Empfehlungen basierend auf "Aus dem Berliner Journal"
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von Isaac Bashevis Singer
Die Autobiographie des Nobelpreisträgers. Isaac B. Singer schildert den an überraschenden Schicksalsfügungen reichen Weg aus dem polnischen Schtetl Radzymin nach Warschau, durch Nazi-Deutschland und über Paris in die Weltstadt New York. "Eine faszinierende Lektüre, prall gefüllt mit lebendiger Realität, Tempo, Witz und Skurrilität." NDR
von Vincent van Gogh
Van Goghs Briefe sind ein einzigartiges Zeugnis vom Schicksal eines Genies, dessen Leben von Erfolglosigkeit, Selbstzweifel und Geisteskrankheit geprägt war und gleichzeitig ein Dokument seiner eigenwilligen künstlerischen Entwicklung. Der Band umfasst etwa 70 Briefe. Dazu gibt es ausführliche Anmerkungen sowie Personen-, Orts- und Werkregister. Die in den Briefen enthaltenen Zeichnungen van Goghs sind mitreproduziert, einige Briefe zudem vollständig abgebildet.
von Tim Pröse
Jan Fedder: direkt, gerade, ehrlich, kein Diplomat, aber mit großem Herzen für die Menschen – so verkörperte er wie kein zweiter DEN Hamburger schlechthin. Seine Paraderollen im »Großstadtrevier«, bei »Neues aus Büttenwarder«, den Siegfried-Lenz-Verfilmungen »Der Mann im Strom« und »Das Feuerschiff« oder im Kultfim »Das Boot« machten das norddeutsche Urgestein schon zu Lebzeiten zur Legende. Doch bei allen Erfolgen sagte Jan Fedder von sich: »Hauptberuflich bin ich Mensch – im Nebenberuf bin ich Schauspieler.«Jan Fedder starb am 30. Dezember 2019. Jetzt erzählt Tim Pröse das Leben dieses einzigartigen Mannes. Kurz vor seinem Tod erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript, gespickt mit vielen Zitaten – die autorisierte Biografie, in der Jan Fedder selbst, seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten über ihn sprechen, die Geschichte seines Lebens erzählen – in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln. Aufrecht und geradlinig steht er vor uns! Von einem wie ihm kann man nur lernen…»Was bleibt von einem Menschen? Seine Knochen. Und seine Geschichten. Ich habe mein Leben gelebt, wie ich es wollte. Das hier ist meine Geschichte. Von Anfang bis Ende.« Jan FedderAusstattung: mit Bildteil
von Johannes Mario Simmel
Johannes Mario Simmel, 1924 in Wien geboren, gehörte mit seinen brillant erzählten zeit- und gesellschaftskritischen Romanen und Kinderbüchern zu den international erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher erscheinen in 40 Ländern, ihre Auflage nähert sich der 73-Millionen-Grenze. Der Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse wurde 1991 von den Vereinten Nationen mit dem Award of Excellence der Society of Writers ausgezeichnet. »Simmel hat wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor einen fabelhaften Blick für Themen, Probleme, Motive«, sagte Marcel Reich-Ranicki über den Schriftsteller. Johannes Mario Simmel verstarb am 1. Januar 2009 im Alter von 84 Jahren in der Schweiz.
von Stefan Zweig
Stefan Zweig schrieb diese essayistische Biographie über den französischen Philosophen Michel de Montaigne in seinen beiden letzten Lebensjahren 1941 und 1942. Michel de Montaigne (1533-1592) war zuallererst ein Skeptiker, auch Humanist sowie Politiker mit Zugang zu den einflussreichen Persönlichkeiten der französischen Monarchie am Ende der Renaissance und zu Beginn der Reformation und der beginnenden Gegenreformation. Montaignes literarische Schaffensphase – von 1570 bis 1592 – fiel in die Zeit der französischen Religionskriege (acht Phasen von Bürgerkriegen zwischen 1562 und 1598). Die Unruhen waren Folge eines schwachen Königtums und religiöser Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Hugenotten, die intensive Gewalterfahrung für Generationen zum Alltag machten, was Montaignes grundlegenden Skeptizismus verstärkt haben mag.
von Ernst Lothar
Der Tag, an dem Österreich-Ungarn unterging, traf mich ins Herz … etwas Unersetzliches war gestorben.“ Ernst Lothar war ein Kind des Habsburgerreiches und blieb es bis zu seinem Ende. In der Ersten Österreichischen Republik machte er sich einen Namen als Theaterkritiker, und bis zu seiner Emigration leitete er gemeinsam mit Max Reinhardt das Theater in der Josefstadt. Nach Kriegsende kehrte er als Entnazifizierungsoffizier zurück und übernahm trotz Anfeindungen führende Positionen am Burgtheater und bei den von ihm mitbegründeten Salzburger Festspielen. „Es ist schwer möglich, diesen genialen kindlichen Menschen nicht ins Herz zu schließen“, schreibt Daniel Kehlmann in seinem Nachwort zu "Das Wunder des Überlebens": „Diese Erinnerungen sollten Pflichtlektüre sein.“
von Sebastian Haffner, Jürgen Peter Schmied
Feuilletons aus den Jahren 1933-38 vor der Emigration nach England des vor allem als Histotiker und politischen Publizisten bekannt gewordenen Autors (1907-99).
von Victor Klemperer
AS NEW softcover, clean text, solid binding, NO remainders NOT ex-library slight shelfwear / storage-wear; WE SHIP FAST. Carefully packed and quickly sent. 201601869 Helen Henley with her own personal story of sexual discovery and adventure makes a special claim for honesty. Using her own unique litery style as key, she opens a door onto an extraordinary world of sexual pleasure never previously examined by literature. Together with those who take such pleasure in dressing, walking and wading in rubber, lesbians, transvestites and bondage masochists inhabit this seamy world and through them strides Helen Henley in her high patent leather boots dispensing her favours with colourful imagery and humour. A entertaining funny, erotic and thought provoking read. Along with Jeanette Luther, Helen is one of the pioneers of dressing for pleasure and this book reveals just how far we have moved forward in a short space of time. "At bus stops, standing in the rain in my long red satin rubber cape, I was the traveller for whom drivers stopped to offer a lift. So remarkable was the effect of the material that I often wondered why the less beautiful, the less gifted, the less self-assured and the lost and lonely did not seek to change their restricted life pattern by wearing and adopting this uniquely attracting material?" We recommend selecting Priority Mail wherever available. (No shipping to Mexico, Brazil or Italy.)
von Alois Prinz
Franz Kafka (1883-1924) war zu Lebzeiten fast unbekannt und sein Schreiben galt ihm als »Gekritzel«. Die Nachwelt hat anders entschieden: Seine Werke zählen zur Weltliteratur, sind faszinierend und rätselhaft für jede neue Leser-Generation. Alois Prinz findet über Kafkas Alltag Zugang zu seinen Texten. Er zeigt ihn im Kreis seiner Familie, seiner Freunde und der Frauen, die er liebte – darunter Felice Bauer, Milena Jesenská und Dora Diamant. Er zeigt ihn als einen Mann, der Charme und Humor hatte, Liebesfähigkeit und Sanftmut – und neben seinem Schreibtalent leider auch das Talent zum Unglück, das ihn über die Schwelle zum Glück nicht hinausgelangen ließ.