiehlt. Unversehens geraten die beiden dabei in einen Strudel von politischen Intrigen, angezettelt von machthungrigen Zauberern. Nach dem gleichnamigen Buch (BA 9/04): "Mit viel Fantasie und vor allem Humor schildert der Autor aus der Sicht des Dämons Bartimäus die ungewöhnliche Beziehung zwischen ihm und Nathanael." Man kann sich für diese Geschichte kaum einen besseren Sprecher vorstellen als Martin Semmelrogge, der schelmischpfiffig von den Abenteuern des ungleichen Paares erzählt. Jugendliche ab 12 wie auch Erwachsene werden Spaß an den lässigschnoddrigen Dialogen haben und mühelos der spannend in Szene gesetzten Handlung von immerhin 430 Min. folgen. Breite Empfehlung. Zauberlehrling Nathanael will sich an den bösen Zauberer Simon Lovelace rächen. Er ruft den Dämon Bartimäus herbei, der widerwilig gehorchen muss, und beide geraten unversehens in gefährliche Abenteuer. (ab 12)
Aktuelle Rezensionen(3)
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„Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet. Hast du das verstanden?“ Nathanael wird vom Zauberer Mr. Underwood adoptiert und ausgebildet. Zauberer dürfen (aus Gründen) keine eigenen Kinder bekommen. Als von anderen Zauberern gedemütigt wird und sein Meister nicht für ihn einsteht, schwört er sich, sich zu rächen. Dafür beschwört er den jahrtausende alten Dschinn Bartimäus. Während der Erzählung wechseln wir immer wieder zwischen Bartimäus und Nathanael. Bartimäus Kapitel sind mit Witz und viel Ironie geschrieben. Sie sind auch spannender. Vor allem die Fußnoten waren sehr unterhaltsam. Nathanaels Kapitel dagegen waren im Vergleich fast etwas langweilig. Und oft konnte ich als Erwachsene das Verhalten des jungen Protagonisten (12 Jahre) nicht nachvollziehen. Der Junge hat nicht voraus gedacht und war sich der Konsequenzen seines Handelns gar nicht bewusst. Für junge Leser denke ich ein gutes Buch. Es liest sich leicht, ist nicht kompliziert und spielt in der echten Welt, wie wir sie kennen. Für Zwischendurch wirklich super. Alle die höhere Erwartungen an Charaktere, Worldbuilding oder viele Wendungen in der Geschichte haben, werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.
Es gibt sicher viele Leser, die das Buch einfach nicht weglegen konnten, ich bin jedoch nur mäßig begeistern. An sich hat Jonathan Stroud eine wirklich tolle Idee. Das Buch war weder schlecht noch wirklich gut. Die Randbemerkungen im Buch sind klasse und ganz lustig und der Schreibstil hat mich auch angesprochen. An dem Buch hat mir einfach die Spannung gefehlt. Man hätte aus diesem originären Fantasy-Roman wirklich mehr rausholen können. Die nächsten Teile werde ich mir nicht kaufen.