Empfehlungen basierend auf "Arminuta"
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von Marco Balzano
Eine zu Herzen gehende Geschichte aus Südtirol, eine Ermutigung zum Widerstand
von Daniela Dröscher
»ein kluger und packender Roman über subtile Gewalt in den eigenen vier Wänden«
von Kati Naumann
Luisas Arbeitsplatz befindet sich tief unter der Erde. Sie arbeitet in einem Besucherbergwerk im Schlematal im Erzgebirge, und obwohl sie manchen Tag ohne einen einzigen Sonnenstrahl verbringt, könnte sie sich keine schönere Tätigkeit vorstellen. So weit sie zurückdenken kann, haben ihre Vorfahren im Bergbau gearbeitet. Die Familiengeschichte ist durchzogen von Hoffnung und dem Bewusstsein, dass man jede gemeinsame Minute auskosten muss, denn so mancher ist nicht aus dem Berg zurückgekehrt. Als Luisa beschließt, Nachforschungen über den vor Jahrzehnten verschollenen Großonkel anzustellen, drängt einiges an die Oberfläche, was viel zu lange verborgen geblieben ist. Die Sehnsucht nach Licht ist es, die der Familie schließlich ihren Frieden wiedergibt.»Kati Naumann hat die Gabe die Vergangenheit lebendig werden zu lassen.« NDR Kultur
von Borrmann Mechtild
Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Spiegel-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem Meisterwerk "Grenzgänger" rund um ein düsteres Kapitel deutscher Nachkriegs-Geschichte: Heimkinder in den 50er und 60er Jahren. Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihren Zeitgeschichte-Romanen "Grenzgänger" und "Trümmerkind" monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau - ein ehemaliges Heimkind - , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt. Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier in den 50er und 60er Jahren verdienen sich auch die Schönings mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni ist, wie viele andere Kinder, von Anfang an dabei und diejenige, die die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet, kennt. So kann sie die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts geschieht dann das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen. Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt. Wegen Kaffee-Schmuggels. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen als Heimkinder in ein kirchlich geführtes Heim. Wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. "Grenzgänger" ist ein packender wie aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte - die 50er und 60er Jahre in Deutschland. "Als beeindruckende Chronistin durchdringt Mechtild Borrmann vielstimmig die Schattenwelten der deutschen Zeitgeschichte. 'Grenzgänger' handelt von der Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit in einer Zeit der kleinen und großen Lügen - ein starker Roman!" Hamburger Morgenpost
von Irina Korschunow
Das Paradebeispiel einer deutschen Familiengeschichte, in der Verhaltensmuster sichtbar werden, die Tausende von Frauenschicksalen geprägt haben – jetzt als Großdruck! 
von Charlotte Roth
Der große biografische Roman über eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen der 30er Jahre. Die Geschichte eines tragischen Frauenschicksals von der Autorin des Bestsellers »Als wir unsterblich waren« Charlotte Roth.Berlin 1931: Sie ist der Shooting Star, die Sensation des jungen deutschen Tonfilms. "Ich bin ja heut so glücklich" singt sie und scheint es ernst zu meinen. Renate Müller, der Münchner Journalistentochter, die mit achtzehn nach Berlin kam, verfällt die Filmwelt quasi über Nacht, obwohl sie so gar nicht dem gängigen Leinwandideal entspricht und weder das süße Püppchen noch den männermordenden Vamp verkörpert. Sie ist gefragt, begehrt, selbst Hollywood ruft nach ihr. Renate könnte so glücklich sein, wie es ihr berühmtes Lied verspricht, doch ihre große Liebe hat sie einem Juden geschenkt und gerät damit ins Visier der braunen Machthaber …Berührend, dramatisch und auf der wahren Geschichte der Schauspielerin Renate Müller beruhend.
von Radka Denemarková
Der große Roman über das heutige ChinaPeking ist der Sehnsuchtsort für eine Gruppe von Europäern, die nach China kommen, um sich zu finden und ihr Leben in neue Bahnen zu lenken. Doch den Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung sind in dem kommunistischen Land starre Grenzen gesetzt. Die Begegnung mit chinesischen Dissidenten stellen ihre Wertvorstellungen auf die Probe, und sie alle geraten an einen dramatischen Wendepunkt in ihren Leben. Den Mittelpunkt dieser Gruppe bildet eine tschechische Schriftstellerin, die sich voller Überzeugung für demokratische Werte einsetzt und zum moralischen Leitstern für eine chinesische Studentin wird. Die gemeinsame Lektüre philosophischer Texte animiert die junge Frau schließlich zum politischen Widerstand – mit fatalen Folgen.Radka Denemarkovás literarisches Werk über das Land, das sie nicht mehr betreten darf.»Radka Denemarkovás Prosa ist ein Zauberspiegel.« Olga TokarczukAusgezeichnet mit dem Literaturpreis des Landes Steiermark 2022
von Dörthe Binkert
Sie macht Geschichtswissen an menschlichen Schicksalen erlebbar, greifbar und begreifbar.
von Gerhard Henschel
Der junge Martin erzählt über gut 10 Jahre von 1964 bis 1975 seine Lebens- und Familiengeschichte. Zugleich ein Zeitbild ohne Pathos, das kindlich-jugendliche Lebenserfahrungen bündelt.
von Anousch Mueller
"Wir waren sechs, die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht." Anousch Muellers Roman Lori erzählt von einer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit zu zerbrechen droht und von den Nachwirkungen des Unausgesprochenen, die sich durch die Generation der Kinder ziehen wie Haarrisse, deren Ursprung niemand kennt. Mit psychologischem Feingefühl und enormer Intensität erzählt Mueller eine Geschichte über Schuld und Verdrängung, Sprachlosigkeit und Verlust - und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen. Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof wächst Helena Ross, genannt Leni, mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie, dass etwas nicht stimmt: Weshalb ist ihre Mutter so kühl, ihr Vater voller Sorge? Was hat es mit den Narben an den Händen ihrer Eltern auf sich? Warum lässt ihr Gedächtnis sie im Stich? Als Leni den Mutterpass ihrer Mutter findet, entdeckt sie, dass ihr Gefühl sie nicht trügt. Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das ihr Leben bestimmt. Im Zentrum des Geheimnisses steht ihre Schwester Lori und die Frage, was mit ihr geschah. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.