Empfehlungen basierend auf "Balkonlesebuch"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von George Orwell

In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. »Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage« (Stern, Hamburg).

von Carolin Emcke

Das, was ihre Reden und Reportagen so fasslich, so nahbar macht, entfaltet sich im „Journal“ mit voller Kraft.

von Rebecca Solnit

Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans. Die Texte, verfasst von Linguisten, Ethnologen, Musikwissenschaftlern sowie wahren Szene-Insidern erzählen kenntnisreich und spannend von dem faszinierenden kulturellen Reichtum der drei Metropolen von damals bis heute und zeigen, was den Reiz der Großstadt ausmacht.

von Jan-Philipp Sendker

Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von – unerlaubten – Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind.

von James Rebanks

Ein so poetisches wie passioniertes Buch über die Bewahrung des Landes und traditioneller Formen der Landwirtschaft – »Sunday Times« Naturbuch des Jahres 2020James Rebanks schaute als Junge einst seinem Großvater zu, wie der traditionelle Landwirtschaft betrieb in einer kargen, herausfordernden nordenglischen Landschaft, die geprägt war von einem Flickenteppich aus Weiden, Wiesen, Feldern, kleinen Höfen, artenreichen Heckenlandschaften. Jetzt ist er selbst der Bauer des ererbten Familienhofes, aber die Arbeit und das Land haben sich wie überall auf der Welt tief greifend verändert: Die alte bäuerliche Lebensweise in und mit der Natur ist verlorengegangen und vieles, ob Tiere oder Pflanzen, aus der Landschaft verschwunden. In seinem über weite Strecken fast poetisch anmutenden Text verharrt Rebanks jedoch nicht im wehmütigen Blick auf eine untergegangene Welt. Er versucht auf seinem Hof, überliefertes Wissen für die Gegenwart nutzbar zu machen, und gibt dem Leben als Kleinbauer eine hoffnungsvolle Perspektive.

von Kurt Wallat

Mumien, Schiffswracks, ganze Städte: Überreste unserer Vergangenheit faszinieren. Der Archäologe Kurt Wallat beschreibt unterhaltsam die ganze Vielfalt seiner Disziplin und gewährt einen Einblick in seinen Grabungsalltag. Er unternimmt eine Reise zu den berühmtesten Ausgrabungen, stellt die Methoden seines Fachs vor – die Arbeitsweisen haben kaum noch mit denen eines Schliemann zu tun – und zeigt die Hürden, Probleme und auch ethischen Fragen, mit denen sich ein Archäologe bisweilen konfrontiert sieht.

von Malte Fuhrmann

Unglaublich detailliert und dabei spannend erzählt Fuhrmann von der Vielfalt und den Widersprüchen dieser besonderen Stadt.

von Bill Bryson

von Orlando Figes

Orlando Figes erzählt brillant vom Beginn der Moderne. „Die Europäer handelt von der Entstehung Europas, und wenn man diese Geschichte heute liest, gewinnt sie eine fast utopische Qualität.“ Karl Ove Knausgård 1843 – Die berühmte Opernsängerin Pauline Viardot reist nach Russland, wo die Eisenbahnstrecken gerade ausgebaut werden und europäische Ideen auf der Tagesordnung stehen. An ihrer Seite der Kunstkritiker Louis Viardot, ihr Ehemann. Während Pauline in St. Petersburg auftritt, kann ein Schriftsteller im Publikum seinen Applaus kaum im Zaum halten. Iwan Turgenew wird von nun an der ständige Begleiter der Viardots sein: Es entfaltet sich eine lebenslange Dreiecksbeziehung, in der sich die Entwicklung einer neuen Epoche spiegelt: die Moderne. In "Die Europäer" erzählt Orlando Figes nicht weniger als die Entstehung unseres kulturellen Selbstverständnisses.

von Rafik Schami

Rafik Schami, der seine Heimat Syrien als Diktatur- und Kriegsgegner verlassen musste, hat sein Land nie wieder betreten. Aber vor allem Damaskus, die Stadt seiner Kindheit, hat er sich im Herzen bewahrt: die Farben und Gerüche, die Straßen und Plätze, die Menschen und Geschichten der uralten orientalischen Stadt. Rafik Schami macht in diesen über Jahren entstandenen Texten deutlich, wie sich arabische und europäische Kultur unterscheiden, und beschreibt - mal ernst, mal unterhaltsam - den Traum, sich eines Tages gegenseitig zu verstehen.